Aber während dies im Rathhaus geschah, Da sah In einem Zimmer der Gäßchen, wirr und kraus, Im Erdgeschoß zum Hof hinaus Es wunderlich aus. An den Wänden hingen da Instrumente der Musika Und Tafeln standen auf Gestell'n, Im ...
Warum? Seht, sie haben an das Rathaus aufgeklebt ein neu Edikt, Drauf aus den geschlungenen Lettern noch manch andre Schlinge blickt; Ein possirlich kleines Männlein liest's und hält sich still und stumm, Unterfängt sich nicht zu murren, leise frägt es nur ...
Leinenführig (8. September 1907.) Es zog ein Mann im Rathaus ein, Als Hecht im Karpfenteich, Die Waden drückte er stramm durch, Sein Rückgrat war nicht weich. Verwundert sah der Magistrat Sich an das Ungetier Und ...
Das Wichtigste (5. Januar 1908.) Ein Mordshallo hat' ... ... uns gibt's andre Überschritte, Jedoch wir sagen keinen Ton. Ob Rathaus oder etwas andres, Nie kommt man aus mit dem Etat, Zuweilen ...
... . Dezember 1907.) Noch ist das Rathaus erst halb fertig, Die Rennbahnbauschuld nicht gedeckt, Da haben wir ... ... muß er werden, Monumental ist alles hier, Ganz gleich, ob Rathaus, ob ein Häuschen, Auf dem man liest das Wörtchen: »Hier ...
Das Ehrenfenster (28. Juni 1908.) »Dir zu Ehr'n woll'n wir stiften Für das Rathaus aus Glas Ein pikfeines Fenster, Wie gefällt dir denn das? Wir haben die Gelder, Zehntausend und mehr, Wir geben ...
Spielzeug Liebchen fand ich spielend. Einen Kasten Hatte sie entdeckt voll längstvergeßnen, Staub'gen Kinderspielzeugs: Mauern, Tore, Rathaus, Häuser, Häuserchen und Kirche... Sie erbaut' das Städtchen mit gelenken ...
Die Kranenburg Herr Koppenoll im Rathhaus schrieb sich die Finger matt, Dann rief er seinen Buben: »Komm', Bursche, nimm dieß Blatt, Zu Herren Maxen trag' es, dazu noch meinen Gruß.« Der Knabe neigt sich in Ehrfurcht und eilt auf schnellem ...
... (18. Februar 1900.) Ein Bild von unserm neuen Rathaus Ist in der Kunsthalle ausgestellt; Ich hab's gesehn; nun ... ... hab' ich so bei mir gedacht: Am besten gefällt mir an dem Rathaus, Daß kein Hannoveraner 's hat gemacht.
Der Willekumm Und als der Herr von Rodenstein Zum Frankenstein ... ... seinen Ehrenwein, So wie es Brauch im Lande. In Beerbach vor dem Rathaus bracht' Der Zentgraf mit den Bauern Den Kauzenkrug. Der Alte lacht ...
... Roland, der Ries', am Rathaus zu Bremen; – Wollten ihm Welsche Nehmen die Wacht. Roland, der Ries', am Rathaus zu Bremen; – Wollten ihn Welsche Werfen in Nacht. Roland, der Ries', am Rathaus zu Bremen, Lehnet an langer Lanz' er ...
60. Auff Melampsychum Der Himmel geust nicht leicht auff einen alle ... ... Durch Kirche, Schule, Hof, durch Rent- und Cantzeley, Land, Wirthschafft, Rathhaus, Stadt geht sein verordnen frey. Mich dünckt, (man mercke drauff!) es ...
XXI. Die Fischer. Armut nur, Diophantes, erweckt zum Leben ... ... eben nicht schlummert? Anders der Esel im Dorn, ich meine die Lampe im Rathaus: Der ist das Wachen Geschäft. Der Zweite. Nun sag' mir ...
Der Ulan Oktober 1870. Frühmorgens um vier, eh die ... ... die Straße geschwind. In das sonnige Städtchen da sprengt er hinein, Am Rathaus hält er in Ruh': »Herr Maire, nun schenkt mir vom schäumenden Wein ...
Der Venuswagen Klingklang! Klingklang! kommt von allen Winden, Kommt ... ... Wette? – Malt zum Küssen euch ein Tizian! – Selbst im Rathaus hat sies angesponnen, Blauen Dunst Asträen vorgemacht, Die geschwornen Richter halb ...
Lantsknechtspiegel Des kriegs art, frucht und lon magst du hierin ... ... mir hin und her all gaßen öd und ler. ellent stunt das rathaus, all grechtigkeit war aus, niemant het straf noch schutz; ...
Das gesellenstechen Als fünfzehundert jar und achtunddreißig war, nach ... ... er mir sagt, geit man den dank erst aus oben auf dem rathaus, dem besten den vortanz, ein ring mit einem kranz, ...
Der Schwätzer Nach Horaz. Jüngst, da ich mich, ... ... Begegnet mir der Herr, so eil' ich ihm zur Seiten; Ich will vom Rathhaus ihn bis an sein Haus begleiten, Oft gegenwärtig sein: kraft eines Unterrichts, ...
Lebersregel (18. August 1907.) Üb' immer Untertänigkeit Bis an dein frühes Grab, Und weiche keinen Finger breit Vom Magistrate ab. ... ... Last, Mit einem Wort: er war ein Mann, Wie er aufs Rathaus paßt.
Der Geiger zu Gmünd Einst ein Kirchlein sondergleichen, Noch ein ... ... mit Geld und Wein, Führen sie zu Sang und Tänzen In das Rathaus ihn hinein. Alle Unbill wird vergessen, Schön zum Fest erhellt ...
Buchempfehlung
Von einem Felsgipfel im Teutoburger Wald im Jahre 9 n.Chr. beobachten Barden die entscheidende Schlacht, in der Arminius der Cheruskerfürst das römische Heer vernichtet. Klopstock schrieb dieses - für ihn bezeichnende - vaterländische Weihespiel in den Jahren 1766 und 1767 in Kopenhagen, wo ihm der dänische König eine Pension gewährt hatte.
76 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro