Greuel

1. Ein grewel vnd schewel. – Mathesy, 340a.


2. Er hat sieben Greuel (jüdisch-deutsch: schewe Tewes) im Herzen. – Tendlau, 385.

Ist voller Schändlichkeit.


3. Es ist kein grewel so hoch vnd gross, als wenn ein Mann wird trewenloss. – Petri, II, 267.


4. Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte. – Eiselein, 257.

Luther in Anwendung auf den Papst.


*5. Et äs e stulz Groal. (Siebenbürg.-sächs.) – Frommann, V, 34, 54.


*6. Et äs en afgepeackt (aufgepackt) Groal. – Frommann, V, 34, 54.


*7. Et äs en annätz Groal. (Siebenbürg.-sächs.) – Frommann, V, 34, 54.

Es ist ein unnützer Greuel.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2. Leipzig 1870, Sp. 134.
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