Egle, der

[1640] * Der Egle, des -n, plur. die -n, ein Nahme des Börses in einigen Oberdeutschen Gegenden. S. Börs. Um Zürch heißt der Börs im zweyten Jahre, um Costnitz aber nach dem dritten Jahre ein Egle, oder Renkernegle. Diejenigen Börse, welche im Zürchersee in der Tiefe gefangen werden, heißen Triechteregle, und sind von Farbe weißer als diejenigen, welche sich am Ufer aufhalten, und Landegle, Rohregle, Kräbegle heißen. Der Nahme rühret von den scharfen und spitzigen Floßen auf dem Rücken her, S. Ecke, Achel, Stichling.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1640.
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