Simon Ballachi, B. (12)

[320] 12B. Simon Ballachi (3. Nov. al. 13. Juli), aus dem Orden des hl. Dominicus, wurde um die Mitte des 13. Jahrh. zu St. Archangelo, einer Stadt bei Rimini (er führt von letztgenannter Stadt auch den Beinamen von Rimini), aus einer gräflichen Familie geboren. Eine Zeit lang schien es, er werde im blutigen Parteileben jener Zeit an Leib und Seele Schaden leiden. Aber im 27. Jahre seines Lebens bemächtigte sich seiner die göttliche Gnade und führte ihn ins Dominicanerkloster zu Rimini, wo er als Laienbruder eintrat. Er arbeitete mit rastlosem Eifer an seiner Selbstvervollkommnung und, so viel es ihm möglich war, am Seelenheile der Mitmenschen, namentlich der Kinder und der niedern Volksklassen, und starb hochbetagt im J. 1319 im Rufe der Heiligkeit. Er steht im Martyrol. seines Ordens als Seliger. Im J. 1821 erhielt seine Verehrung durch Papst Pins VII. die kirchliche Gutheißung. (But.)


Quelle:
Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 5. Augsburg 1882, S. 320.
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Heiligenlexikon-1858: Ballachi Simon, B.