gesamt , universus. cunctus. totus. omnis (s. – »ganz« das Nähere u. den Untersch.). – quantuscumque (soviel nur, z.B. seine g. Streitkräfte, quantumcumque virium habet).
allesamt , s. aller.
Gesamtheit , universitas (das Ganze zusammengenommen). – summa ... ... jedoch durch die Adjektt. unter »gesamt« zu geben, z.B. die G. des Senats, senatus ... ... , quantumcumque virium habet: die G. des röm. Volkes, s. Gesamtvolk: die Provinz in ihrer G., universa ...
Gesamterbe , heres ex asse.
Gesamtmacht , v. Truppen, vires totae. – copiae totae. ... ... Ggstz. pars exercitus, singuli milites). – seine G., quantumcumqueviriumhabet. Gesamtmasse , einer Erbschaft, s. Erbschaftsmasse. – Gesamtvolk , universum nomen (z.B. Romanorum, Graecorum). – das ...
Gesamtansicht , tota sententia. – in der G. abweichen, totā sententiā dissidere. – Gesamtbetrag , summa. – Gesamtbild , tota rei imago.
Gemäldegalerie, Gemäldesamlung , pinacothēca (πινακοϑήκη).
... irgendwo zu einem Ganzen vereinigt, -versammelt, alles zusammen, gesamt, insgesamt, ganz (einzelne Teile verbunden, in ihrer Gesamtheit gedacht), a) im Sing., meist nur b. Kollektiven: populus ... ... – b) im Plur., cunctī, ae, a, alle insgesamt, sämtlich, in Masse, einer ...
omnis , e, aller, alle, alles, I) ... ... , ohne alle (jede) G., Ter.: sine omni sapientia, ohne die gesamte Philosophie, Cic.: ut omittas leges alias omnes, Cic. – omnis cetera ...
Kasse , thēca nummaria. arca nummaria, gew. im Zshg. ... ... . Domitiani; s. »Beutel« die Synon.). – pecunia collecta (das aufgesammelte Geld, z.B. einer Schulkasse). – fiscus (des Fürsten, die ...
Korps , I) Gesamtheit, corpus; collegium. – II) ein Heerhaufe: manus; exercitus. – Bes. eine Abteilung eines Heeres: pars exercitus; copiarum agmen (auf dem Marsche, Heerzug) ein K. Reiterei, pars equitum; ala equitum: das ...
1. vāllum , ī, n. (vallus), I) die Gesamtmasse der Palisaden, die um das Lager auf dem Schanzwalle eingeschlagen wurden, die Verschanzung oder der mit Palisaden versehene Wall (agger) selbst, vallum caecum (maskierte), ...
familia , ae ( auch as, nach den Wörtern pater, mater, filius, filia), f. (famulus), die Gesamtheit der unter einem dominus stehenden Sklaven, das Gesinde, ...
Weltall , universitas rerum. universitatis corpus, auch bl. universitas. ... ... auch bl. universum. mundi universitas. mundus omnis od. universus (die Gesamtheit der Dinge, das All). – rerum od. omnium rerum natura. ...
cappari , n. indecl. (κάππαρις), die noch geschlossene Blütenknospe der Kaperstaude, die Kaper, gesammelt u. als Gewürz gebraucht, Cels. 4, 9 (16) extr. Plin ...
sēmento , (āvī), ātum, āre (sementis), Samen bringen, sich besamen, herbae sementaturae, Plin. 18, 259.
Gemeinde , commune. res publica (das Gemeinwesen, der Staat). – populus (die Gesamtheit der Geschlechter eines Volkes, z.B. saltus populi, pecunia populi). – plebs (die plebejischen Geschlechter in Rom, Ggstz. patricii). – cives (die Bürger, ...
Kompanie , I) Verbindung: societas (als Genossenschaft). – corpus (als Gesamtheit, Korporation, z.B. die adriatische, maris Hadriatici, Inscr.). – K. machen, societatem facere: mit jmd. in K. treten, K. machen, cum alqo ...
prō-clāmo , āvī, ātum, āre, laut-, heftig rufen, ... ... Val. Max.: mit folg. Acc. u. Infin., se filiam iure caesam iudicare, Liv.: se innocentem opprimi, Val. Max. – m. 1 ...
Sammlung , I) als Handlung: collectio (das Aufsammeln, z. ... ... S. von Beträgen (an Geld) veranstalten, collationem facere. – II) das Gesammelte: thesaurus (S. von Kunstschätzen etc.). – corpus (in ein ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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