parcē , Adv. (parcus), I) sparsam, spärlich, ... ... se habere od. vitam agere, Ter.: frumentum parce metiri, Caes.: parce tempore uti (Ggstz. prodige), Sen.: potestatem aquae quam parcissime facere, Colum.: parce parcus, äußerst sparsam, Plaut. aul. 314. ...
Parze , Parca.
Fāta , ae, f. (Nbf. von fatum), die Schicksalsgöttin, Parze, Abl. Plur. Fatabus, Corp. inscr. Lat. 5, 4209 u. 5005.
Parca , ae, f. (*par[i]ca zu pario, Geburtsgöttin), die uns unter Los zuteilende Göttin, die Parze, Schicksalsgöttin, Hor. carm. 2, 16, 39. Ov. am. ...
Pardon , venia. – Pardon! parce, parcite vitae meae! (schone, schont mein Leben); ignoscas quaeso! (ich bitte um Verzeihung). – um P. bitten, rogare, ut sibi od. vitae suae parcatur; orare, ut corpori suo parcatur ...
geizig , tenax (am Erworbenen zu sehr festhaltend, übertrieben sparsam, ... ... liberalis). – sordidus (schmutzig geizig, filzig, Ggstz. lautus). – parce utens alqā re (der sparsam mit etwas umgeht, z.B. mit der ...
geizen , mit etwas, parce od. (sehr) parcissime dare alqd; parcum od. (im üblen Sinne) nimium parcum esse in alqa re. – mit seinen Stunden (seiner Zeit) sehr g., horas suas avarissime servare: so geizte er mit ...
... (seine Begierden und Wünsche einschränkend). – parce vivere assuetus (enthaltsam zu leben gewohnt). – sobrius (nüchtern, ... ... . mensa). – wie g., quantulo contentus. – Adv. parce. continenter. sobrie (z.B. vivere). – Genügsamkeit , ...
Ökonomie , I) = Landwirtschaft, w. s. – II) haushälterischer Sinn: diligentia (Sorgsamkeit in der Wirtschaft u. sonst). – parsimonia, in etwas, ... ... (Sparsamkeit). – aus Ö., rei familiaris tuendae studio: mit Ö., parce.
prae-iuvo , iūvī, āre, vorher unterstützen, et credebatur affectam eius fidem praeiuvisse, dem wankenden Kredite noch vor dem Falle aufgeholfen habe, Tac. hist. 3, 65 Nipp. mit cod. Med. (Halm u. Heräus parce iuvisse).
2. contentē , Adv. (2. contentus), eingezogen, knapp, ... ... , Plaut. asin. 78: restricte contenteque vivere, Nazar. pan. 9, 3: parce contenteque vivere, Pacat. pan. 13, 3.
per-parcē , Adv., sehr sparsam, Ter. Andr. 455 Sp. u. Kl., wo Fleckeisen u. Umpfenbach per parce nimium = pernimium parce.
parciter , Adv. (parcus) = parce, Pompon. com. 179. Claud. Mam. de stat. anim. praef. p. 19, 17 Engelbr.
wortkarg , * inops sermonis. – w. sein, parce uti verbis. – Wortkargheit , inopia sermonis.
cūstōdītē , Adv. m. Compar. (custoditus), behutsam, gemessen, parce custoditeque ludere, Plin. ep. 5, 16, 3: custoditius pressiusque dicta, Plin. ep. 9, 26, 12.
eingezogen , I) zurückgezogen, s. abgeschieden. – ei. Leben, s. Abgeschiedenheit. – II) sparsam: parcus. – ei. leben, parce vivere; sumptibus parcere.
parcēprōmus , ī, m. (parcus u. promo), der kärglich (aus dem Beutel) herausgibt, ein Knicker, ein Filz, Plaut. truc. 184 Schoell. – Plaut. Pseud. 1266 jetzt parce promi.
parciloquium , iī, n. (parce u. loquor), das sparsame Reden, Apul. met. 5, 13.
Gnadenbelohnung , praemium alcis beneficio tributum. – Gnadenbezeigung , beneficium ... ... beneficio tributum (als Sache, Gnadenbelohnung). – sparsam mit Gnadenbezeigungen (Gnadengeschenken) sein, parce beneficia od. praemia tribuere. – Gnadenbrot , victus precarius. ...
μοιρη-γενής , ές , zum Glück geboren, von der Parce bei der Geburt begünstigt, Glückskind, ὦ μάκαρ Ἀτρείδη, μοιρηγενές, ὀλβιόδαιμον , Il . 3, 182.
Buchempfehlung
Schnitzlers erster Roman galt seinen Zeitgenossen als skandalöse Indiskretion über das Wiener Gesellschaftsleben. Die Geschichte des Baron Georg von Wergenthin und der aus kleinbürgerlichem Milieu stammenden Anna Rosner zeichnet ein differenziertes, beziehungsreich gespiegeltes Bild der Belle Époque. Der Weg ins Freie ist einerseits Georgs zielloser Wunsch nach Freiheit von Verantwortung gegenüber Anna und andererseits die Frage des gesellschaftlichen Aufbruchs in das 20. Jahrhundert.
286 Seiten, 12.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro