Aus dem Vorwort zur ersten Auflage. Man wird diese Arbeit nicht ... ... historische Verflechtung der verschiedenen Gedankengänge, aus denen unsere Welt- und Lebensansicht erwachsen ist, bildet den eigentlichsten Gegenstand meiner ... ... des Ganzen gewidmet erscheint, so beruht das auf der Ueberzeugung, daß für ein historisches Verständnis unseres intellektuellen Daseins die Ausschmiedung ...
... und der Epikureer ; erstere mit ihrem rauhen Tugendstolz von Haus aus dem römischen Charakter verwandt, letztere mehr im Geiste der ... ... fein sie auch sind, doch nicht aus einzelnen Atomen, sondern schon aus Atomverbindungen bestehen und ihr Weg zwar ... ... Teil eines empfindenden Körpers nicht für sich abgesondert bestehen, daher auch nicht für sich empfinden könne. Der ...
... alle diese Handlungen folgen, naturwissenschaftlich betrachtet, nicht aus »Gedanken«, sondern aus Muskelbewegungen , sei es nun, daß diese ... ... beiden Gegenständen, Empfindung und Atombewegung, der eine für Wirklichkeit, der andre für bloßen Schein erklärt werden, ... ... Ferment wird, wird sich später herausstellen. Der Idealismus ist von Haus aus metaphysische Dichtung; obschon eine solche, welche uns als begeisterte ...
... . Das Problem der Individüalität. Entsprungen aus tiefster persönlicher Frömmigkeit, aus echt individuellem Bedürfnis rein innerlich ... ... als tatsächlich zu konstatieren ist. Für ihn hat daher, wie schon für seinen Vorgänger Roger Bacon, die ... ... wahrhaft Unendlichen inkommensurabel. Die Ableitung der Welt aus Gott ist unbegreiflich, und aus der Kenntnis des Endlichen führt kein ...
... gewährt, indem sie z.B. für die Unregelmäßigkeiten des Mariotteschen Gesetzes, für die anscheinenden Ausnahmen von der ... ... . Ebenso fehlerhaft ist es, die Materie für etwas Wirkliches, die Kraft für einen bloßen Begriff erklären ... ... Stoff in ein Problem der Erkenntnistheorie aus läuft und daß für die Naturwissenschaften ein sicherer Boden nur in den ...
... Leben zu beobachten. Dieses Leben aber ist für die Mystik die Entwicklung der Seele zu Gott, und so ist diese ... ... betrachten die Seele wesentlich als Gemüt, sie zeigen die Entfaltung ihres Lebensprozesses aus den Gefühlen, und sie beweisen ihre schriftstellerische Virtuosität gerade in der Ausmalung ...
... zur Erkenntnis neuer Wahrheiten. »Beweise lernen wir nicht aus den logischen, sondern aus den mathematischen Büchern.« Die Geometrie ist das mächtigste ... ... werden einander fast gleich gesetzt. Jene »Ordnung und Einfachheit« ist für ihn zwar von großer Überzeugungskraft, aber ... ... occulta« nichts erklärt wird, ist für Galilei selbstverständlich. Selbst die Schwere ist für ihn nur ein Name. Das ...
... , so folgt dann die Deduktion, teils für den spezielleren Ausbau, teils aber für die praktische Anwendung der entdeckten Wahrheiten. ... ... und unterscheidet ohne weiteres den Körper und das Akzidens. Für Körper erklärte Hobbes alles, was unabhängig von ... ... Ausdruck wird oft mißbräuchlich auf Privatmeinungen angewandt, die nur aus Eigensinn und Eitelkeit für unverbrüchlich gehalten werden (a. a. O. c ...
... Schule durchaus hinter die Ethik zurück. Maßstab und Ausgangspunkt der letzteren bildet für ihn nicht mehr die sokratische Begriffsbestimmung, sondern die Rücksicht auf das eigene ... ... daß er in einem rücksichtslosen Naturalismus unter Umständen auch Diebstahl, Ehebruch und Tempelraub für erlaubt erklärt habe. Der ihm beigelegte Beiname » ...
... bis zu Schaarschmidt, der sie alle mit Ausnahme von neunen für unecht hielt. Von beiden Extremen ist man längst zurückgekommen. Ein maßgebendes Kriterium ... ... Phädo, Symposion, Phädrus und Gorgias; mit Namensnennung Platos zitiert er Sätze aus Theätet und Philebus. Diese neun Dialoge sind ...
