Gnadengroschen, der

[739] Der Gnādengróschen, des -s, plur. ut nom. sing. 1) Eine Schaumünze, welche ein Höherer einem Geringern als ein Zeichen seiner Gnade schenket; ein Gnadenpfennig. 2) Im Bergbaue einiger Gegenden, ein gewisses Geld, welches von dem gemachten Silber im Zehenten als eine Beysteuer an arme Zechen gegeben wird, und von denr Mark 1/3 Thlr. bis 1 Thlr. beträgt; S. Gnadensteuer.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 739.
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