Gräber , der, fossor.
fossor , ōris, m. (fodio) = σκαφεύς, ὀρυκτής (Gloss.), der Gräber, I) eig.: A) des Ackers, Weinberges, Verg., Col. u.a. – poet. übtr. = ein gemeiner u. ...
... escae, Mahle zur jährlichen Bekränzung der Gräber mit Rosen, Corp. inscr. Lat. 5, 2090 (vgl. ... ... ). – subst., rōsālia, ium, n., die jährl. Bekränzung der Gräber mit Rosen, das Rosenfest, Corp. inscr. Lat. 5, 4016 ...
rosātio , ōnis, f. (rosa), die Bekränzung der Gräber mit Rosen, Corp. inscr. Lat. 6, 10239, 9.
violāris , e (viola), zu den Violen (Veilchen ... ... gehörig, Violen-, dies, viell. der Tag, an dem die Gräber mit Violen bekränzt wurden, Corp. inscr. Lat. 6, 10234 lin. ...
2. violātio , ōnis, f. (viola), das Bekränzen der Gräber mit Veilchen, Corp. inscr. Lat. 6, 10239 ([die viola]tionis).
cinerārius , a, um (cinis), zur Asche gehörig, I) adi. fines, Ackergrenzen, die durch aufgefundene Aschenkrüge bestimmt werden, also an Gräber stoßen, Gromat. vet. 303, 12. – II) subst.: A) ...
suggrundārium , iī, n. (suggrunda), das Grab eines Kindes unter 40 Tagen (weil diese Art Gräber in ähnlicher Weise wie Schwalbennester unter einem Vordache angebracht waren), Rutil. Gemin. ...
τυμβ-ωρύχος , Gräber aufgrabend, in Gräber einbrechend, um sie zu plündern und die Todten zu berauben, Grabräuber, übh. ein Erzspitzbube; Ar. Ran . 1147; Luc. Iov. Trag . 52 Pisc . 14. ...
τυμβ-ωρυχέω , in Gräber einbrechen und sie berauben; Ep. ad . 694 ( App . 204); Arist. H. A . 8, 5.
τυμβ-ωρυχία , ἡ , das Einbrechen in Gräber, um sie zu berauben, Sp .
αὐτο-σκαπανεύς , ὁ , leibhaftiger Gräber, Alciphr . 3, 70.
συν-τυμβ-ωρυχέω , mit, zusammen in Gräber einbrechen, um sie zu bestehlen, Luc. Lexiph . 2.
balsamum , ī, n. (βάλσαμο ... ... . Hon. et Mar. 96; epith. Pall. et Cer. 121: auf Gräber, Anthol. Lat. 779, 134 (109, 134). Auson. epitaph. ( ...
profūsio , ōnis, f. (profundo), die Ergießung, Vergießung ... ... Wasser, Wein, warmer Milch, Honig, Öl, Blut von Opfertieren, die auf die Gräber als Totenopfer für die Manen ausgegossen wurden, Corp. inscr. Lat. 10, ...
Buchempfehlung
Noch in der Berufungsphase zum Schulrat veröffentlicht Stifter 1853 seine Sammlung von sechs Erzählungen »Bunte Steine«. In der berühmten Vorrede bekennt er, Dichtung sei für ihn nach der Religion das Höchste auf Erden. Das sanfte Gesetz des natürlichen Lebens schwebt über der idyllischen Welt seiner Erzählungen, in denen überraschende Gefahren und ausweglose Situationen lauern, denen nur durch das sittlich Notwendige zu entkommen ist.
230 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro