Leuconius, S.

[795] S. Leuconius, (1. April), auch Leuthonius, Lenthonius, Leochonius und Leuthenius, der 18. Bischof von Troyes (Trecae) im lugdunensischen Gallien, soll im J. 657 dem Concil von Sens beigewohnt haben und gegen das J. 665 gestorben seyn. Seine Gebeine werden in dem wahrscheinlich von ihm gestifteten Nonnenkloster der hl. Jungefrau Maria zu Troyes aufbewahrt. Die Lectionen der 1. und 2. Nocturn, Hymnus und Oration auf unsern Heiligen stehen in dem Brevier des genannten Klosters und sind bei den Boll. abgedruckt, enthalten aber nichts Geschichtliches. (I. 12–13).


Quelle:
Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 3. Augsburg 1869, S. 795.
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