... nachgerühmt wird, tritt vor allem sein Kampf für persönliche, wirtschaftliche, religiöse und politische Freiheit hervor. In der Verfassung, die er 1669 für die nordamerikanische Kolonie Südkarolina entwarf, war der Grundgedanke der, daß Religion nicht ... ... menschlichen Verstandes vorausgehen. Demgemäß behandelt Buch II des Werkes den Ursprung der Vorstellungen aus der Erfahrung, Buch IV die ...
... ekdedomenoi populäre Abhandlungen ( exôterikoi logoi ). Sie stammen aus seiner akademischen Zeit und schlossen sich auch in ihrer dialogischen Form an Plato ... ... sie leider sämtlich verloren. Zum Glück größtenteils erhalten ist dagegen 3. der für uns wichtigste Teil seiner Werke; die auf ... ... zahlreiche Wiederholungen einer-, zu große Knappheit anderseits – lassen vermuten, daß dieselben nicht für die Herausgabe bestimmt, sondern ...
... dem Leben. Sein Nachfolger als Schulhaupt war 2. Kleanthes aus der Landschaft Troas (um 331 bis 233), der, um tagsüber Zenons ... ... wir. In der Leitung der Schule folgte dem Kleanthes 3. Chrysippos aus Soloi in Cicilien (um 280-207), der das stoische Lehrgebäude mit ...
... die zu seiner Zeit angesehensten dogmatischen Gegner. Ihrem Beweis für das Dasein Gottes aus der zweckmäßigen Einrichtung des Alls hielt er die Übel in der Welt ... ... . Er unterschied drei Grade derselben: 1. Vorstellungen, die nur für sich allein betrachtet wahrscheinlich sind, 2. solche, ...
... , zum Materialismus fort, indem sie das Geistige aus dem Materiellen, das Organische aus dem Anorganischen abzuleiten suchten. Den umgekehrten Weg ... ... Lust und Unlust, aufbaut, aus dem nacheinander das Bedürfnis, das Verlangen, die Leidenschaften, das Wollen entstehen. ... ... Die Empfindung ist von der Ausdehnung grundsätzlich verschieden, und, obwohl das Ich nur aus der Summe der Empfindungen ...
... Ionier, welche durch den Einbruch der Perser aus ihrer Heimat fortgetrieben wurden, gehörte auch der um 570 zu Kolophon geborene ... ... derjenige, daß die Gottheit kugelförmig sei, nicht mehr so seltsam, wenn man für Gottheit Weltall einsetzt; andere wie die, daß die Gestirne feurige Wolken seien ...
... der Priester in die Schuhe. Für das innerste Wesen des Christentums fehlt ihm, wie fast allen französischen Aufklärern, ... ... zwar keineswegs, wie manche andere, der »Masse« die Religion als Surrogat für die Philosophie überlassen, aber er fürchtet, es werde ihr noch auf lange ... ... Die Natur und ihre drei Töchter: Tugend, Vernunft und Wahrheit sollen für immer unsere einzigen Gottheiten sein! ...
... gewissen Grade fühlbar machte, wächst um ein beträchtliches für die Philosophie der Neuzeit, in der sich die Fäden immer lebhafter hinüber ... ... , 1886. 7. Aufl. 1913. Harald Höffding, Geschichte der neueren Philosophie. Aus dem Dänischen übersetzt von Bendixen, 2 Bde., Leipzig 1895 f ... ... Österreich, 1916 (weit subjektiver als früher). für die Geschichte einzelner Disziplinen kommen zu den in der ...
... einen festen Rückhalt der Gesamtansicht und ein bestimmendes Prinzip für die Behandlung der besonderen Fragen und Gegenstände, die ihn interessierten. Und die ... ... literargeschichtliche Notizen, daß sie dieses oder jenes Fach besonders bearbeitet haben, oder die für die Philosophie schließlich ganz gleichgültige persönliche Nachricht, ... ... begonnen hatten, ist der allgemeine Charakter der Folgezeit geworden. Das schließt nicht aus, daß auch in ihr ...
... allein beziehen sollten, wurde Schritt für Schritt weiter und tiefer und schließlich bis zu der äußersten Konsequenz in ... ... hofften. In dem Deismus , der aus dem englischen Freidenkertum sich über Europa verbreitete, konzentrierten sich ... ... sie sich mit der Zeit immer mehr aus dem metaphysischen auf das moralische, aus dem theoretischen auf das praktische Gebiet. ...
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