Epistolae obscurorum virorum

[522] Epistŏlae obscurōrum virōrum (lat., »Briefe von Dunkelmännern«), Titel einer Sammlung von Briefen in barbarischem, sog. Küchenlatein, welche die Obskurantenpartei der Scholastiker wie das Treiben des damaligen Mönchs-Pfaffentums mit schonungslosem Spott geißelten und so der Reformation vorarbeiteten, verfaßt von Crotus Rubianus, Hutten u.a., zuerst gedruckt 1515 (2. Teil 1517), beste Ausgabe von Böcking (2. Aufl. 1864).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 522.
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