Kost , die für den Genuß zubereiteten Nahrungsmittel , von deren Beschaffenheit ... ... am Körper besitzt, was die Zersetzungsgröße beschränkt, bedarf etwa vier Fünftel der Kost des Mannes , so daß bei leichter Arbeit 90 g Eiweiß ...
Kost , ein in der Börsensprache bei Prolongationsgeschäften vorkommender, besonders in Wien üblicher Ausdruck . Kostgeschäft , soviel wie Reportgeschäft; Kostgeld , soviel wie Report ; dieses zahlt derjenige, der Papiere in K. gibt ( Kostgeber, Reportierter ), ...
Cost... , v. lat. Costa , die Rippe; z.B. Costalgie , Rippenschmerz.
... Bezahlung. Bey jemanden in der Kost seyn. Sich zu jemanden in die Kost verdingen. Ein Kind bey jemanden in die Kost thun. Die freye Kost bey jemanden haben. Um die Kost, für die Kost dienen oder arbeiten. Jemanden in die Kost nehmen. S. Beköstigen. ...
1. Die Kost , der Aufwand, S. die Kosten.
K (ka), k , lat. K; k , ... ... k der germanischen Sprachen meist auf älteres g zurück, z. B. Kost , zu lateinisch gustare . Der Buchstabe K stammt von dem griechischen ...
Bär (Ursus) , ein Säugethier, aus der Ordnung der ... ... Schwanze u. beweglichen Nasenknorpeln. Sie leben indeß mehr von Pflanzen als von thierischer Kost und wohnen in Höhlen , in denen sie in den kältern Ländern ...
cif (seltener caf ), im Handel gebräuchliche Abkürzung für engl. » cost, insurance (assurance), freight «, bedeutet, daß der Verkäufer die Kosten für Verladung (einschließlich aller während der Beförderung auch durch unvorhergesehene Ereignisse entstehenden Kosten ), Versicherung und ...
Cif (bei Preisangaben für Jute , Wolle u.s.w.), eine Abkürzung für cost, insurance, freight und bedeutet also Preis einschließlich Versicherung und Fracht.
Cif , caf, Abkürzung für cost, insurance (assurance), freight (engl.), Preis einschließlich Versicherung und Fracht .
Cust (spr. köst), Robert Needham , Orientalist und Sprachforscher, geb. 1821 in Cockayne, erzogen in Eton , studierte die orientalischen Sprachen an dem College in Haileybury und war 184369 in Indien als Zivilbeamter in hervorragenden ...
Cust (spr. kößt), Robert Needham, Orientalist , geb. 24. Febr. 1821 in Cockayne Hatley ( Bedford ), 1843-69 in Indien , seitdem in London ; schrieb bes. über ind. und afrik. Sprachen und Religionen .
Coste (spr. kost'), Jean Victor , Naturforscher, geb. 10. Mai 1807 in Castries , gest. 19. Sept. 1873, studierte in Paris , wurde daselbst Dozent für Entwickelungsgeschichte und schrieb: » Recherches sur la génération des ...
Betre. Betre sive Betle , Clus. ad Gartz. Betele , Acostæ. Betle , Tab. Betel , Cost. Betella , Lud. Romano. Tembul pro Tambul Avicenna. ...
Auster wird das merkwürdige, zweischalige Weichthier genannt, welches als Leckerbissen schon ... ... Reichen , an den Seeküsten aber, wo es gefangen wird, auch eine gewöhnliche Kost der Fischer ist. Die Auster gleicht im Baue der Flußmuschel; doch ist die ...
† Maulén , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte ... ... Speise maule gut, wenn sie gut zu Maule geht, begierig gegessen wird. Gemeine Kost maulet ihm nicht, will ihm nicht maulen. 2) Durch ein mürrisches Stillschweigen ...
Intérn (lat.), innerlich, inwendig; inner; Interne, Einheimische, Inländer; Schüler , die Kost und Wohnung in einer Erziehungsanstalt haben, im Gegensatz von Externen oder Extranern; Internāt, Erziehungsanstalt mit Kost und Wohnung für die Zöglinge.
Chönix (gr. Ant.), 1 ) Maß bei den Griechen ... ... gewöhnlich Getreide auf eines Menschen Tagekost gerechnet wird; daher 2 ) tägliche Kost; 3 ) eine Art hölzerne od. eiserne Fußfesseln.
Gratis (lat.), umsonst, unentgeltlich; Gratist ( Gratuist ), einer, der etwas, namentlich Unterricht und Kost , umsonst empfängt, Freischüler; g. et frustra , umsonst und vergebens.
Kösten , verb. reg. act. die Kost, d.i. den Unterhalt, reichen, welches aber nur noch in den Zusammensetzungen bekösten und verkösten, noch mehr aber in den Intensivis beköstigen, verköstigen üblich ist. S. diese Wörter.
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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