σᾱπέρδης , ὁ , der poetische Name eines gemeinen eingesalzenen Fisches, der frisch κορακῖνος dieß, wahrscheinlich eine Herings- od. Sardellenart; Archestr . u. Timocl . bei Ath . XIII, 339 e; Luc. Gall . 22 hist. conscr . ...
σελευκίς , ίδος, ἡ , 1) ein Kleid aus Seleukia in Syrien, Hesych .; auch ein Trinkgeschirr eben daher, Ath . 497 f; Plut. Aem. P . 33. – 2) eine Vogelart, die Heuschrecken frißt und vertilgt.
σῑνέομαι , ion. statt σίνομαι , beschädigen, verheeren, verwüsten, c. acc., Her . 4, 123. 5, 81. 9, 13. 49. 73. 87; Valck. zweifelt ohne allen Grund an der Richtigkeit der Lesart.
σκόλλυς , ὁ , eine Art, die Haare zu stutzen, zu scheeren, indem man auf dem Scheitel einen Schopf stehen ließ, Ath . 494 f u. VLL.; auch σκολλύς u. σκόλλις geschrieben.
ΔΊω , nur poet., ich fürchte , ich fliehe, ich treibe in die Flucht , scheuche, jage; verwandt δίεμαι, ἐνδίημι, δείδια δέδια, δείδω, δειδίσσομαι, διώκω (?), διερός (?), δέος, δειμός, δεῖμα, δειλός, δεινός ; bei Homer δίω ...
φάω , urspr. Stammwort von φαίνω , 1) intrans., leuchten , glänzen, scheinen, φάε δὲ χρυσόϑρονος Ἠώς , Od . 14, 502, bes. von der Sonne, dem Monde und den Sternen; Hom . hat auch noch fut . πεφήσομαι ...
ἄχρι , u. gew. vor Vocalen ἄχρις ; obwohl Her ... ... Thuc . ἄχρι zu lesen, was auch die codd . zu bestätigen scheinen, auch Phryn. p. 14 die Formen mit ς ganz verwirft, ...
κόμη , ἡ , coma , das Haar, Haupthaar, Hom ... ... κόμην , das Haar raufen, 22, 406; κείρασϑαι κόμην , sich das Haar scheeren, 23, 46 Od . 4, 198, gewöhnlicher Ausdruck der Trauer; ...
Buchempfehlung
Strindbergs autobiografischer Roman beschreibt seine schwersten Jahre von 1894 bis 1896, die »Infernokrise«. Von seiner zweiten Frau, Frida Uhl, getrennt leidet der Autor in Paris unter Angstzuständen, Verfolgungswahn und hegt Selbstmordabsichten. Er unternimmt alchimistische Versuche und verfällt den mystischen Betrachtungen Emanuel Swedenborgs. Visionen und Hysterien wechseln sich ab und verwischen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn.
146 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.
430 Seiten, 19.80 Euro