Denn helpt dat nich Süh, wenn du mi nich magst ... ... ' aftühst, na – je denn helpt dat nich! Un wenn ick Liesch nu frigen do ... ... weet, ob mi dat schadt. Wenn du di vör din'n Kopp denn sleihst un nahsten di ...
Warum denn? Warum ist's denn mit großen Herrn Nicht räthlich, Kirschen essen? Weil sie vielleicht vergessen, Daß uns von Gott, dem größten Herrn, Die Früchte gleich gemessen? Trüg' einer Orden, Band und Stern, ...
Denn nicht Der rote, der weiße und der blutrote Klee, ... ... mein Herz, das ist traurig, Und mein Herz, das ist schwer, Denn die eine, die ich meine, Und die liebt mich nicht mehr. ...
[Ist es denn so schwer, anzunehmen] Ist es denn so schwer, anzunehmen, daß vor, hinter und rund um uns die Ewigkeit liegt, von welcher unsere Zeit nicht einmal ein ganzes kleines Tröpflein ist? Wir leben also mitten in der Ewigkeit, und nur ...
Was willst du Liebe denn – – »Was willst du Liebe denn, wenn du ein Mensch? –« Ja, höhnt nur, höhnt! Kein Hohn versöhnt mit dem Unheilbaren: daß wir »Unteilbaren« im Ernst ...
Und so hebe dich denn ... Und so hebe dich denn aus den Nebeln des Grams auf des Selbstvertrauens mächtigen Fittichen aufwärts, bis du dir selber mit all deinem Leide klein wirst, groß wirst über ...
[Denn zur Genüge litt ich jetzt] Denn zur Genüge litt ich jetzt Dem Wolf gleich, der gestellt, gehetzt, Bis alle Kraft ihn verlasse, Dass auf der Jagd nach Ruh und Rast Er flieht und springt in wilder Hast ...
[So soll die Kunst euch denn belehren?] So soll die Kunst euch denn belehren? Die Kunst ist kaum im Denken frei. Sie kann ... ... bei. Dadurch gerät der Satz ins Schiefe, Und Wahrheit ist denn doch gerad; Das ...
[So lebt denn wohl, ihr Truggestalten] So lebt denn wohl, ihr Truggestalten, die ihr so tröstend, süß und mild schon bei des jungen Keims Entfalten des Knaben Lockenhaupt umspielt ...
[Lächle nicht darüber, denn es ist wahr] Lächle nicht darüber, denn es ist wahr: Deine Gedanken, Worte und Werke werden in das »Buch des Lebens« von keinem Andern als von dir selbst eingetragen.
[Kennt der Kerl denn keine Gnade] Kennt der Kerl denn keine Gnade? Soll er uns mit seiner Suade, Durch sein breites Explizieren, Schwadronieren, Disputieren, Soll er uns denn stets genieren Dieser säuselnde Philister, Beim Genuß des edlen ...
[Sachte, sachte, denn der Welt] Sachte, sachte, denn der Welt Auge wacht, das finstre, strenge; Gute Werke muß man thun Heimlich ohne viel Gepränge.
So muß ich denn gehen So muß ich denn gehen dahin, dahin! ... ... . So muß ich denn gehen hindann, hindann! Und habe nicht einmal gebaut auf mich ... ... Um die Königskrone, um Dich, um Dich. So muß ich denn gehen zur Stund', zur Stund'! Und habe nicht einmal vor ...
[So lies denn immer den Shakespeare] So lies denn immer den Shakespeare Bei süßem Beifallsgrinsen, Doch les ihn, liebe Waschfrau, nicht Wie Erbsen oder Linsen.
Was ist denn hier los? Von Nord nach Süd, von Süd nach Nord ... ... hehre Anno siebenzich In Treue fest auf Hieb und Stich!« Was ist denn das für ein Getute Von festem Kitt und Bruderblute, Als ging' ...
[Ist die Weihe denn gewichen] Ist die Weihe denn gewichen, Sind die Blumen all verblüht, Ist der duft'ge Schmelz gestrichen? Ach, ein dichter Nebel zieht! Und in diesen eingehüllet Lichtlos scheint der Horizont, Keine ...
[O ist's denn ganz unmöglich] O ist's denn ganz unmöglich, – Was doch nicht ganz unsäglich – Daß alles glücklich wär'? O, wenn's doch möglich wär'!
[Denn was uns trennen sollte] Denn was uns trennen sollte, hat uns erst fest vereint, wir haben nun zusammen gelitten und geweint. Viel anders ist es worden, als wir es selbst gedacht, da wir in reifem ...
[Was träumt ihr denn von Truppen stets] Was träumt ihr denn von Truppen stets, Die überall nötig und nirgends zu missen, Der ewige Fürst Windischgrätz Ist nichts als euer böses Gewissen.
[So hat euch wieder denn dies Haus versammelt] So hat euch wieder denn dies Haus versammelt, Das euch so oft zu Lust und Scherz vereint ... ... niederfallen, Perlen, Spende, Zu Kränzen hold sich fügend durch sich selbst, Denn wir gedenken euch ein Werk ...
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Nach dem Vorbild von Abraham von Franckenberg und Daniel Czepko schreibt Angelus Silesius seine berühmten Epigramme, die er unter dem Titel »Cherubinischer Wandersmann« zusammenfasst und 1657 veröffentlicht. Das Unsagbare, den mystischen Weg zu Gott, in Worte zu fassen, ist das Anliegen seiner antithetisch pointierten Alexandriner Dichtung. »Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein. Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein.«
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