Lediglich

[1967] Lêdiglich, adv. welches nur noch im gemeinen Leben, für gänzlich, völlig, gebraucht wird. Ich verlasse mich lediglich auf dich, ganz und allein. Bey den ältern Oberdeutschen Schriftstellern kommt es auch als ein Beywort für frey, ungebunden, vor.


Ich han vil ledekliche braht

In ir genade minen lib,

Reinmar der Alte.


Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1967.
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