honestās , ātis, f. (honestus), I) die Ehre, ... ... ab omni honestate remota, dem Anstande ganz zuwider, Nep.: hinc (pugnat) honestas, illinc turpitudo, Cic. – übtr., v. Lebl., der Anstand ...
Würde , I) im allg: dignitas (die würdige Haltung, ... ... durch Rang und Amt gegebene; auch übtr., z.B. rei publicae). – honestas (Ehrbarkeit, moralische Würde). – gravitas (ernste Würde, würdevolle Haltung, ...
Tugend , virtus (höchster Grad der Vollkommenheit, sowohl im allg. ... ... einer Sache). – honestum. rectum (das moralische Gute an sich). – honestas (die Sittlichkeit in Gesinnung u. Handlungsweise). – sanctimonia (tugendhafte Gesinnung). ...
ehrsam , honestus (ehrbar)- pudīcus (keusch, züchtig). – Adv. honeste; pudīce. – Ehrsamkeit , honestas (Ehrbarkeit). – pudor (Keuschheit, Züchtigkeit). – Ehrsucht , s. ...
ē-decimo (ē-decumo), āvī, ātum, āre (eig. ... ... Symm. epist. 5, 81 u. 9, 21. – übtr., honestas edecimata, auserlesene, vortreffliche, Symm. epist. 3, 49 u. ...
achtbar , s. achtungswert, ehrbar. – Achtbarkeit , dignitas. – honestas (Ehrbarkeit).
veredeln , inserere (pfropfen, Bäume). – excolere (bildl., ausbilden, verfeinern, z.B. animos doctrinā: u. vitam per artes). – Vered[ ... ... od. cultura (z.B. animi, ingenii). – sittliche V., honestas.
Calliphōn , ōntis, m. (Καλλιφῶ ... ... Philosoph, der das Vergnügen u. die Lust (voluptas) mit der Tugend (honestas) zu verbinden suchte und die Bestimmung des Menschen darin sah, dies zu ...
con-vestio , īvī, ītum, īre, bekleiden, I) eig.: corpora, Enn. scen. 131: cernuus extemplo plantas convestit honestas, Lucil. 129 Marx. – II) übtr., bekleiden = ...
Moralität , mores. morum condicio (sittliche Beschaffenheit). – honestas. honestum (das Moralisch-Gute). – sanctitas (Gottgefälligkeit). – virtus (der moralische Wert). – honestatis od. virtutis studium (Streben nach Sittlichkeit, sittlichem Wert). – Männer von ...
ehrenhaft , honestus. – Adv. honeste. – Ehrenhaftigkeit , honestas.
Ehrbarkeit , I) die ehrbare Beschaffenheit einer Sache: honestas (z.B. dictorum et factorum). – II) der äußere Anstand, die Übereinstimmung des Betragens mit den Begriffen der Eyre: honestas. – modestia (gesittetes Wesen, Bescheidenheit). – decor. decorum ( ...
in-honestās , ātis, f., die Unehre, Schande, Tert. adv. Marc. 5, 5 extr.
honestitūdo , inis, f. (honestus) = honestas, Acc. tr. 16 u. 501.
voraussetzen , ponere (als feststehend annehmen). – sperare (hoffen ... ... Gute voraus, quicquid est, quod deceat, id tum apparet, cum antegressa est honestas. – vorausgesetzt, daß etc ., s. Voraussetzung.
Ansehnlichkeit , I) in Hinsicht auf die Größe: magnitudo. – ... ... hoher Wuchs der Menschen und Bäume). – II) in Hinsicht auf den Rang: honestas (Achtbarkeit). – gravitas (innere u. äußere Würde).
Kardinaltugend , omnium domina et regina virtutum; excellentissima virtus. – die vier Kardinaltugenden (der Alten), quattuor partes od. fontes honestatis; quattuor partes, a quibus omnis honestas manat.
2. volo , voluī, velle (altind. vrnāti, er ... ... .: eloquere, quid velis nostram operam, Plaut. cist. 57: gloriam ingentem, divitias honestas volebant, Sall. Iug. 7, 6: oft mit allg. Acc., ...
Ehre , I) äußerer Vorzug, äußeres Ansehen: honos. – dignitas ... ... die E. verlieren, pudicitiam amittere. – III) Anstand, sittlicher Wohlstand: honestas. – mit E., mit Ehren, in Ehren, bei Substst. durch ...
māno , āvī, ātum, āre (verwandt mit madeo), I) ... ... etw. fließen = herrühren, entstehen, peccata ex vitiis manant, Cic.: honestas manat a partibus quattuor, Cic.: a Socrate haec omnis philosophia manavit, Cic. ...
Buchempfehlung
Jean Pauls - in der ihm eigenen Metaphorik verfasste - Poetologie widmet sich unter anderem seinen zwei Kernthemen, dem literarischen Humor und der Romantheorie. Der Autor betont den propädeutischen Charakter seines Textes, in dem er schreibt: »Wollte ich denn in der Vorschule etwas anderes sein als ein ästhetischer Vorschulmeister, welcher die Kunstjünger leidlich einübt und schulet für die eigentlichen Geschmacklehrer selber?«
418 Seiten, 19.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro