Landscheide, die

[1893] Die Landscheide, plur. die -n. 1) Die Scheide, d.i. Gränze, eines Landes; die Landmark, Landesgränze. 2) Die Scheide oder Gränze, des eigenthümlichen Landes besondrer Personen; die Feldgränze. Daher gewisse verpflichtete Leute, welche die Aufsicht über die Gränzen der Felder und Äcker haben, Landscheider genannt werden. An andern Orten heißen sie Untergänger, Steinsetzer u.s.f.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1893.
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