Alexandros Nimm hinweg die goldne Schale, Schöne Tochter Griechenlands, ... ... Ahnherr, Leuchtend steht dein Bild vor mir, Und durch Lethe selbst soll dringen Deines Enkels Ruhm zu dir.
Adressdebatte Die Reue wird manchen überraschen, Wenn seine Worte werden zu Sachen: Ihr habt daher den Pelz gewaschen, Ohne ihn naß zu machen.
Adramelech Adramelechs Grimm erwachte, des Höllenbewohners: Hölle, sinke tiefer hinab, Adramelech wütet, Staune, Satan du, verzweifle, König der Hölle, Nur Adramelech bleibt groß – entdeck ich die großen Entwürfe Dann und meine Gedanken, die ...
Drei Andre 1. Kein Buch vermag so weise zu sein, Ein Narr falzt Eselsohren hinein. 2. Hat wer wo Geld und küsst kein Mädel, Der Kerl hat Bohnenstroh im Schädel. 3. Schwarzes Brod und weisse ...
An das adriatische Meer Trieft im Brachmond 1786. Adria, deren elastischem blauen Busen manch blühendes Eyland entspriesst, Holde ... ... bald senket, bald felsenhoch schwillt! Schütze das Schiff, wenn mit schrecklichem Dräuen Eurus das knasternde Segel durchpfeift, ...
Abendröte Sieh da droben die Rosen! Ein glüher Jubel Die Wangen ... ... Purpurpracht. Nun ist da droben Hochzeit: Die Königskinder des Himmelreiches. Strenge Augen erster Schönheit, ... ... ist Schönheit! ... Wie eine Siegesfahne hält Der Himmel Des Lebens leuchtendrote Brunst mit aller seiner Adlermacht ...
Morgenrot und Abendrot Vor der Schlacht, im Morgenrot, Legt um seines Pferdes ... ... zwei stößige Hirsche, Zwei Heere zusammenstoßen wollen. Nach der Schlacht, im Abendrot, Reitet gleichgültig-gemütlich-gemächlich Übers Blutfeld der Tod. Tralala! ...
Andragoras Fröhlich schmauste mit uns Andragoras, fröhlich auch wünscht er Gute Nacht, und früh fand man im Lager ihn todt. Was so schnell ihn getödtet, den blühenden Jüngling, das fragst Du? Freund, er hatte den Arzt Bullus im Traume gesehn. ...
Andre Welt Hatte einen Freund vor Jahren, Eine ... ... er gefahren, Zu den thatenreichen Menschen, Drüben in Amerika, Drüben in dem Reich der Zukunft Und er ... ... Süßer Sänger musiziret. Wo ihn grüßen andre Sterne, Zaubergroße, blitzeschleudernd, Und der ...
Andre Zeiten Sieh nur, wie strömt's hinein in Sant' Agnese! ... ... Im Kampf, daß man ein Plätzchen noch erbeute – Sagt, was begibt sich drin, ihr guten Leute? »Eh! Fra Giovanni singt, Signor Inglese.« ...
Abendregen Langsam und schimmernd fiel ein Regen, In den ... ... auf schmalen Wegen Mit düstrer Seele drunter hin. Er sah die großen Tropfen blinken Im ... ... , Wie er versöhnend ob mir scheint. So wird, wenn andre Tage kamen, Die ...
Abendreihen Lobwasser der lutherische. Rotenburg an der Tauber 1618. S. 377. Wie steht ihr allhie und wartet mein, Und meint, ich soll eure Vorsingerin seyn, Soll ich denn nun singen, so höret mir zu, Im Gesetz ist ...
Die Adressen Alles ist nicht für alle, das wissen wir selber, doch nichts ist Ohne Bestimmung, es nimmt jeder sich selbst sein Paket.
Abendregen Langsam und schimmernd fiel ein Regen, In ... ... auf engen Wegen Mit düstrer Seele drunter hin. Er sah die großen Tropfen blinken Im Fallen ... ... , Wie er versöhnend ob mir scheint. So wird, wenn andre Tage kamen, Die ...
Den Blick ins Abendrot Nun sieh wohl zu, mein Herz! Ein jeder Tag ist nun ... ... das um dich ist. Sieh wohl zu, Herz! Jedoch sei wie dies Abendrot: Nicht zaghaft, zögernd, weil es bald zu scheiden gilt, Nein: ...
An eigene Adresse Lass die Leier, greif zum Spaten, Greif zum Hammer oder Schwert. Thaten! Thaten! – Bier und Skaten – Aber Lieder, lass dir raten, Lieder werden nicht begehrt.
Andre Zeiten, andre Drachen Immer nicht an ... ... , beherrscht und leitet! Andre Zeiten, andre Drachen, andre Drachen, andre Märchen, andre Märchen, andre Mütter, andre Mütter, andre Jugend ...
[Bei der Abendröte Schimmer] Bei der Abendröte Schimmer, Bei Auroras erstem Strahl Seh' ich dich, mein Liebchen, immer Auf dem Ganzen in dem Tal. Nimmst du mir mein erstes Zeichen, Bin ich, ach! was du ...
Abendrot im Walde In den Wald bin ich geflüchtet, Ein zu Tod gehetztes Wild, Da die letzte Glut der Sonne Längs den glatten Stämmen quillt. Keuchend lieg ich. Mir zu Seiten Blutet, siehe, Moos und Stein – ...
1. Sieh nicht, was andre tun, der andern sind so viel, du kommst nur in ein Spiel, das nimmermehr wird ruhn. Geh einfach Gottes Pfad, laß nichts sonst Führer sein, so gehst du recht und grad, ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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