herrschend = allgemein, vulgatus. pervagatus (unter dem großen Haufen-, weit verbreitet). – communis (allen gemeinschaftlich angehörig); verb. communis et pervagatus. – Auch durch die Genet. vulgi (= vulgatus ) od. omnium (= communis ). ...
domināns , antis, PAdi. m. Compar. (dominor), herrschend, animus est... dominantior ad vitam quam vis animai, Lucr. 3, 397: tanto mobilior vis et dominantior haec est, Lucr. 6, 238. – subst., dominans, der ...
rēgnātrīx , trīcis, f. (Femin. zu regnator), attrib., herrschend, Herrscher-, domus, Tac. ann. 1, 4. – übtr., regn. fides, Poëta in Nov. collect ed. Mai. 5, 170.
imperiōsus , a, um (imperium), I) herrschend, gebietend, mächtig, populus, Großmacht, Cic.: dictatura, Liv.: virga, die Faszes, Ov.: imperiosissimi XII fasces, Val. Max.: m. Genet., artes imperiosissimae humanae mentis, Plin.: imper. ...
tridentipotēns , entis (tridens u. potens), mächtig-, herrschend mit dem Dreizack, Beiwort des Neptun, Sil. 15, 159.
ναυ-κράτης , ες , zu Schiffe die Oberhand habend, mit den Schiffen gewaltig, herrschend, ναυκράτεες ϑαλάσσης , Her . 5, 36. – Auch ein Fisch, der sonst ἐχενηΐς heißt, wurde so genannt, ein Schiff ...
σύν-θρονος , mit, zugleich, beisammen, daneben sitzend, thronend, mit herrschend; Δίκη , Iul. Aeg . 39 (IX, 445); Luc. Mort. Peregr . 29.
κοιρανικός , den Herrscher betreffend, herrschend; λέοντες Opp. Cyn . 3, 41; ὀφϑαλμοί , die Augen des Herrschers, ih . 47.
μονο-κρατής , ές , allein herrschend. Sp .
μονό-σκηπτρος , das Scepter allein führend, allein herrschend, μονοσκήπτροισι δ' ἐν ϑρόνοις , Aesch. Suppl . 369.
πολύ-σκηπτρος , viel od. weit herrschend, βασιλεύς , Agath. prooem . V, 63 (IV, 3).
δορυ-κοίρανος , ὁ , mit dem Speere herrschend, Orac. Sib .
σκηπτρο-φόρος , einen Stab, ein Scepter tragend, herrschend, Sp .
1. rēx , rēgis, m. ( von rego, gallisch ... ... Cic.: sub rege esse (stehen), Liv. – poet. attrib., herrschend, regierend, populus late rex, Verg. Aen. 1, 21. – ...
potēns , entis, PAdi. (possum), I) einer Sache ... ... argumenta, Quint. – 4) einer Sache mächtig, über etwas herrschend, von etwas Herr, Herrscher, Beherrscher, potentes rerum suarum ...
-δέ , untrennbares enclitisches Suffixum. Es bezeichnet 1) ... ... Betonung, ἀγρόνδε, χέρσονδε, πόλεμόνδε, οἶκόνδε, φύγαδε, Παλλήναδε , sind nicht ausschließlich herrschend. Was zunächst die Alten betrifft, so betonten sie οἴκαδε, φύγαδε, Παλλήναδε ...
οἷος , relativ . zum Fragewort ποῖος , qualis , ... ... 21, 117; u. so ist οἷοςτε c. in f . herrschend geworden in der Bdtg im Stande sein , geschickt sein, Etwas zu thun ...
εὐρύς , εῖα, ύ , ion. fem . εὐρέα , ... ... 99, der auch das neutr. adv . braucht, εὐρὺ ἀνάσσων , weithin herrschend, Ol . 13, 23; ῥέων , s. das Vorige; εὐρείαις ...
καρτερός , = κρατερός , was zu vgl., stark, gewaltig, ... ... – Bes. auch τινός , einer Sache mächtig, Herr u. Meister davon, herrschend, vgl. Od . 15, 553 ὑμετέρου δ' οὐκ ἔστι γένος βασιλεύτερον ...
Buchempfehlung
Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschließt, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit läßt Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. »Cardenio und Celinde« sind in diesem Sinne Vorläufer des »bürgerlichen Trauerspiels«.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro