Rimpeln

[1117] Rimpeln, verb. reg. act. und der Rimpler, des -s, plur. ut nom. sing. zwey nur bey den Kammmachern übliche Wörter.[1117] Der Rimpler, oder wie man es auch spricht, Rümpler, ist daselbst eine breite Säge mit zwey Blättern, die Zähne in die Kämme einzuschneiden; das eine Blatt der Säge rimpelt oder rumpelt, indem es den andern Zahn vorschneidet oder andeutet, da inzwischen das andere Blatt den Zahn gerade durchschneidet. Etwa von Raum, räumen, als ein Intensivum des letztern? Oder vielmehr als eine unmittelbare Nachahmung des Lautes, und als ein Verwandter von rumpeln?

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1117-1118.
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