... [Zusätze und Ergänzungen] 13. Aus einem betrübten Busen kommt kein fröhlicher Seufzer . (S. ⇒ Arsch 4.) – Frischbier, II, 464. 14. Die Busen geht nicht vörder (weiter) als vom Vater auf das Kind ...
1. Büssen vnd recht thun find allzeit gnad. – Henisch, ... ... . Es ist niemand, er habe etwas zu büssen oder zu wandeln. – Graf, 322, 267. »Es ... ... zu wandeln.« ( Würth, 66. ) 6. Man soll Jeden büssen nach seiner Würdigkeit . ...
1. Adam hat das Obst gegessen und wir haben das Fieber ... ... . *2. Adam hat genascht verbotne Bissen und wir müssen dafür büssen. 3. Adam iss. – Agricola, 746. Von ...
1. Ein schöner Zopf will gern herabhängen. In ähnlichem Sinne sagt ... ... aus der Tasche gezogen. Die Schönwadigen tragen gern kurze Röcke . Weisser Busen wogt gern frei. Eine geschenkte Dose hat schon manchen zum Schnupfer ...
1. Mit einem Gurt ist schnell gesattelt. Dän. : Det er ... ... . dan., 486. ) 2. Was hinter dem Gurt ist, heisst Busen , bei Jungen und Alten . – Altmann V, 92. ...
1. Der, den man fängt, hat auch sein Haut . – ... ... 3. Fängt ein Bauer einen Hasen im Kraut , so muss er's büssen mit der Haut . Erinnert an die Härte der frühern Jagdgesetze. ...
1. Eine Leiche bleibt eine Leiche, auch wenn man sie mit Rosen besteckt. 2. Leiche muss man mit Leiche büssen. (S. Leib ⇒ 72 u. ⇒ 73.) – ...
1. Am Spötter rächt sich die Kunst . 2. ... ... II, 291. 3. Dem spötter rinnet der spott in seinen eignen Busen . – Henisch, 570, 10; Petri, II, 76; Gaal ...
1. Greif ans Rad, so geht der Karch . 2. Greiff in deinn eygnen busen. – Franck, II, 120 a ; Henisch, 1738, 35; Gruter, I, 45. Erkenne dich selbst. 3. Grîpt, ...
1. Dafür soll er mir blechen. D.h. büssen, Genugthuung, Schadenersatz geben. Frz. : Il me la payera plus cher qu'au marché. ( Lendroy, 375. ) 2. Er muss blechen. – Eiselein, 82. Von ...
Wenn ihr den Narren Luprian trunken macht, so scherzt nicht zu sehr, dass er euch nicht in den Busen speie. – Luther .
1. Ein Kindbett wil gehalten seyn, helt mans nit vorher (oder: zur ... ... Petri, II, 207. Die Russen behaupten: Das erste Kindbett zerstört den Busen , das zweite das schöne Gesicht , das dritte raubt auch das Haar ...
1. Aygen vnnd verflucht sein, kompt von missethat. – Agricola II, 386. 2. Eine Missethat muss oft büssen eine ganze Stadt . Lat. : Saepe subit poenam plebs tota miserrima tantum unius ob noxam. ( Chaos, 982. ) ...
1. Grosshans überkommt eine kleine Tasch. ( Schweiz. ) – Kirchhofer, ... ... . – Eiselein, 259. 3. Was Grosshans sündigt, muss Kleinhans büssen. – Körte, 2425; Simrock, 4063. ...
Bussväter – Busenväter. (S. ⇒ Beichtvater .) Ph. M ... ... wohl Bauchväter mögen genannt werden, dieweil sie durch die Beicht in untersten vnd innersten Busen der Frawen vnd Döchter sehen vnd tasten können.« ( Zinkgref, IV, 78 ...
Wo die Blutrunst ward, da soll man sie büssen. (S. ⇒ Esel 506; ⇒ Grundbrüchte , ⇒ Thäter 2, ⇒ Todschlag 3.) – Graf, 437, 308.
Commissarien haben jhre Herren im busen. – Henisch, 569.
U'g'rächt b'zieht der Knächt. – Sutermeister, 120. Der Knecht muss oft für den Herrn büssen.
... Narren . Kriegsdienste thun. *2. Schiltlüss in dem busen tragen. – Murner, Vom gr. luth. Narren . ... ... sant peter barfuss gon ..., nichtz dan luter warheit sagen vnd schiltlüss in dem busen tragen.« ( Kloster , I, 164. )
1. Wer andere vollmacht, dem speit man wieder in den Busen . 2. Wer einen vollmacht, billig leidt, dass er ihm in den Busen speit. – Körte, 6781; Lehmann, II, 873, 179. ...
Buchempfehlung
Der junge Königssohn Philotas gerät während seines ersten militärischen Einsatzes in Gefangenschaft und befürchtet, dass er als Geisel seinen Vater erpressbar machen wird und der Krieg damit verloren wäre. Als er erfährt, dass umgekehrt auch Polytimet, der Sohn des feindlichen Königs Aridäus, gefangen genommen wurde, nimmt Philotas sich das Leben, um einen Austausch zu verhindern und seinem Vater den Kriegsgewinn zu ermöglichen. Lessing veröffentlichte das Trauerspiel um den unreifen Helden 1759 anonym.
32 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro