Deichselgeld, das

[1439] Das Deichselgêld, des -es, plur. von mehrern Summen, die -er, an einigen Orten in Sachsen, dasjenige Geld, welches den[1439] Frohnfuhren, wenn sie über Nacht ausbleiben, zur Zehrung und zum Stallgelde gegeben wird, und ungefähr 5 Gr. für den Wagen beträgt.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1439-1440.
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