[158] Colocynthis. Koloquinte

[158] Am besten wird zur Bereitung der Arznei von Koloquinte ein Gran von der getrockneten Frucht dieses gurkenartigen Krautes (cucumis colocynthis) mit Milchzucker, auf die am Ende des ersten Theiles angegebne Art, zur millionfachen Pulver-Verdünnung binnen 3 Stunden gerieben und dann aufgelöst zur Dezillion-Potenz gebracht, um sich derselben in allen Graden von Dynamisation nach der Beschaffenheit der Krankheits-Umstände bedienen zu können. Sie ist, wohlbereitet, von ungeheurer Kraft selbst in der kleinsten Gabe.

Man giebt Campher, Causticum, rohen Kaffee, und Staphis agria als Antidote der Koloquinte an.

Vorzüglich hülfreich erwies sich dieselbe in folgenden Uebeln:

Aengstlichkeit; Mangel religiöser Gefühle; Gesichts-Grind; Zahnschmerz; Magenschmerz, auch nach dem Essen; heftige Koliken, besonders nach Aergerniss; Knurren im Bauche; Leistenbruch; Langwieriger Durchfall; Zerschlagenheits-Schmerz im Achsel-Gelenke nach Aergerniss; Nachtheile und Beschwerden mannichfacher Art von Indignation und Erbitterung, oder innerer, nagender Kränkung über unwürdige Behandlung seiner selbst oder anderer, sein Mitleid erregender Personen, z.B. Klamm in den Waden und Gedärmen, Krampf-Kolik, Gallen-Kolik, Gallen-Fieber, Schlaflosigkeit u.s.w.; Hüftweh, wo das Hüft-Gelenk wie mit eisernen Klammern am Becken und der Kreuzbein-Gegend befestigt ist, mit periodisch aus dem Lenden-Muskel in den Schenkel herabfahrenden Schmerzen.

Der Haupt-Charakter der Koloquinte ist, Klamm-Schmerzen zu erregen, in innern und äussern Theilen, d.i. tonische Krämpfe, mit klemmend drückenden Schmerzen, und dann ist Staphis agria das Antidot. Auch (Kaffee-Trank und) Kampher heben nachtheilige Wirkungen derselben auf.

Die Namens-Verkürzungen meiner Mit-Beobachter sind: Aeg. – Dr. Aegidi; Fr. H. – Dr. Friedrich Hahnemann; Hbg.Hornburg; Gtm.Gutmann; Lgh. – Dr. Langhammer; Stf. – Medicinalrath Dr. Stapf; Rt. – Dr. L. Rückert.[159]

Colocynthis

Niedergeschlagen, freudlos; Unlust zu sprechen (Gtm.).

Unlust zu sprechen den ganzen Tag (Lgh.).

Mürrisches Wesen; er nimmt Alles übel und giebt nicht gern Antwort (Rt.).

Höchste Verdriesslichkeit; es ist ihm Nichts recht; er ist äusserst ungeduldig; es ärgert ihn jedes Wort, das er antworten soll, und setzt ihn in die peinlichste Verlegenheit; es ärgert ihn Alles, auch das Unschuldigste.

5 Unbehaglichkeit; er wünscht und begehrt viel (Rt.).

Grosse Angst (Hoyer in Misc. N. C. Dec. III. an. 7. 8. – Breslauer Sammlungen 1727. S. 48.).

Eingenommenheit des Kopfes, besonders im Vorderhaupte (Gtm.).

Eingenommenheit und Düsterheit des Kopfes (Alibert in Med. Nat. Zeit. 1799.).

Düster und öde im Kopfe, wie nach einem nächtlichen Zech-Gelage (Hbg.).

10 Dummheit und Schwindel im Kopfe, beim Anfange des Leibwehes (Fr. H.).

Schwindel, beim schnellen Wenden des Kopfes, wie in der linken Schläfe entstehend, als sollte er fallen, mit einem Wanken in den Knien (Stf.).

Kopfschmerzen, sehr heftig, wie von Zugluft, beim Gehen im Freien sich verlierend (Lgh.).

Drucke im Innern des Kopfes, einzelne, leise, bald hier, bald da (Rt.).

Drückendes Kopfweh längs der Pfeilnaht, heftiger beim Bewegen und Schütteln des Kopfes und beim Bücken (Stf.).

