Cicerone

[406] Cicerone, Die unzähligen Kunstschätze und Alterthümer [407] Italiens haben es nothwendig gemacht, daß sich Leute vorzugs, weise mit dem Studium derselben beschäftigten, um den Tausenden von Fremden, welche theils aus Neugierde, theils zur Belehrung dahin wallfahrten, als Führer und Erklärer nützlich zu werden. Die Gesprächigkeit, welche solche Männer sich in der Regel aneignen, war Ursache, daß man ihnen scherzhafter Weise – in Bezug auf den großen Redner – den Namen Cicerone gab, was endlich zum Sprachgebrauch wurde.

Quelle:
Damen Conversations Lexikon, Band 2. Leipzig 1834, S. 406-407.
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406 | 407
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