Todesnoth, die

[614] Die Todesnoth, plur. die -nöthe, der doch nur mit einigen Vorwörtern in der dritten Endung gebraucht wird, Todesgefahr als eine Noth, als ein Unglück betrachtet. Ganz Israel war in Todesnöthen, Esth. 2, 8. Ich bin oft in Todesnöthen gewesen, 2 Cor. 11, 23. Ein besonders bey wässerigen Dichtern um des bequemen Reimes willen beliebtes Wort.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 614.
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