Vereinigte Staaten von Amerika

I. Entwicklung des Warenverkehrs mit dem Auslande in den J. 1870-1905.

Vereinigte Staaten von Amerika. I. Entwicklung des Warenverkehrs mit dem Auslande in den J. 1870-1905.
Vereinigte Staaten von Amerika. I. Entwicklung des Warenverkehrs mit dem Auslande in den J. 1870-1905.

II. Handel der Kolonien und des Territoriums Hawaii.

Vereinigte Staaten von Amerika. II. Handel der Kolonien und des Territoriums Hawaii.
Vereinigte Staaten von Amerika. II. Handel der Kolonien und des Territoriums Hawaii.

III. Außenhandel nach Warengruppen.

Vereinigte Staaten von Amerika. III. Außenhandel nach Warengruppen.
Vereinigte Staaten von Amerika. III. Außenhandel nach Warengruppen.

IV. Wichtigste Ein- und Ausfuhrwaren.

Vereinigte Staaten von Amerika. IV. Wichtigste Ein- und Ausfuhrwaren.
Vereinigte Staaten von Amerika. IV. Wichtigste Ein- und Ausfuhrwaren.

V. Anteil der wichtigsten Länder am Handel im J. 1904.

Vereinigte Staaten von Amerika. V. Anteil der wichtigsten Länder am Handel im J. 1904.
Vereinigte Staaten von Amerika. V. Anteil der wichtigsten Länder am Handel im J. 1904.

VI. Handelsverkehr mit Deutschland in den Fiskalienjahren 1903/4 und 1904/5.

Vereinigte Staaten von Amerika. VI. Handelsverkehr mit Deutschland in den Fiskalienjahren 1903/4 und 1904/5.
Vereinigte Staaten von Amerika. VI. Handelsverkehr mit Deutschland in den Fiskalienjahren 1903/4 und 1904/5.

VII. Schiffsverkehr in Außenhandel.

Vereinigte Staaten von Amerika. VII. Schiffsverkehr in Außenhandel.
Vereinigte Staaten von Amerika. VII. Schiffsverkehr in Außenhandel.

VIII. Heer

[910] Die Landmacht zerfällt in das stehende Heer, dessen Mannschaften auf 5 Jahre mittels Handgeldes durch öffentliche Aufforderung angeworben werden und zum Dienst auch außer Landes verpflichtet sind, und in die Miliz (Volkswehr), der alle waffenfähigen Bürger mit Alter vom 18. bis zum vollendeten 44. Lebensjahre angehören. Nach Ablauf der ersten 5 Jahre kann viermal auf je weitere 5 Jahre kapituliert werden. Neger werden in besondere Truppenteile eingereiht, Indianer nur in geringer Zahl als Kundschafter verwendet. Auf Portoriko und den Philippinen gibt es Truppenteile aus Eingeborenen, die von amerik. Offizieren befehligt werden. Nach der neuen Organisation von 1904 ist das Land für Zwecke der Heeresergänzung in 9 Departements (Kalifornien, Kolorado, Kolumbien, Dakota, des Ostens, des Golfs, der Seen, Texas, Missouri) eingeteilt, die 4 Divisionskommandos Atlantische, Nord-, Süd-, Pazifische Division) unterstellt sind. Hierzu kommt die Philippinendivision mit den Dep. Luzon. Bisayas Mindanao. Die Divisionskommandeure (Generalmajore) befehligen und besichtigen alle in ihrem Divisionsbereich stehenden Kommandostäbe und Truppen. Durch das Generalstabsgesetz vom 14 Febr. 1903 ist ein Generalstabskorps geschaffen worden und die Befugnisse des bisherigen Oberbefehlshabers (Commanding general) sind auf den Generalstabschef übergegangen. Er (der einzige Generalleutnant des Heers) übt unter der Leitung des Präsidenten die Oberaufsicht aus über alle Linientruppen, die Departements des Generaladjutanten, Generalinspekteurs, des Quartiermeisters, des Justiz, des Verpflegungs-, Sold- und Zeugwesens, des Genie- und Signalkorps. Außerdem erfüllt er besondere Aufträge des Präsidenten und ist Vorsitzender des wichtigen Ausschusses des Zeug- und Befestigungswesens. Ihm reichen die Divisionskommandeure alljährlich Mobilmachungs- und Versammlungspläne ihrer Truppen sowie Entwürfe für die abzuhaltenden Manöver, die er persönlich leitet, ein. Das Heer zählt (1905) 30 Infanterieregimenter zu 3 Bataillonen (à 4 Kompanien), davon 2 Negerregimenter unter weißen Offizieren, 15 Kavallerieregimenter zu 3 Eskadrons (à 4 Troops), davon 2 farbige, 30 Batterien Feldartillerie in Abteilungen von 2 bis 3 Batterien davon 2 reitende, 4 Gebirgs-, 2 Belagerungsbatterien; 126 Kompanien Küstenartillerie, davon 4 Torpedokompanien, mit 105 zwölf-, 132 zehn-, 96 achtzölligen, 587 Schnellfeuerkanonen und 376 zwölfzölligen Mörsern; 3 Bataillone Geniekorps zu 4 Kompanien (ein Teil der Offiziere ist im staatlichen Zivildienst bei Fluß-, Hafenbauten u.a. beschäftigt), 12 Kompanien Signalkorps, Elektrotechniker, Geistliche, Veterinäre, Rekrutierungspersonal, Indianer, Friedensstärke: Generalität, Stab-, Genie-, Signalkorps etc. 841 Offiziere und 3511 Mann, Infanterie 1506 und 20.078, Kavallerie 752 und 12.123, Artillerie 651 und 14.298, Mannschaften außer Regimentsverband 3054 Köpfe. Hierzu kommt noch das Hospitalkorps (3029 Mann), Portoriko-Provisionalregiment (26, 550) und die Philippine Scouts (eingeborene Schützen) in 50 Kompanien (108, 5039). Miliz Ende 1904: 9154 Offiziere 110.347 Mann; Milizreserve 1902: 10.845.268 Köpfe. Bewaffnung: Krag-Jörgensen-Gewehr M 92 (7,62 mm) und Lee-Gewehr M 93 (6 mm), Coltrerevolver. Die veralteten Küstenbefestigungen sind in den letzten 10 Jahren erneuert worden und stark armiert. Armee-Etat 1905 6: 114,7, 1906/7: 105 Mill. Doll. Die in schnellem Ausbau begriffene Kriegsmarine zählt (1906) 30 Linienschiffe (davon 18 fertig), 9 Küstenpanzerschiffe, 1 Panzerkanonenboot (Rammschiff), 15 Panzerkreuzer (9 fertig), 3 große Geschützte, 17 Kleine Geschützte (3), 16 kleinere Kreuzer und Kanonenboote 25 (3 im Bau) Torpedofahrzeuge über 200 t, 23 Torpedoboote, von 80 bis 200 t, 14 (8) Unterseeboote ferner Schul- und Spezialschiffe mit einer Bemannung von 1473 Offizieren und Ingenieuren, 258 Sanitätsoffizieren, 189 Zahlmeistern, 24 Geistlichen, 1046 Seekadetten und 31.346 Mannschaften außerdem 7448 Köpfe Marineinfanterie, zusammen 41.784 Köpfe ferner 6 Hilfskreuzer mit über 18 Seemeilen Geschwindigkeit. Marine-Etat 1905/6: 421,414 (davon 177,5 für Schiffbau und -armierung), 1906/7: 418,464 (140) Mill. Doll.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 910-911.
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910 | 911

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