Ludwig Rubiner Fjodor Sollogub Aus Dostojewskis Dichtwerk stiegen zum erstenmal die runden Türme Rußlands auf, rot von altem Gold und Blut, und eine Luft heiß von Geschrei. Als der »Idiot« erschien, hätte Europa den Atem anhalten müssen ...
Der Pfarrgarten Nach drei Tagen, die sehr heiß und staubig waren, langten wir mit unserem Pferdchen in Halle bei Senffs Eltern an, die mich freundlich bei sich aufnahmen. Senffs Vater war der erste Pastor, den ich Gelegenheit hatte, von nahem zu besehen, und ...
Werner von Siemens Lebenserinnerungen Harzburg, im Juni 1889. »Unser Leben ... ... , die wohl hauptsächlich Schuld daran ist, daß es im Sommer ganz unerträglich heiß in der Stadt wird. Daher besitzt auch jeder Bewohner von Tiflis, der es ...
Wilhelm Liebknecht Aus der Jugendzeit In einem Hefte der »Neuen deutschen Rundschau« ... ... « auf den (nicht heiligen) Staufenberg hatte mir den Boden meiner Vaterstadt etwas zu heiß gemacht, und trotz meines Abscheues vor Diplomaten und Ministern war ich doch diplomatisch ...
... meine Hosen, welche an den Beinen schon ganz heiß wurden und dann ließ ich mich gehen. Mein Vater ging in das ... ... immer niedriger heruntergetreten, allmählich aus gedroschen wurden. War der Sommer trocken und heiß, so reiften Roggen, Weizen und Gerste sehr schnell aufeinander. ... ... der Franzos sieht, dann wird ihm gleich heiß.« In der Algebra machte er viele Merkverse zur ...
... verhaltener Wut und Verachtung, daß mir ganz heiß wurde. Der Mann drückte sich an die Wand mit totbleichem Gesicht und ... ... darüber, wie wir es machen wollten, um endlich zu dem von ihm so heiß ersehnten Ziele zu gelangen. Es war eine schwierige Sache. ...
... Lokal, Rotblond war ihr voller Schöpf, heiß stieg mir das Blut zu Kopf ... Diese Dame setzte sich ... ... letzten Vers herunterleierte. Dem Werkmeister neben dem Fräulein Lehmann wurde offenbar auch heiß vom Rohgeist des stark spirituellen Getränkes und er fing an, ... ... Liebkosungen. Mir wurde das Herz ordentlich weit und heiß dabei. Da ich übermorgen meine Stelle antrete, ...
Mailand Als ich in Mailand ankam, war mein erstes, daß ... ... mit den Bewohnern, Löwen und Tigern. Gegen Mittag, als die Sonne so recht heiß schien und ich eben auf einer Anhöhe hielt, kam aus der Ferne ein ...
... eine Menge junger Leute können die Zimmer schon heiß machen. Ich kann nicht umhin, hier, trotz der Ehrlichkeit meines ... ... Anverwandten Lavater in der Schweiz gewesen war und dessen besseren, vernünftigern Enthusiasmus glühend heiß besaß. Dieser war Unteroffizier wie ich, ein junger, mutvoller, leichtsinniger Kerl ...
... meine Hosen, welche an den Beinen schon ganz heiß wurden und dann ließ ich mich gehen. Mein Vater ging in das ... ... Zeit immer niedriger heruntergetreten, allmählich ausgedroschen wurden. War der Sommer trocken und heiß, so reiften Roggen, Weizen und Gerste sehr schnell aufeinander. ... ... das der Franzos sieht, dann wird ihm gleich heiß.« In der Algebra machte er viele Merkverse zur ...
... ich kam, machte er mir die Hölle heiß, erinnerte mich an die Pflicht für meine Mutter und Geschwister zu ... ... Fremden in Beschlag gelegt waren. So ging ich denn unermüdet in der schon heiß gewordenen Jahreszeit, und immer allein, da ich mit meinem Reisegefährten schon halb ...
III Intrigen und Betrachtungen Je größer die Individualität eines Künstlers ist, ... ... Ziegelfußboden‹. Ich schickte es 1890 in den Salon und erhielt dort endlich die so heiß erstrebte ›Mention horable‹. Jetzt ist das Bild in der Galerie zu Magdeburg. ...
XI. Moskau. Tags darauf setzten wir unsern Marsch nach Moskau ungestört ... ... welche italienische Garden besetzt hielten. Gegen 8 Uhr Morgens kam ich bei dieser, dem heiß ersehnten Ziele, an und erfuhr dort, daß der Prinz mit Napoleon sich aus ...
Johann Wolfgang Goethe Belagerung von Mainz Montag den 26. Mai 1793 von Frankfurt ... ... Schweigen aufzulegen das Glück hatte. Hier fand ich es nun, aufrichtig gestanden, heiß genug, und man nahm sich's nicht übel, wenn irgend eine ...
Eine Verschwörung Die Schüler der Münchner Akademie hatten ... ... , einigen Bevorzugten schüttelte er Schmalzlertabak auf den Daumenballen und wenn es ihm gar zu heiß wurde, nahm er seine weiße Perrücke ab und trocknete sich den schwitzigen Schädel. ...
... einstreichen wollte, verbrannte er sich die Hände, so heiß waren sie. Erschrocken sah er sich nach dem Fremden um; der aber ... ... der Küche. Ich hatte kaum die letzten Worte gehört, so wurde mir heiß und kalt, und plötzlich ergriff ich das große Tranchiermesser, ... ... auf der Stiege sich niederließen. Es war fürchterlich heiß und ein solcher Lärm im Lokal, daß ich es ...
AESTHETICA. IN. NVCE. Eine Rhapsodie in Kabbalistischer Prose. Buch der Richt ... ... der Du den Himmel zerrissest und hinabfuhrst! – vor Dessen Ankunft Berge zerfließen, wie heiß Wasser vom heftigen Feuer aufseudet, damit Dein Name unter Feinden desselben, die sich ...
Friedrich Schiller Über Bürgers Gedichte Göttingen, b. Dieterich: Gedichte von ... ... gleich mich niederwürgt – Wie wird mir so herzlich bange, Wie so heiß und wieder kalt! – Herr mein Gott! Wie soll es werden? ...
Zum zweiten Male in Rom Am 24. Januar 1783 kam ich ... ... . Wir waren unterwegs recht lustig, es wurde fleißig getrunken, so daß die Köpfe heiß und die Stimmen laut wurden. Hier angelangt, machten wir gleich den Handel mit ...
Johann Wolfgang Goethe Campagne in Frankreich 1792 Auch ich in der Champagne! ... ... Sieg errang und die Herrschaft behauptete. Bei wolkigem Himmel schien die Sonne sehr heiß; das Fuhrwerk in grundlosem Boden fand ein schweres Fortkommen. Zerbrochene Räder an Wagen ...
Buchempfehlung
Das bahnbrechende Stück für das naturalistische Drama soll den Zuschauer »in ein Stück Leben wie durch ein Fenster« blicken lassen. Arno Holz, der »die Familie Selicke« 1889 gemeinsam mit seinem Freund Johannes Schlaf geschrieben hat, beschreibt konsequent naturalistisch, durchgehend im Dialekt der Nordberliner Arbeiterviertel, der Holz aus eigener Erfahrung sehr vertraut ist, einen Weihnachtsabend der 1890er Jahre im kleinbürgerlich-proletarischen Milieu.
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro