Desideratus, S. (4)

[743] 4S. Desideratus, (27. Juli), frz. St-Désiré, Bischof von Besançon (Bisontinum), stammte von vornehmen Eltern ab (nobili prosapia ortus) und gab schon in der frühesten Kindheit Beweise seiner künftigen Heiligkeit. Seiner Einsicht und Tugend wegen auf den bischöflichen Stuhl von Besançon erhoben, lebte er nur für das Heil der ihm anvertrauten Heerde und ließ sich besonders die Sorge für die Armen, Wittwen und Waisen angelegen seyn. Er starb im 4. Jahrhundert zu Lons-le-Saulnier (Ledone Salnerio), einem Dorfe seines Bisthums, und wurde auch daselbst begraben. Im Jahre 1465 geschah eine Uebertragung seiner Gebeine.


Quelle:
Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 1. Augsburg 1858, S. 743.
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