... Vorstellungen von körperlichen Affektionen faßt. Eine adäquate, klare und deutliche Erkenntnis freilich des menschlichen Körpers wie der äußeren Gegenstände ... ... die eine unendliche Substanz bezogen werden. Übrigens sind beide, die adäquaten wie die inadäquaten, Vorstellungen dem Kausalnexus (der necessitas) unterworfen, und Vorstellungen, die aus adäquaten folgen, sind selbst adäquat. ...
... ist . Der Aberglaube, daß es dergleichen geben könne, wie »ganze und adäquate Manifestation des Wesens« in der Erscheinung, ist auch auf Feuerbach übergegangen. ... ... ein Produkt unsrer Vorstellung ist (Leibniz, Berkeley); daß sie auch nicht ein adäquates Bild der wirklichen Dinge ist, sondern ein Erzeugnis objektiver Einwirkungen ...
Fußnoten 1 Im einzelnen ausgeführt auch bei UEBERWEG-HEINZE, Grundriß der ... ... , 9: Cogitationis nomine intellego illa omnia, quae nobis conscits in nobis fiunt, quatenus eorum in nobis conscientia est . Dasselbe gilt auch für SPINOZAs Gebrauch des Terminus ...
§ 45. Natur und Geschichte. Der Dualismus der kantischen Weltanschauung spiegelt ... ... der wissenschaftlichen Naturauffassung ausschalten und kommt mit der bloßen »Beschreibung« oder der Aufsuchung des adäquatesten »Bildes« zur Elimination der »Kraft«, wie es H. Hertz in ...
2. Kapitel. Die religiöse Periode. Literatur: K. VOGT, ... ... . Die ersten Versuche Jedoch, welche die Gnostiker anstellten, der neuen Religion eine adäquate Weltanschauung zu schaffen, gingen aus den aufgeregten Phantasien syrischer Religionsmischung hervor und führten ...
§ 41. Das Ding-an-sich. Die packende Gewalt, die Kants ... ... jener Reflexion nur als ein Ausdruck der Erscheinungsweise des ursprünglichen Wahrheitsinhaltes, nicht als eine adäquate Erkenntnis davon gelten sollen: anderseits erhielt jener Rumpf einen Kant-Jacobischen Kopf, wenn ...
II. Kraft und Stoff »Die Welt besteht aus den Atomen und ... ... sich ganz leeres Subjekt bildet. Die Kraft aber läßt sich nun einmal nicht in adäquater Weise sinnlich vorstellen; man hilft sich durch Bilder, wie die Linien der Figuren ...
§ 38. Der Gegenstand der Erkenntnis. Literatur: ERH. SCHMID, ... ... « läuft darauf hinaus, in den üblichen Beweisen für die Substantialität der Seele die quaternio terminorum einer Verwechslung des logischen Subjekts mit dem realen Substrat nachzuweisen: sie zeigt ...
§ 34. Die Erkenntnis der Außenwelt. Den Hintergrund aller dieser Theorien ... ... im menschlichen Geiste ( mundus sensibilis phaenomenon ), die Formen des Verstandes dagegen enthalten das adäquate Wissen vom wahren Wesen der Dinge ( mundus intelligibilis noumenon ). Ueber diese reinen ...
§ 22. Die Metaphysik der inneren Erfahrung. Die Philosophie des großen ... ... die Vernunft anschaut, in ihm zu höchster realer Einheit verbunden sind, haben wir keine adäquate Vorstellung: denn sein körperloses und wandelloses Wesen ( essentia ) reicht weit über ...
§ 8. Das Problem der Wissenschaft. Literatur: P. NATORP, ... ... ( to aisthêton ) an dem Dinge. Daher ist die Wahrnehmung zwar das völlig adäquate Wissen von dem Wahrgenommenen , aber gar kein Wissen von dem Dinge. Jede ...
§ 15. Mechanismus und Teleologie. Der Schulbetrieb der nacharistotelischen Zeit sonderte ... ... des nach aristotelischen Zeitalters nahm, gerade in der Lehre Epikurs die ihr am meisten adäquate Metaphysik gefunden hat. Für eine Moral, welche die Verselbständigung des Einzelwesens und dessen ...
§ 25. Das Reich der Natur und das Reich der Gnade. ... ... die Urheberschaft dieser Formel genau festgestellt werden kann. 589 Sie ist der adäquate Ausdruck des geistigen Zustandes, der durch den Gegensatz der beiden Autoritäten, unter welchen ...
III. Nachwirkungen des Materialismus in England Fast ein volles Jahrhundert liegt zwischen ... ... dem Irrtum, und die Sprache ist die wichtigste Trägerin desselben. Sobald die Worte als adäquate Bilder von Dingen genommen, oder mit wirklichen anschaulichen Dingen verwechselt werden, während sie ...
§ 10. Spinozas System: B. Psychologie und Ethik. 1. ... ... Rede wäre«. Wir handeln , wenn etwas in oder außer uns geschieht, dessen adäquate Ursache wir sind, d.h. das aus unserer Natur allein »klar und ...
III. Die Reaktion gegen Materialismus und Sensualismus. Sokrates, Plato, Aristoteles ... ... hier gewagt hat, daß sie gar nicht anders als bildlich behandelt werden können. Ein adäquates Wissen von schlechthin Übersinnlichem ist unmöglich, und neuere Systeme, welche den Schein eines ...
§ 13. Leibniz' Philosophie: A. Die methodischen Grundlagen. Literatur ... ... . – Zur verworrenen Erkenntnis gehören alle Sinneswahrnehmungen, zur deutlichen alle Nominaldefinitionen; für die adäquate weist unser menschliches Wissen ein vollkommenes Beispiel vielleicht nicht auf, doch kommen ihr ...
IV. Die Physiologie der Sinnesorgane und die Welt als Vorstellung Wir haben ... ... verschiedenen Geistern sich als verschiedne Arten und Stufen des Sinnlichen darstellen, ohne daß eine adäquate Erscheinung des Absoluten in einem erkennenden Geiste überhaupt denkbar wäre. ...
§ 11. Angewandte Ethik. Staatslehre und Religionsphilosophie. Nachwirkungen. 1. ... ... Vergleich mit dem, was bleibt, daß unser Geist, soweit er aus Erkenntnis besteht (quatenus intelligit), ein »ewiger Modus des Denkens« ist. Aber wenn wir auch ...
§ 61. III. Die Ästhetik und Ethik Schopenhauers. Seine Nachwirkungen. 1. ... ... die Welt als Vorstellung gänzlich und rein hervor«, denn die Idee allein ist die adäquate »Objektivität« des Willens. Indem ich rein erkennendes Subjekt bin, habe ich die ...
Buchempfehlung
In Paris ergötzt sich am 14. Juli 1789 ein adeliges Publikum an einer primitiven Schaupielinszenierung, die ihm suggeriert, »unter dem gefährlichsten Gesindel von Paris zu sitzen«. Als der reale Aufruhr der Revolution die Straßen von Paris erfasst, verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit. Für Schnitzler ungewöhnlich montiert der Autor im »grünen Kakadu« die Ebenen von Illusion und Wiklichkeit vor einer historischen Kulisse.
38 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro