[149] Clematis erecta, L. – [149] Flammula Jovis. Brenn-Waldrebe

Der aus den Blättern dieses in Zäunen und Hecken auf hügeligten Anhöhen perennirenden Krautes kurz vor seiner Blühe-Zeit gepresste, scharfe Saft wird in seinen verschiednen, potenzirten Verdünnungs-Graden, in kleiner Gabe gegen viele, aus Merkurial-Siechthum entstandene und mit Psora komplicirte Uebel, in schlimmen Kopf- und Haut-Ausschlägen, besondern Harn-Beschwerden, Strikturen der Harnröhre und eignen Arten sehr lästiger Augen-Entzündungen heilsam befunden. Herr Med. R. D. Stapf hat diese Arznei in Hoden-Entzündungen und verhärteten Hoden-Geschwülsten nach schlecht behandelten Trippern (Sand-Kloss) hülfreich gesehen. In ältern Zeiten hat A. von Stoerk1 ihre Tugenden sogar in krebsartigen Geschwüren der Lippen und der Brüste, in schwammigen Auswüchsen, in Tophen, hartnäckigen Haut-Ausschlägen, besondern Arten langwierigen Kopfwehs und in Melancholien aus Erfahrung gerühmt.

Oefteres Riechen an Kampher mässigt seine allzu heftige Wirkung, so wie auch die davon erregten Zahnschmerzen in der Zaunrebe ihre Beruhigung finden sollen.

Die Namens-Verkürzungen meiner Mit-Beobachter sind: Fr. – Dr. Franz; Gtn. – Zahnarzt Gutmann; Fr. H. – Dr. Friedrich Hahnemann; Lgh. – Dr. Langhammer; Stf. – Dr. Stapf; Fc. – Dr. Foissac in Paris.[150]

Clematis erecta

In traurige Gedanken versunken und in Befürchtungen bevorstehenden Unglücks (Lgh.).

Mürrisch, ohne Ursache, und missvergnügt (Gtn.).

Verdriesslich, maulfaul, wünscht gar nicht ausgehen zu dürfen (Gtn.).

Unlust zu sprechen, welche Abends verging (Lgh.).

5 Gleichgültig, still, fast gedankenlos (Kr.).

Er sieht starr vor sich hin (Gtn.).

Eingenommenheit und Düsterheit des Kopfes, in der Stirn-Gegend, mit Neigung zu Schwindel.

Düster und schwer im Kopfe, gleich früh, beim Aufstehen (Gtn.).

Drückend spannender Kopfschmerz im vordern Theile des Gehirnes, im Gehen heftiger, als im Sitzen, mit Schwere des Kopfes (n. 71/2 St.) (Gtn.).

10 Drückend spannender Kopfschmerz in der ganzen rechten Seite, mehr in den Knochen, als im Gehirn (Gtn.).

Ziehender Kopfschmerz, mit etwas Drücken, in den Seiten des Scheitels (Fr.).

Ziehender Schmerz auf der Stirne, links (n. 2 St.) (Lgh.).

Bohrender Schmerz in der linken Schläfe (Lgh.).

Wühlender, drückender Kopfschmerz in der rechten Hälfte des Gehirns, beim Gehen (Gtn.).

15 Stösse im Gehirn, nach vorn heraus (Gtn.).

Hämmern im Kopfe, Abends, beim Liegen (Fr. H.).

In der Haut der Stirne, links, brennendschneidender Schmerz, am heftigsten, wenn die Haut glatt gezogen ist (Gtn.).

Schmerzhafte Ausschlags-Blüthen auf der Stirne (Fr.).

Augenschmerz, ein Drücken auf der Mitte des linken Augapfels (Kr.).

20 Stiche im innern Augenwinkel.

Stechender Schmerz im innern Winkel des linken Auges,[151] wie von einem scharfen und spitzen Körper, einige Minuten lang (n. 13 St.) (Gtn.).

Beissen in den Augen, am schlimmsten, wenn er sie zuschloss; nach dem Schliessen, wenn er sie wieder öffnete, war ihm das Licht höchst empfindlich (Fr.).

Beissender Schmerz in den Augen, besonders in den Lid-Rändern.

Beissen in den Augen, fast wundartig, mit Röthe der Adern darin und Thränen; beim Schliessen der Augen ward das Beissen heftiger und das Auge so empfindlich gegen die Luft, dass er sich nicht getraute, sie wieder zu öffnen; auch ward's ihm ganz schwarz davor (Stf.).

25 Brennender Schmerz im obern Lide des rechten Auges (Gtn.).

Brennender Schmerz im innern Winkel des linken Auges (Gtn.).

Entzündung des Weissen im Auge und Thränen derselben (Fr.).

Entzündung der innern Augenwinkel und matter Blick (Gtn.).

Ohrenschmerz, feine pickende Stiche im Innern des rechten Ohres (Gtn.).

30 Brennender Schmerz am linken äussern Ohre (Gtn.).

Glocken-Geläut vor den Ohren (Gtn.).

Im Gesichte, brennender Schmerz auf der linken Wangenhaut (Gtn.).

Ausschlags-Blüthchen auf der Stirn (n. 5 St.) (Lgh.).

Viele Blüthchen, vorzüglich auf der Stirn, welche mit einem feinen Stich entstehen, und bei Berührung etwas schmerzen (Kr.).

35 Blüthchen an sich schmerzlos, über den Augenbrauen, an der Nasen-Wurzel, am Kinn, an der Nasenspitze, welche Eiter fassen und bei Berührung etwas schmerzen (Kr.).

Durch die Unterlippe linker Seite ein brennend schneidender Stich, als wenn sie zerschnitten würde (n. 5 St.) (Gtn.).

Eine juckende Blase an der Unterlippe, gleich unter dem Rothen, welche Wasser ergoss und dann mit einer zähen Haut überzogen ward (n. 3 T.) (Fr. H.).

Im Oberkiefer, linker Seite, ziehende Stiche nach oben im Takte des Pulses (Kr.).

Auf der Oberlippe, schmerzhafte Ausschlags-Blüthen (Fr.).

40 Die Unterkiefer-Drüsen sind geschwollen, mit harten Knötchen, welche klopfen und spannen, als wollten sie schwären, und bei Berührung schmerzen und Zahnschmerz aufregen (Kr.).[152]

Zahnschmerz im letzten hohlen Backzahne, der in Verbindung mit den obern Zähnen, auch wenn jene schmerzlos waren, sehr weh that, durch Brod, wenn es hinein kam, sehr verschlimmert (Kr.).

Zahnschmerz, erträglich bei Tage, in wagerechter Lage im Bette aber bis zur Verzweiflung steigend und durch keine Lage und Richtung, sondern bloss durch ruhiges Verhalten allmählig zu lindern (Kr.).

Zahnschmerz, bis zum Verzweifeln heftig, mit Herumwerfen im Bette, Schwäche der Gliedmassen und Angstschweiss, der das Aufdecken nicht vertragen kann; die ganze Nacht (Kr.).

Der Zahn-Schmerz verbreitet sich über die ganze Schläfe-Gegend, bis auf den Scheitel (Kr.).

45 Der Zahnschmerz macht ihn zu aller Arbeit, besonders zum Denken unfähig (Kr.).

Dumpfer Schmerz in einem hohlen Zahne, durch kaltes Wasser nur kurz beschwichtigt, auch gemildert durch heraus Ziehen von Luft, wobei es einen Stich gab, als wenn Etwas in dem Zahne sich aufhübe (Kr.).

Ein Stich im Zahne, und von diesem aufwärts, in der ganzen linken Gesichtsseite heran, ziehend zuckender Schmerz nach dem Takte des Pulses, mit ruckweisem Zwängen im Ohre und Schmerzhaftigkeit des Auges, bei Bewegung (Kr.).

Zuckendes Stechen im Zahne, welches als ziehendes Zucken über das Wangenbein bis zum Ohre geht, worin es zwängt, und bis zum Auge, das sehr angegriffen ist, schmerzt und weder Bewegung noch Licht vertragen kann, mit Schmerzhaftigkeit des Augapfels bei Berührung (Kr.).

Zuckender, stechend ziehender Zahnschmerz im linken Oberkiefer, bald in diesem, bald in jenem unbestimmten Zahne, der ganzen Reihe (Kr.).

50 Zuckend ziehender Zahnschmerz, am Tage, durch Tabakrauchen vermehrt und durch fest Andrücken eines Tuches nur auf Minuten gelindert (Kr.).

Der hohle Zahn scheint wie länger, und schmerzt bei der mindesten Berührung; dabei läuft viel Wasser aus dem Munde (Kr.).

Das Zahnfleisch der linken untern Backzähne schmerzt wie wund, am heftigsten beim Essen (Gtn.).

In der Zungen-Wurzel, stumpfe, bohrende Stiche (Gtn.).[153]

Trockne Zunge, früh, beim Erwachen (Kr.).

55 Der ausgespuckte Speichel ist mit Blut vermischt (Gtn.).

Langdauernde Sattheit; er konnte bei Tische wohl essen, und es schmeckte ihm; er fühlte aber gleich, dass es ihm zu viel sei und er immer noch keine Speise nöthig habe (Htm.).

Nach dem Essen, Uebelkeit, während des Tabakrauchens (Lgh.).

Nach Tabakrauchen, Uebelkeit, die ein Gefühl von Schwäche in den Untergliedern erzeugte, dass sie zu wanken schienen und er sich legen musste (Fr.).

Dreimal Aufstossen (sogleich.) (Kr.).

60 Die Leber-Gegend schmerzt beim Befühlen und Bücken, wie zerschlagen, zwei Wochen lang (Kr.).

In der rechten Bauch- und Nieren-Gegend, ein zusammenziehend schneidender Schmerz, beim Gehen (Fr.).

Knurren im Bauche, wie von Leerheit (n. 1 St.) (Lgh.).

Im Bauchringe, rechter Seite, heraus drückender Schmerz, als wolle ein Bruch hervortreten, oder sei schon heraus.

In der Leisten-Drüse, zuckender Schmerz.

65 Geschwulst der Leisten-Drüse (Bubo) (Anton v. Störk, vom Brenn-Kraute, Leipzig 1787.).

Oefterer Stuhl, der immer dünner und dünner wurde, ohne Leibschneiden (n. 3 T.) (Gtn.).

Harndrang, ohne Schmerz (Lgh.).

Langdauernde Zusammenziehung und Verengerung der Harnröhre; der Urin kann nur tropfenweise abgehen, wie bei einer krampfhaften Striktur.

Er kann den Harn nicht auf einmal entleeren; er stockte öfters im Laufen, bis er heraus war; dann tröpfelte das Uebrige wider seinen Willen ab, und während des Harn-Stockens, fühlte er ein stossweises Brennen und Reissen im vordern Theile der Harnröhre (Htm.).

70 Oefteres Harnen, doch wenig auf einmal (Lgh.).

Harnfluss (Störk, a.a.O.).

Urin röthlich und in Menge abgehend, ohne Schmerz (n. 5, 6 St.) (Htm.).

Er harnt eiterige Materie aus (Störk, a.a.O.).

Beim Anfange des Wasserlassens brennt (beisst) es am schlimmsten, während des Harn-Abganges sticht es zur Röhre hinaus, und nach dem Lassen brennt und beisst es noch nach; ausser dem Harnen reisst im Gliede vor.[154]

75 Beim Harnen, schmerzhaftes Ziehen im Samenstrange, bis in den Unterleib (n. 24 St. u. d. 6. T.).

Während des Harnens, Stechen von der Bauchhöhle zur Brust herauf, heftiger beim Einathmen (Gtn.).

Die Harnröhre schmerzt beim Befühlen.

Der Hode schmerzt beim Befühlen wie zerschlagen, unter Ziehen und Dehnen in der Leisten-Gegend, dem linken Oberschenkel und Hodensacke, welcher beim Befühlen und im Gehen klemmend schmerzte (Htm.).

Aufwärts ziehender Schmerz in den Hoden und dem Samenstrange.

80 Geschwulst beider Hoden.

Hoden-Geschwulst (Stf.).

Schmerzhafte Empfindlichkeit der Hoden (d. 3. T.) (Fc.).

Geschwulst der rechten Hälfte des Hodensackes, welche sich verdickte und sammt dem Hoden tief herabsenkte; 24 Stunden lang (Htm.).

Aufregung des Geschlechtstriebes (d. 1., 2. T.) (Fc.).

85 Abscheu vor Wohllust, den Tag über, selbst während der Erektionen, als wenn er den Geschlechtstrieb im Uebermasse befriedigt hätte (Htm.).

Unwillkührliche Erektionen am Tage (Htm.).

Gewaltige, mehrstündige Erektion mit Stichen in der Harnröhre (d. 3. T.) (Fc.).

Heftiger Zieh-Schmerz im linken Samenstrange (d. 3. T.) (Fc.).

Pollution, die Nacht nach dem Einnehmen, und Tages darauf eine im Mittags-Schlafe.

90 Beim Abgange des Samens im Beischlafe, Brenn-Schmerz am Hahnenkopfe in der Harnröhre.

Regel, 8 Tage zu früh und stärker, als ehedem.

Niesen, früh (n. 28 St.) (Lgh.).

Arger Fliess-Schnupfen, bei dem ihm zuweilen wässrichte Feuchtigkeit ganz unwillkührlich aus der Nase schoss (Fr.).

Hüsteln, beim gewohnten Tabakrauchen (Lgh.).

95 In der ganzen Brusthöhle, anhaltender Druckschmerz, ohne Bezug auf Athem (n. 10 St.) (Gtn.).

Stumpfe Stiche in der Brust, etwas heftiger beim Ein- und Ausathmen (Gtn.).

Stumpfer Stich in der rechten Brust, fortwährend beim Ein- und Ausathmen (Gtn.).[155]

Stumpfstechende Stösse in der ganzen linken Brust- und Bauch-Seite, dass er laut aufschreien musste (n. 15 T.) (Gtn.).

Scharfer Stich in der Herz-Gegend, von innen heraus (Kr.).

100 Aeusserlich an der Brust, über dem Herzen, reissender Schmerz (Gtn.).

Eine verhärtete Drüse unter der Brust-Warze, welche beim Angreifen schmerzt.

Am Oberarme, ein drückender Schmerz (n. 48 St.).

In der Ellbogen-Beuge, drückender Schmerz, beim Ausstrecken des Oberarmes.

Im linken Vorderarme, heftig ziehende Stiche in allen Lagen (n. 11/4 St.) (Lgh.).

105 Im Handgelenke, während des Gehens im Freien, scharfes, heftig ziehendes Stechen (n. 11 St.) (Lgh.).

Feiner Stich-Schmerz über und über in den (mit dem Safte befeuchteten) Händen, sobald man sie mit Wasser befeuchtet und wäscht.

Im rechten Daumen, ziehendes Reissen, in Ruhe und Bewegung (n. 9 St.) (Lgh.).

Hüftweh, 3 Tage lang (d. 3. T.) (Fr.).

Um die Lenden, ein Ausschlag grosser Pusteln, welche beim Befühlen sehr schmerzen.

110 Stumpfe Stiche in der rechten Lende, ausser dem Athmen bloss (Gtn.).

Im Oberschenkel des rechten Beines, Ziehen und Dehnen, das zuweilen in schmerzlichen Zügen bis dicht an das männliche Glied kam (n. 8 St.) (Htm.).

Reissender Schmerz im rechten Oberschenkel, beim Sitzen und Liegen (Fr. H.).

Ein Blutschwär am Oberschenkel.

Im Knie, flüchtiges Reissen.

115 Es zieht ihm, wenn er gegangen ist, im Knie und Oberschenkel heran, wie Reissen, doch nicht im Gelenke.

Die Unterschenkel sind schwer und müde, zwei Tage lang (Fr. H.).

Dumpfe Stiche auf der linken Wade, im Sitzen (Lgh.).

Im Fusse, an dem ein Geschwür ist, Ziehen und Spannen im Gehen.

Anhaltendes Weh-Gefühl am Ballen der rechten Ferse, als wenn er sich durch Springen erböllt hätte (n. 6 St.) (Lgh.).

120 Kriebeln, vorn in der rechten Fusssohle, wie von Eingeschlafenheit (Kr.).[156]

Auf den Zehen, Abends, nach dem Niederlegen, heftiges, zum Kratzen reizendes Jücken, und zwischen den Zehen, Schweiss (Lgh.).

Heftiger Wundheits-Schmerz in der linken grossen Zehe, nach der innern Seite zu, in der Ruhe am heftigsten (n. 8 St.) (Lgh.).

Muskelzucken an fast allen fleischigen Theilen des Körpers (Kr.).

Lebhaft fühlbarer Aderschlag durch den ganzen Körper, besonders im Herzen (Kr.).

125 Grosse Neigung zum Genusse der freien Luft (Htm.).

Brenn-Schmerz oder Hitz-Gefühl an mehreren Stellen des Körpers, ohne Röthe (Kr.).

Krätzartige Pusteln über den ganzen Körper (Störk, a.a.O.).

In der Wunde, Abends, nach Schlafengehn, pulsweise stechende Stösse; auch früh um 3 Uhr.

In den Geschwüren, Kriebeln und Klopfen; in den Rändern, bei Berührung, Stechen.

130 Klopfender Schmerz im Geschwüre, früh.

Brenn-Schmerz in den Geschwüren (Störk, a.a.O.).

Früh Gefühl im Körper, wie nach einer Pollution, oder als sei sie unterdrückt worden (Kr.).

Dröhnen durch den ganzen Körper, nach dem Niederlegen, besonders auf der (rechten) Seite, auf der er lag (Kr.).

Müdigkeit in allen Gliedern, die Knie haben keinen Halt und knicken leicht zusammen; nach einem Spaziergange (n. 3 St.) (Kr.).

135 Müdigkeit und Schläfrigkeit nach dem Essen, dass er sich legen musste, bei starkem Schlagen der Adern; als er geweckt wurde, war er nicht munter und fiel im Schlummer wieder nieder (Kr.).

Stete Schläfrigkeit mit Unlust zur Arbeit (n. 4 St.) (Gtn.).

Schläfrigkeit und Gähnen im Sitzen (n. 3 St.) (Lgh.).

Abends kann er, gegen Gewohnheit, lange Zeit nicht einschlafen (Kr.).

Ob ihm gleich die Augen beständig zufielen und er sehr müde war, konnte er doch die ganze Nacht nicht in Schlaf kommen; es war ihm innerlich wie trocken heiss.

140 Unruhiger Schlaf, Nachts, mit Umherwerfen, Umkehren des Deckbettes und Träumen, deren er sich früh wohl erinnern konnte (Fr.).[157]

Früh, beim Erwachen, fühlt er sich nicht gestärkt; er schwitzt etwas und will nun erst schlafen, dabei verträgt er das Aufdecken nicht, wegen unangenehmen Kälte-Gefühls (Kr.).

Früh, beim Erwachen, Schlaftrunkenheit und Müdigkeit, er möchte gern aufstehen, fühlt sich aber allzu ermattet (Fr.).

Mancherlei Träume beunruhigen und unterbrechen den Schlaf (Lgh.).

Unruhige Träume die Nacht.

145 Lebhafte, mitunter ängstliche Träume (Kr.).

Aengstliche Träume Nachts, z.B. von Feuers-Gefahr (Htm.).

Traum, dass er wegen eines angeschuldigten Verbrechens unschuldig verhaftet werde (Stf.).

Lebhafte, zum Theil wohllüstige Träume (Lgh.).

Schauder, bei warmer Luft, über und über, nach geringer Entblössung (Lgh.).

150 Starker Nacht-Schweiss (Störk, a.a.O.).

Fußnoten

1 Libellus de Flammula Jovis, Viennae, 1769 und deutsch: Leipzig, 1778.

Quelle:
Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. 5 Bände, Bd. 3, Dresden, Leipzig 21837, S. 149-158.
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