Gusmaeus, S.

[592] S. Gusmaeus, (11. Sept.), ein Gefährte des hl. Matthäus, welche Beide von Mehreren als Martyrer an diesem Tage angezeigt sind, an dem man sie im J. 1248 aufgefunden haben soll. Der vorzüglichste Gewährsmann ist Aloysius de Tattis (auch Tattius genannt) im Martyrologium von Como. Dieser nennt sie als Soldaten der thebaischen Legion, während Andere, wie er sagt, sie als Gefährten des hl. Fidelis betrachten. Mit sehr unsicherer Muthmaßung legt er ihnen das J. 298 bei. Der Ort ihrer vorzüglichen Verehrung, welcher als das einzige Sichere dasteht, ist das Städtchen Gravedona am Comersee (lacus Larius). Eine Untersuchung ihrer heil. Leiber geschah im 16. Jahrhundert unter Como's Bischof Felician Ninguarda, eine Beisetzung im J. 1637, jedoch in derselben Kirche zum hl. Fidelis, wo sie immer gewesen, und wo man sie auch ursprünglich auffand. (III. 774.)


Quelle:
Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 2. Augsburg 1861, S. 592.
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