Zweiundzwanzigste Erzählung. Ein sehr frommer Prior wird in seinem ... ... seine Schwierigkeit haben würde, da sie ihm in ihren Reden sehr vernünftig und sehr zurückhaltend erschienen war. Andererseits sah er, daß er selbst ... ... Ihr eine reine Jungfrau, Euch nichts genützt hat; man weiß jetzt sehr wohl, daß Ihr es nicht ...
XCIV. Von einer Frau, die in ein sehr heftiges Zittern verfiele, weil sie von ihrem Mann war überfallen worden. Ein berühmter Arzt hat eine Frau gekannt, welche, da sie sich einstmalen über die Ankunft ihres Mannes entsetzte, die vermuthlich in einem derjenigen Augenblicke ...
2. Wie sehr Bertha ob der neuen Liebeserkenntnisse aus dem Häuschen kam ... ... großen Herrschaften vertraulich zu tun, weil ihr die immer sehr klein vorkamen. Sie setzte ihre Brille auf, untersuchte sehr gewandt die ... ... Dieser Schnack stellte die Leute sehr zufrieden, und wenn einer dem andern die Geschichte erzählte, dann nahm er ...
XXV. Gewisse Menschen sind sehr frühzeitig zur Zeugung ihres gleichens geschickt. ... ... es schliefe. Uebrigens träget die Himmelsgegend sehr vieles zu der wenigern oder mehreren Neigung bey, welche die Zeuguns Kraft ... ... Mädchen zwar nicht so gar frühzeitig fruchtbar, dem ohngeachtet aber suchet man sie sehr gerne mit zehen bis ...
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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