Sterbeschilling, der

[355] Der Stêrbeschilling, des -es, plur. die -e, in einigen Gegenden, z.B. im Herzogthum Bremen, ein gewisses Geld, welches nach dem Tode eines Meiers von dessen Erben dem Gutsherren vor Sonnen Untergang entrichtet, und damit die Meierey von ihnen besprochen wird.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 355.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika