quellen , I) = hervorquellen, w. s. – II) anschwellen: turgescere (v. Holz etc.). – crescere (wachsen, z.B. durch die Nässe, umore [v. Holz etc.]: der Bissen quillt im Munde, crescit in ore cibus). ...
Karl Ernst Georges (1806–1895) Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch Aus den Quellen zusammengetragen und mit besonderer Bezugnahme auf Synonymik und Antiquitäten unter Berücksichtigung der besten Hilfsmittel ausgearbeitet. Unveränderter Nachdruck der achten verbesserten und vermehrten Auflage, von Heinrich Georges, 2 Bände, Darmstadt ...
2. Fōns , Fontis, m., auch Fōntus , ī, m., der Sohn des Janus, der Gott der Quellen, Cic. de nat. deor. 3, 52. Act. fr. arv. ...
Bāiae , ārum (Dat. auch Bais), f., I) ... ... Kumä u. Puteoli), gleich berühmt durch die Reize der Natur, die Heilkraft seiner Quellen u. die Fröhlichkeit des dortigen Lebens, Cic. ep. 9, 2, ...
2. Cārus , ī, m., ein röm. Männername, unter ... ... august. Zeitalters, Verf. eines (verlorenen) Gedichts über Herkules, wahrsch. nach griech. Quellen, Ov. ex Pont. 4, 16, 7. – II) M. ...
Hīmera , ae (Ἱμέρα), I) m., Name zweier Flüsse auf Sizilien, die aus verschiedenen Quellen auf dem Berge Nebrodes entspringen u. von denen der eine nach Norden (j. Fiume di S. Leonardo), der andere nach Süden ...
Compsa , ae. f., Stadt der Hirpiner im Gebirge von Samnium, unweit der Quellen des Aufidus, j. Conza, Liv. 23, 1, 1. Vell. 2, 68, 3. – Dav. Compsānus , a, um, aus od ...
Albunea , ae, f., eine weissagende Nymphe (später zur Sibylle gemacht), der eine der schwefelhaltigen Quellen (Albunea; vgl. Albula no. II. unter albulus) auf der Höhe von Tibur (wahrsch. j. acqua solforata d'Altieri) geweiht war ...
Puteolī , ōrum, m., eine Stadt in Kampanien an der Küste, mit vielen mineralischen Quellen, Lieblingsaufenthalt der Römer, j. Pozzuolo, Varro LL. 5. 25. Cic. ad Att. 15, 20, 3; de fin. 2, 84. Liv. 24, ...
Aenāria , ae, f., eine vulkanische, mit warmen Quellen versehene Insel an der Westküste Italiens, Kampanien gegenüber, bei den Griechen Pithecusa (w.s.), bei den Römern in älterer Zeit u. dah. noch bei röm. Dichtern auch Inarime (w.s.) ...
Tibilis , is, Akk. im, f., Stadt in Numidien, an der Straße von Cirta nach Karthago, mit heißen Quellen (j. Hammam Mescutin od. Hammam el-Berda), Augustin. epist. ...
Cythnos (Cythnus), ī, f. (Κύθνος), Insel im Ägäischen Meer, eine der Zykladen, mit warmen Quellen, j. Thermia, Liv. 31, 15, 8 u. 31, ...
Vindius , iī, m., vollst. Vindius mons, der westliche Teil des kantabrischen Gebirges (in Hispanien) mit den Quellen der Flüsse Ebro u. Sil, der die Grenze zwischen den Kantabrern und Asturiern bildete, Flor. 4, 12, 49.
rieseln , susurrare. leniter sonare (von Quellen, Bächen). – ein sanft rieselnder Bach, fons leniter sonantis aquae. – rieseln von od. aus etc., defluere ab od. ex alqa re (z.B. sudor a capite defluit).
Arrētium , ī, n. (Ἀῤῥήτιο ... ... Geburtsort des Mäcenas, deren wein- u. weizenreiches Gebiet die fruchtbaren Täler um die Quellen des Arnus, Tiber u. Umbro begriff berühmt durch Kunstfleiß in Verfertigung von Waffen ...
... īre (scateo), I) hervorsprudeln, -quellen, aqua scaturiens, Pallad. 1, 33, 2: de summo vertice ... ... , Colum.: summi scaturient montes, auf den höchsten Bergen wird es von Quellen sprudeln, Sen.: übtr., Curio totus hoc scaturit, ...
Thevestē (Thebestē, Tevestē, Tebestē), ēs, f., eine erst später vorkommende, bedeutende Stadt in Numidien am Bagradas, in der Nähe seiner Quellen, röm. Kolonie, j. zerstörte Stadt Tiffesh,. Cod. Theod. 11, ...
... Stadt im narbon. Gallien, mit sehr schönen Quellen, j. Nîsmes, Form -um, Plin. 3, 37. ... ... ordo urb. nob. 14, 34. p. 103, 24 Schenkl (die Quellen): Genet., Corp. inscr. Lat. 12, 3219: Abl., ...
fontānus , a, um (fons), aus (von) der Quelle ... ... (Ggstz. pluvialis), Cels. u.a.: unda, Ov.: ora, der Quellen, Ov. – subst., fontāna, ae, f., die Quelle, ...
cibdēlos , on (κίβδηλος), trügerisch; subst., Cibdelī, ōrum, m. (sc. fontes), die Trügerischen, v. ungesunden Quellen, Vitr. 8, 3, 6.
Buchempfehlung
Nach dem Vorbild von Abraham von Franckenberg und Daniel Czepko schreibt Angelus Silesius seine berühmten Epigramme, die er unter dem Titel »Cherubinischer Wandersmann« zusammenfasst und 1657 veröffentlicht. Das Unsagbare, den mystischen Weg zu Gott, in Worte zu fassen, ist das Anliegen seiner antithetisch pointierten Alexandriner Dichtung. »Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein. Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein.«
242 Seiten, 11.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro