Siebentes Kapitel.
[243] Intendantenwechsel. – Vom Burgtheater. – Halm. – Grillparzer. – Saphir. – Lortzing.

Herr von Spiegel hatte mit Umsicht neunzehn Jahre der Weimarischen Bühne vorgestanden und sich nach und nach auch Fachkenntnis erworben, wo diese aber nach seiner Überzeugung nicht ausreichend war, stets den Rat seiner Regisseure in Anspruch genommen. Man konnte ihm das als ein Verdienst anrechnen, denn nur selten zeigen die Herren, welche zu Theaterintendanten bestellt werden, die notwendige Bescheidenheit; meist glauben sie die Sache besser zu verstehen als Männer vom Zach. Außerdem hatte Herr von[243] Spiegel manche schätzenswerte Eigenschaft; er achtete die Künstlerschaft und vertrat bei jeder Gelegenheit deren Angehörige nach oben. Bei großen Hoffesten wurden stets die ersten Kräfte des Theaters hinzugezogen, wodurch seine Untergebenen dem Publikum gegenüber eine geachtete Stellung gewannen. Er war gerecht gegen jeden und hielt strenge Ordnung auf der Bühne, wie sie zu Goethes Zeiten üblich gewesen war. Bei jeder Probe war er anwesend, wodurch die Würde der Anstalt aufrecht erhalten und das Ganze künstlerisch gehandhabt wurde. Auch war er fast bis zum Schlusse seiner Verwaltung bemüht, stets das beste Neue und Alte in Oper und Schauspiel dem Publikum vorzuführen, wobei mancher junge talentvolle Dichter zum Worte kam.

Leider ließ sein Eifer in den letzten Jahren seiner Administration nach. Lücken entstanden im Personal, die nur ungenügend oder gar nicht ausgefüllt wurden. Mit der Aufstellung des Repertoires war man nicht ohne Grund unzufrieden, kurz, man sah aus allem, daß ihn die Mühe und Last seines Amtes drückte. Am 1. Juli 1847 legte er die Intendanz nieder, und Herr von Ziegesar trat an seine Stelle. Dieser, ein Weimarisches Landeskind, war preußischer Leutnant gewesen und später als Kammerherr bei dem erbgroßherzoglichen Hofe angestellt worden. Der junge Mann spielte sehr hübsch Klavier, ohne gerade Musiker zu sein, hatte oft das Theater besucht und brachte viel Eifer und Liebe für dasselbe mit. Man hielt ihn demnach für befähigt, die Leitung des Theaters zu übernehmen. Er trat mit Anspruchslosigkeit sein Amt an, da er wohl selbst fühlen mochte, daß ihm zu demselben noch die nötigen Kenntnisse fehlten. Die Mitglieder kamen ihm mit williger Freundlichkeit entgegen, und seine Regisseure standen ihm mit Rat und Tat treulich zur Seite.

Im Mai 1847 führte mich ein Gastspiel am Hofburgtheater, zu dem ich eingeladen worden war, nach Wien.[244] Die erste Vorstellung, der ich noch an dem Abend meiner Ankunft im Wiener Burgtheater beiwohnte, war »Kabale und Liebe«, worin Josef Wagner aus Leipzig als Gast in der Rolle des Ferdinand auftrat. Mein Leib war durch Schlaf und Speise erfrischt, hier sollte es auch mein Geist werden, denn es war eine fast in allen Teilen vollendete Darstellung. Altmeister Anschütz spielte den Stadtmusikus Miller. Das war ein lebenswarmes, frisches Bild eines handwerksmäßigen Musikanten aus dem achtzehnten Jahrhundert. Wenn man selbst eine Rolle oft und gern gespielt hat, so fühlt man ein höheres Interesse, wenn man sie von einem anderen darstellen sieht; die Anforderungen steigern sich, namentlich einem solchen Meister gegenüber; man achtet auf alles, nicht die kleinste Nuancierung geht verloren, kurz, man spielt in Gedanken mit. Soweit ich mich selbst beurteilen kann, blieb meine Leistung hinter der von Anschütz in den beiden ersten Akten zurück. Nur das Verdienst durfte ich, ohne anmaßend zu sein, mir zuschreiben, daß ich auch im fünften Akt versuchte, der schlichte Bürger zu bleiben, während Anschütz zum tragischen Heldenvater überging. Der Dichter selbst kann wohl einen Schauspieler durch die poetischen Phrasen, die er seinen alten Miller aussprechen läßt, zu solcher Auffassung verleiten; denn wie passen die Worte: »Du kannst dich mit einer Schnur Perlen erwürgen!« in den Mund dieses Musikanten! –

Frau Peche, obgleich über das vorgeschriebene Alter der Luise schon lange hinaus, gefiel mir außerordentlich. Was nützen mir alle jungen Luisen, denen die Künstlerschaft zu dieser Aufgabe mangelt, die den sentimentalen, schwärmerischen Charakter der Musikantentochter aus dem achtzehnten Jahrhundert noch schwärmerischer und sentimentaler hinstellen, als es schon der Dichter getan! Die Peche war eine Luise, wie ich sie nie besser gesehen, denn sie wußte das rechte Maß zu treffen. Ihre Erscheinung war jugendlich[245] frisch, und wo so Treffliches geleistet wird, braucht man nicht nach dem Taufschein der Künstlerin zu fragen.

Laroche gab den Wurm, soweit die Intention des Dichters es zuließ, menschlich. Er verschmähte alle die Faxen, die so manche Darsteller dieser Rolle anbringen, indem sie womöglich vor dem moralischen Auge des Publikums mit zwei Pferdefüßen und doppelter Hahnenfeder erscheinen. Seine Haltung dem Präsidenten gegenüber war voll Unterwürfigkeit, ohne in widerliche und gemeine Kriecherei auszuarten, während er im Millerschen Hause eine vornehme Protektormiene annahm. Mit einem Worte, seine Leistung war vortrefflich. Die Krone des Abends aber gebührte nach meiner Ansicht Wilhelmi als Präsident. Persönlichkeit, Organ, Gebärde, Rede, alles bildete ein harmonisches Ganzes. Ich hatte in diesem Genre noch nichts Besseres gesehen; dem Manne konnte man glauben, wenn er sagte: »Wenn ich auftrete, zittert ein Herzogtum!« Der Präsident ist nach meiner Ansicht der naturwüchsigste Charakter im ganzen Stück, und Wilhelmi wußte ihn meisterhaft zur vollsten Geltung zu bringen.

Die Erwartungen, die ich von Frau Hebbel-Enghaus als Lady Milford gehegt, wurden nicht erfüllt. Ich sah sie zum ersten Male, und obgleich ihre Erscheinung von imposanter Schönheit war, so lag doch in ihrem Spiel eine Kälte, in ihrer Rhetorik eine Monotonie, die mir förmlich peinlich wurden.

Wagner, den ich schon von Leipzig her kannte, brachte zur Rolle des Ferdinand alle Erfordernisse mit: Jugend, schlanke Gestalt, edles Gesicht und ein schönes Organ. Seine Leistung hätte man höchst gelungen nennen können, wäre er nicht in den großen Fehler verfallen, den ich schon in Leipzig an ihm bemerkt. Sobald er nämlich eine Rede geendet hatte, schien er keinen Teil mehr an der Handlung zu nehmen. Aus dem vorher so lebenswarmen Menschen wurde fast eine leblose Statue.[246]

Außer dieser Vorstellung sah ich noch vor meinem Auftreten den »Sohn der Wildnis«. So viel wurde mir daraus klar, daß ich hier den Tell, in welcher Rolle ich auftrat, so einfach als irgend möglich spielen müsse, wollte ich in dem schlichten Rahmen nicht als eine fremde Gestalt erscheinen. Ich schloß mich daher, soweit es mir möglich war, dem rascheren Tempo meiner Mitspieler an, ohne zu verleugnen, daß ich ein Goethescher und nicht ein Schröderscher Schüler war, fand auch in Laroche (Attinghausen) und der trefflichen Rettich (Hedwig) zwei Gleichgesinnte, die Schillersche Jamben in gleicher Weise sprachen. So mochte es denn kommen, daß das Publikum meine Leistung freundlich und ehrenvoll aufnahm.

Ich bin nie ein Anhänger des allzu ausgeprägten Pathos gewesen, wie es bei einigen Mitgliedern der Goetheschen Schule zuweilen vorgekommen sein mag, noch weniger des widerlichen Bombastes, den ich im rhythmischen Drama bei einigen Mitgliedern der Berliner Bühne fand. Mein Streben ist immer dahin gegangen, die Natur mit dem Idealismus zu verbinden. Diesem Prinzip bin ich namentlich bei der Darstellung des Tell gefolgt, wo ich mehr den schlichten Landmann, als den Helden hervorhob, das Pathos nur da anwendend, wo es hingehörte. In dem schwierigen Monologe, den schon mein Vater die Klippe für die Darsteller dieser Rolle nennt, habe ich es, soweit es der Seelenzustand des aufgeregten Mannes zuläßt, soviel als möglich zu vermeiden gesucht. Daß man in Wien den ganzen fünften Akt wegließ und nach der Ermordung des Landvogts die Szene vor Tells Haus versetzte und mit dem Zujauchzen seiner Landsleute das Stück schloß, war unverantwortlich dem Dichter und dem Publikum gegenüber.

Meine zweite Rolle war der Oberförster in Ifflands »Jägern«. Sehr bedauerte ich, daß die Rolle der Oberförsterin[247] im Besitze der Frau Brede und nicht der trefflichen Haitzinger-Neumann war. Da die Haitzinger selbst gegen mich den Wunsch aussprach, mit mir die Oberförsterin zu spielen, so machte ich einen Versuch, dies herbeizuführen, aber umsonst, denn das Rollenmonopol am Burgtheater stand noch in schönster Blüte.

Ich erlaubte mir den Wunsch gegen den Intendanten Graf Dietrichstein auszusprechen, in meiner dritten Rolle als Wallenstein oder Götz von Berlichingen aufzutreten, aber Se. Exzellenz bestimmte hierzu den Oliver in »Cromwells Ende«, der, wie ich von allen Seiten hörte, eine ganz vortreffliche Leistung von Laroche war. Wollte Se. Exzellenz mich aufs Glatteis führen? Ich bat ihn, mich von diesem Wagnis zu dispensieren, aber er bemerkte, daß er sehr wünsche, einen Vergleich zwischen mir und Laroche anzustellen. Alle Gegenvorstellungen halfen nichts und ich mußte in den sauren Apfel beißen. Die Sache ging besser, als ich nach solchem Vorgänger erwarten durfte; man rief mich nach dem ersten, dritten, vierten und fünften Akte hervor.

Mein geselliges Leben war nicht minder erfreulich als mein künstlerischer Erfolg, da meine Freunde sich bemühten, mir den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen, und manche wertvolle neue Bekanntschaft wurde mir zuteil. So erinnere ich mich noch jetzt mit Vergnügen eines heiteren, genußreichen Tages, den ich auf Rettichs Landgute verlebte, wo ich den Dichter der »Griseldis« kennen lernte. Halm trug die Poesie, mit der er uns in seinen Werken erfreute, auch in das gesellige Leben über. Der große, schöne Mann übte durch seine geistreiche Unterhaltung eine gewaltige Anziehungskraft auf mich aus. Grillparzer, den ich schon im Jahre 1820 in Leipzig hatte kennen lernen, suchte ich gleich nach meiner Ankunft auf, um meine Persönlichkeit in sein Gedächtnis zurückzurufen. Damals war er ein Mann von[248] dreißig Jahren; dunkle Locken schmückten sein edles Haupt. Jetzt stand in etwas gebeugter Haltung ein Greis mit gebleichtem Haar und schmalen Wangen vor mir, aber noch strahlte aus den feurigen Augen die hohe Poesie und Begeisterung, mit der er lange Jahre das deutsche Volk erbaut und erquickt hatte. Ich war hochbeglückt, daß er mich als alten Bekannten freundlich begrüßte und der Zeit gedachte, wo wir mit mehreren Mitgliedern der Leipziger Bühne, unter denen sich auch meine Frau befand, einen fröhlichen Abend im Hotel de Russie verlebten.

Die »Sappho« war zu jener Zeit in Wien bereits mehrere Male mit außerordentlichem Beifall gegeben worden. Kurze Zeit darauf erschien sie auch mit großem Erfolge auf unserer Leipziger Bühne, und Christine Böhler, die damals zwanzig Jahre alt war, gab die Titelrolle. An jenem Abend sagte Grillparzer zu ihr, die nun meine Frau war: »Ich habe mit Erstaunen gehört, daß Sie meine Sappho spielen! Da wäre mein Phaon ja a Dalk, wann er sich in ane andere verliebte.« Die Not hatte den Hofrat Küstner zu dieser Besetzung veranlaßt, da seine tragische Heldin, Frau Steinau, vom Schlage getroffen unheilbar darniederlag. Erst nach einiger Zeit gewann er eine tüchtige Künstlerin, Frau Mietke, für dieses Fach.

Ich bitte den Leser, mich nicht mit dem Schüler im »staust« zu vergleichen, wenn ich ihm gestehe, daß ich bei meinem Gastspiele in Wien den herrlichen Dichter bat, mir einige Zeilen in mein Album zu schreiben. Ich hatte auf meinen vielen Reisen nur selten Gebrauch von dieser Sitte gemacht, da ich von den berühmten Männern und Frauen, mit denen ich verkehrt, interessante Briefe besaß, die ein Albumblatt unnötig machten; hier aber fand ich eine Ausnahme am Platze. Grillparzer schrieb:


Kehrst Du nach Weimar wieder,

So geh' an Goethes Grab,[249]

Sag' ihm, daß deutsche Dichtung,

Nicht er nur, stieg hinab.


In diesen Worten lag eine zu große Bescheidenheit, da sie in den Mund eines Grillparzer nicht paßten, und nur wenige werden sich mit solchem Ausspruche einverstanden erklären, zu denen ich unbedingt nicht gehöre. Gott sei Dank ist die deutsche Dichtung mit Goethe nicht begraben worden, und mancher Dichter ist nach seinem Tode erstanden, auf den wir mit Stolz blicken können.

