Steinmehl, das

[342] Das Steinmêhl, des -es, plur. car. 1. Fein pulverisirte Steine oder Steinmasse in Gestalt eines Mehles. 2. In den Mühlen ist es dasjenige Mehl, welches zwischen den Mühlsteinen und in den Läufen zurück bleibet; im gemeinen Leben Steinöhse, richtiger Steinaß, weil es zum Futter der Schweine dienet.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 342.
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