Zucker, der

[1744] Der Zucker, des -s, plur. doch nur von mehrern Arten und Quantitäten, ut nom. sing. der Nahme eines süßen wesentlichen Salzes, welches man aus dem Pflanzenreiche, am häufigsten aber aus dem Zuckerrohre erhält. Süß, wie Zucker. Zucker sieden, ihn vermittelst des Siedens aus dem Zuckerrohre verfertigen. Ein Hut Zucker, eine Masse gesottenen Zuckers in Gestalt eines zugespitzten Kegels, wie man ehedem die Hüte trug.

Anm. Im Nieders. gleichfalls Zucker, im Engl. Sugar, im Franz. Sucre, im Ital. Zuccaro, im Span. Açucar, im Böhmischen Cukr, alle aus dem Lat. Saccharum, im Griech. σάκχάρον, im Albanischen Scheker, und im Pers. Schakar; alle aus dem Malayischen Dschaggrie, welches mit der Sache selbst aus Ostindien nach den übrigen Welttheilen gekommen ist.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1744.
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