1. moror , ātus sum, ārī (1. mora), ... ... freilassenden Richters, C. Sempronium nihil moror, ich halte S. nicht weiter, ich habe weiter nichts ... ... u. absol., ne multis morer, Cic.: quid multis moror? Ter. – c) als Formel des gemeinen Lebens, nihil ...
2. mōror , ārī (v. μωρός), ein ... ... ein Narr sein u. = (1. moror) verweilen, leben, Suet. Ner. 33, 1: ebenso ego morā moror multum, Plaut. mil. 370 (369), dazu Lorenz.
moro , āre = moror, Naev. com. 68. Pacuv. tr. 181. Enn. fr. scen. 424.
morāx , ācis (moror), verzögernd, Non. 451, 13.
morātor , ōris, m. (moror), I) (v. moror no. I) der Verweiler, Zögerer, a) der ... ... 1. mororno. I, A, a). – II) (v. moror no. II) der Verzögerer, A) im ...
im-moror , ātus sum, ārī (in u. moror), in od. bei etw. verweilen, -sich aufhalten, I) eig.: sedecim annis Italiae, Iustin.: nidis, Col.: meridiano (zur Mittagszeit) immorans, ...
re-moror , ātus sum, ārī, I) intr. sich aufhalten, verweilen, säumen, diu intus, Plaut.: non diu, Catull.: in Italia, Liv. – II) tr. zurückhalten, aufhalten, verzögern, hemmen, alqm, Plaut. u. ...
dē-moror , ātus sum, ārī, I) trans., abhalten, verzögern, aufhalten, dem. alqm et detinere, Lentul. in Cic. ep.: alqia diu, Plaut., diutius, Cic.: agmen novissimum, Caes.: iter, Caes.: repentinas eorum eruptiones, Caes.: ...
morātio , ōnis, f. (moror), das Verweilen, I) der Verzug, Plur. bei Vitr. 9, 1, 11. – II) der Aufenthalt, litoraria, der Aufenthalt an der Küste, Cael. Aur ...
morātim , Adv. (moror), verweilend, ut moratim insularum omnium oras legamus, bildl., einzeln aufzählen, Solin. 3, 1.
1. morātus , a, um, s. 1. moror.
com-moror , ātus sum, ārī, verweilen, eine Weile bleiben, a) übh., an einem Orte, in einem Zustande, bei einer Handlung, commorandi enim natura deversorium dedit, non habitandi, Cic. – c. paululum, Sall.: paulisper, dum se ...
... – per me licet. per me. nihil impedio, moror. non repugnabo (meinetwegen). – sane ... ... mag es immerh. tun, per me faciat; nihil impedio od. moror, quominus faciat: sie mögen immerh. mit dem Leben davonkommen, nihil moror eos salvos esse. – Bei Übergängendurch vero, z.B ...
naschhaft , cuppes (Komik.). – ich bin nicht n., nihil moror cuppedia( n. pl. ).
morāmentum , ī, n. (moror), die Verzögerung, Plur. bei Apul. flor. 21. p. 34, 19 Kr.
morātōrius , a, um (moror), I) säumend, ICt. – II) verzögernd, ICt.
wiederabtreten , I) v. tr. restituere, jmdm. alci. – II) v. intr . rursus abire. – jmd. wieder abtreten ... ... alqm removere od. submovere; du kannst wieder abtreten, non amplius te moror.
num , Adv. (zu nunc), Korrelativum von tum, ... ... a) mit strenger Beziehung auf die Zeit, nun, noch, num moror, soll ich noch bleiben, Plaut.: numne vis audire? willst du ...
quō , Adv. (urspr. quoi, Dat. u. ... ... Infin., wie nach impedire, recusare, deterrere u.a., w.s.: nihil moror, quo minus etc., Liv.: stetisse per Trebonium, quo minus etc., es ...
wenn , I) als Zeitpartikel: cum (wann, wenn der ... ... Unterschied etc. s. »obgleich«). – Ist es = sei es auch, nihil moror (ich habe nichts dagegen); nihil refert (es macht nichts aus); ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro