Zunge , lingua (die Zunge lebender Wesen; meton. = die Sprache; übtr. = Erdzunge). – ... ... auf der Z. tragen, linguā et pectore verum esse (mit der Zunge und im Herzen aufrichtig sein); nihil dissimulare (keiner Sache Hehl haben ...
herb , austerus (die Zunge trocken und rauh machend, nicht lieblich, sauer, auch bildl. = nicht angenehm, z.B. labor). – acerbus (den Mund zusammenziehend, widerlich herb; dann bildl. = schmerzliche Empfindung verursachend, kränkend etc.). – amarus ...
Lara u. Larunda , ae, f., eine Nymphe, der Jupiter wegen ihrer Geschwätzigkeit die Zunge nahm (von ihr sollen die Lares geboren sein), Ov. fast. 2, 599 sqq. (Lara). Lact. 1, 20, 35 (Larunda). ...
cavea , ae, f. (cavus), I) die Höhlung ... ... v. der mit Knorpelstreifen versehenen obern Mundwölbung, an die man beim Sprechen die Zunge andrückt, Prud. cathem. 2, 92: v. der Augenhöhle, exsiluerunt ...
lösen , I) eig.: solvere. resolvere (auflösen). – relaxare (locker machen). – expedire (etwas Verwickeltes aufwickeln, auflösen). – die Zunge l., linguae nodos solvere (eig.); alqm loquentem facere (bildl., ...
lytta , ae, f. (λύττα), ein Wurm unter der Zunge der Hunde, der die Tollheit erzeugen soll, der Hundswurm, Tollwurm, Plin. 29, 100.
Theōn , ōnis, m. (Θέων), ein Freigelassener, berüchtigt durch seine schmähsüchtige, verleumderische Zunge. – Dav. Theōnīnus , a, um, theoninisch, dens. Hor. ep. 1, 18, 82.
... . 16, 12, 61. – emphat. = der Mißbrauch der Zunge, die böse Zunge, Lästerzunge, os (unverschämte Stirn) habeat, ... ... – 4) der Ton der Zunge, der Schall, Laut, Gesang, ...
... . 3, 42), eine kleine Zunge; dah. übtr.: I) (wie γλῶσσα) die ... ... das kurze Ende des Hebels, der unter die Last gelegt wird, die Zunge, Vitr. 10, 3, 3. – VII) lingula (wie ...
atypus , ī, m. (ἄτυπος), dessen schwere, halbgelähmte Zunge Silben u. Wörter mehr lallend u. so ausspricht, daß man sie nicht gehörig unterscheiden kann, undeutlich redend, Cael. Sab. b. Gell. 4, ...
lallen , loqui incertā voce. – balbutire (stammelnd). – lallend , auch blaesus (mit lispelnder Zunge lallend, v. Trunkenen): der lallende Mund, incerta vox. – Lallen , das, incertum os. – dich rufen die Kleinen mit erstem ...
... linguae usu defectum esse (an der Zunge gelähmt sein, keine artikulierten Töne vorbringen können): jmd. der ... ... noscitare. – b) in bezug auf die Fertigkeit der Zunge: lingua. – eine geläufige Sp., linguae volubilitas. – c ... ... die Sprache als zusammenhängende Darstellung, bes. die Umgangssprache). – lingua (die Zunge = die besondere Ausdrucksweise, z. ...
mild[e] , I) nicht unangenehm von Geschmack: mollis (weich für Zunge u. Gaumen). – mitis (nicht herb, v. Obst). – lenis (gelind, nicht beißend, nicht kratzend, v. Wein, von Speisen). – dulcis (süß, ...
haesito , āvī, ātum, āre (Frequ. v. haereo = ... ... . I. – II) übtr., stocken, A) mit der Zunge, linguā, stottern, Cic. de or. 1, 115: si ...
frāgmen , inis, n. (frango), I) das Brechen ... ... , Chalcid. Tim. 241: offensantis linguae fragmen, die gebrochenen Laute der sammelnden Zunge, Min. Fel. 2, 1. – II) ein abgebrochenes ...
fācundē , Adv. (facundus), leicht und gefällig, mit geläufiger Zunge, loqui, Plaut.: causari contra patrem, Afran. fr.: alloqui hostem, Liv.: multa f. explicare, Sen. rhet. – Compar., nemo facundius in contione populi laudatus, Fronto b. Parth ...
eclīgma , atis, n. (εκλειγμα), eine Arznei, die man auf der Zunge zergehen läßt, bes. als Abführungsmittel, eine Latwerge (bei spät. Ärzten auch rein lat. electarium), Plin. 21, 154 ...
ēlinguo , āvī, āre (elinguis) = γλωσσοτομῶ (Gloss. II, 263, 50), jmd. der Zunge berauben, jmdm. die Zunge abschneiden, alqm, Plaut. aul. 250. Tert. ad nat. 1, ...
... ., sprachlos, a) von dem, dem von Natur die Zunge gelähmt ist, Pacuv. tr. 176: verb. mutus et el ... ... mutus, Arnob. 5, 40. – b) von dem, der seine Zunge nicht gebrauchen kann od. darf, sprachunfähig, sprachlos, ...
poppysma , atis, n. (πόππυσμ ... ... 960;πυσμός), das Schnalzen mit der Zunge, als Zeichen des Beifalls, Iuven. 6, 584 (dazu Heinrich): beim ...
Buchempfehlung
Die vordergründig glückliche Ehe von Albertine und Fridolin verbirgt die ungestillten erotischen Begierden der beiden Partner, die sich in nächtlichen Eskapaden entladen. Schnitzlers Ergriffenheit von der Triebnatur des Menschen begleitet ihn seit seiner frühen Bekanntschaft mit Sigmund Freud, dessen Lehre er in seinem Werk literarisch spiegelt. Die Traumnovelle wurde 1999 unter dem Titel »Eyes Wide Shut« von Stanley Kubrick verfilmt.
64 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro