Hort (1), der

[1294] 1. * Der Hort, des -es, plur. die -e, ein im Hochdeutschen veraltetes Wort, einen Fels, und figürlich einen sichern, festen Ort, zu bezeichnen; in welchen Bedeutungen es in der Deutschen Bibel mehrmahls vorkommt, wo Gott sehr oft ein starker Hort, der Hort des Heils, der Hort Israel u.s.f. genannt wird, das Hebr. צור, ein Fels, auszudrucken. Da der Übergang des Zischlautes in den Blaselaut sehr gewöhnlich ist, so gehöret dieses Hebräische Wort selbst zu dem Geschlechte des Deutschen, und mit demselben und mit Horst und hundert andern zu dem Stammworte ar, har, hor, ur, hoch.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1294.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika
Buchempfehlung: Warnke, Fred: Was Hänschen nicht hört . . . ISBN-13 9783932098895
Empfehlung

Warnke, Fred

Was Hänschen nicht hört . . .

Was Hänschen nicht hört . . .
Vak-Verlag, 163 S. m. Abb., 3932098897, 20,80 €.
Was Hänschen nicht genau hört, kann Hänschen auch nicht richtig schreiben. Unter diesem Motto zeigt der Autor neue Wege der Früherkennung und ... weiterlesen
Bookmarks
delicious wong linkarena google