Mit meinem vieljährigen Freunde Saphir traf ich nur wenig zusammen, da er auf seinem Sommersitze in Baden wohnte und selten in die Stadt kam. Doch dort verlebte ich mit ihm einen herrlichen Tag, Sonnenschein am Himmel und in unseren Herzen. Er hatte mich gebeten, so früh als möglich zu kommen. So fuhr ich denn schon mit dem Zuge um acht Uhr hinaus und wurde von ihm und seiner liebenswürdigen Gattin aufs freundlichste empfangen. Saphir hatte die Witwe eines Schiffskapitäns geheiratet, die ihm ein nicht unbedeutendes Vermögen und einen heitern, prächtigen Knaben von ungefähr zwölf Jahren zubrachte. Als wir in den Garten eintraten, tummelte sich dieser schon auf seinem kleinen Pony, den ihm sein Stiefvater vor wenigen Tagen geschenkt hatte. Es war wahrhaft rührend anzusehen, mit welcher Wonne Saphir den mutigen Knaben betrachtete, der mit freudestrahlendem Gesicht aufjauchzte, wenn sein Pferdchen die tollsten Sprünge machte und im Sturm mit ihm dahinflog. Nach dem Frühstücke schweiften wir in dem romantisch gelegenen Baden umher, und mein heiterer Wirt zeigte mir alle Sehenswürdigkeiten.

Während unserer Abwesenheit hatten sich noch mehrere Gäste eingefunden, unter andern auch meine liebe alte Freundin Charlotte Birch-Pfeiffer. Saphir brauchte nicht Goethes Gedicht: »Viele Gäste wünsch' ich mir heut' zu[250] meinem Tisch,« anzustimmen, er hatte im Sommer jeden Tag das Vergnügen, und je mehr Gäste kamen, desto heiterer wurde er. Aber seine arme Frau konnte mit Max rufen: »Es hängt Gewicht sich an Gewicht.« Als ich die Gästezahl überblickte, von denen sich mehrere nicht hatten anmelden lassen, die er aber ebenfalls bat, mit seinem einfachen Mahl fürlieb zu nehmen, flüsterte ich ihm zu: »Aber Saphir, was sagt denn Ihre liebe Frau zu Ihrer enormen Gastfreundschaft?« Er erwiderte mir: »Die denkt wie meine gute selige Mutter! Als ich sie einst fragte, warum sie immer weit mehr koche, als unsere Familie nötig habe, sagte mein liebes Mütterchen: ›Was müßte denn der liebe Gott denken, wann er auf meinen Herd herabschaut und so a klan's Töpsl sieht? Er könnt' ja glauben, daß ich zu jenen Geizdrachen gehörte, die weder einem Freunde, noch einem Armen etwas gönnen.‹«

Wie alle Juden hing auch Saphir mit unendlicher Liebe an seinen Eltern, und ihre Aussprüche galten ihm als heiliges Gesetz. Er konnte zuweilen sehr sarkastisch sein und einen beißenden Witz, selbst wenn er seinen besten Freund getroffen hätte, nicht unterdrücken, aber dennoch war er ein herzensguter Mensch mit wahrhaft kindlichem Gemüte.

Wenige Tage vor meiner Abreise besuchte ich noch meinen lieben langjährigen Freund Albert Lortzing, der damals, neben Herrn von Suppé, Kapellmeister beim Theater an der Wien war. Seine Stellung dort schien mir keine angenehme zu sein; er fühlte sich, wie er mir sagte, in dieser Umgebung gedrückt. Ich wohnte der Aufführung seines »Waffenschmieds« bei, der mir noch unbekannt war, und muß offen gestehen, daß ich die Darstellung nur teilweise gut fand. Lortzing durfte, meiner Ansicht nach, seinen Platz auf der Bühne nicht verlassen, den er bei seinem schönen dramatischen Talent so vollkommen ausfüllte. Dort kamen ihm das Publikum und seine Kollegen mit herzlicher Zuneigung entgegen, denn er war[251] eine liebenswürdige Persönlichkeit, und es blieb ihm ja Zeit, Werke zu schaffen, an deren Melodien sich jeder Deutsche erfreute und noch lange Zeit erfreuen wird. Hier mußte er sich mit anmaßenden, oft unwissenden Sängern und handwerksmäßigen Musikanten, die ihn um seinen Ruhm und seine Stellung beneideten, herumärgern. Ost habe ich in tiefster Seele den trefflichen Künstler wie den lieben braven Menschen bedauert, dem sein späteres Amt ein so frühzeitiges Grab gegraben hat.

Quelle:
Genast, Eduard: Aus Weimars klassischer und nachklassischer Zeit. Erinnerungen eines alten Schauspielers. Stuttgart 1919, S. 243-252.
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