15 Ein pressend drückender Kopfschmerz im Vorderhaupte, am heftigsten beim Bücken und in der Rücken-Lage, 6 Stunden lang (Gtm.).

Ein pressender Klamm-Schmerz im obern Theile des Gehirns (Gtm.).[160]

Pressender Zieh-Schmerz in der linken Stirn-Seite (Gtm.).

Ziehender, halbseitiger Kopfschmerz (n. 11/2 St.) (Hbg.).

Reissender Kopfschmerz im ganzen Gehirne, was in der Stirne zu einem Drücken wird, als wollte es die Stirn herauspressen, heftiger bei Bewegung der Augenlider (Gtm.).

20 Bohrende Stiche in der rechten Schläfe, durch Berührung vergehend (Lgh.).

Schmerzhaft drückendes Wühlen in der linken Schläfe (Gtm.).

Schmerzhaft reissendes Wühlen durch das ganze Gehirn, durch Bewegung der obern Augenlider zu unerträglicher Höhe gesteigert (n. etl. St.) (Aeg.).

Aeusserlich an der Stirn, ein dumpfer Stich-Schmerz, früh, nach dem Aufstehen (n. 11/4 St.) (Lgh.).

Brennender Schmerz in der Stirnhaut, über den Augenbrauen (Gtm.).

25 Beissendes Brennen auf dem Haarkopfe linker Seite (Gtm.).

Die Haar-Wurzeln schmerzen.

Augenschmerz, ein scharfes Schneiden im rechten Augapfel (Gtm.).

Ein brennendes Schneiden im rechten untern Augenlide, in der Ruhe (Gtm.).

Stiche, wie von Messern, im rechten Augapfel, bis zur Nasen-Wurzel hin (Aeg.).

30 Schrunde-Schmerz in den Augenlidern.

Brenn-Gefühl im rechten obern Augenlide (n. 34 St.) (Gtm.).

Brennender Schmerz im ganzen rechten Augapfel (Gtm.).

Ein prickelnder Brennschmerz im rechten innern Augenwinkel (Gtm.).

Ein beissendes Brennen unter dem obern Augenlide.

35 Starkes Jücken im rechten Augapfel, zum Reiben nöthigend (Gtm.).

Gesichts-Verdunkelung (Orfila, Toxicologie I, 567.).

Funken vor den Augen (Schneider, in Annal. d. Heilk. April 1811).

Ohrenzwang im rechten Ohre, durch Einbringen des Fingers nicht vergehend (Gtm.).

Drücken hinter dem linken Ohre (Hbg.).

40 Schmerzhaftes Ziehen hinter dem linken Ohre, das lang anhält (Hbg.).

Kriebeln im innern Ohre, das durch Einbringen des Fingers vergeht (Gtm.).

Ein jückendes Stechen tief im Ohre, von der Eustachischen[161] Röhre bis zum Trommelfell ziehend und durch Einbringen des Fingers vergehend (n. 11/2 St.) (Stf.).

Ein schneidender Stich-Schmerz in der untern Höhlung des rechten äussern Ohres, der durch Einbringen des Fingers vergeht (Gtm.).

Schwerhörigkeit (Orfila, I. 567.).

45 In der Nase, ein pochender und wühlender Schmerz, von der linken Seite, bis in die Wurzel (Gtm.).

Heftiges Jücken im linken Nasenloche, das zum Kratzen reizt, Abends, mit Reiz, wie zum Schnupfen (n. 15 St.) (Lgh.).

Die Gesichts-Muskeln sind schlaff und blass, und die Augen wie eingefallen (Gtm.).

Reissen und Spannen auf der linken Seite des Gesichts, bis an das Ohr und in den Kopf.

Wühlender Brenn-Schmerz im Backen, mehr bei Ruhe, als bei Bewegung (Gtm.).

50 Eine Ausschlags-Blüthe auf dem linken Backen, die bei Berührung beissend schmerzt, und nach Kratzen eine wässrichte Feuchtigkeit von sich giebt (n. 41/2 St.) (Lgh.).

Weisse Blüthen im Gesichte, vorzüglich zwischen Auge und Ohr, auf der Stirn und am Kinne, mit etwas Zucken für sich und beissendem Schmerze bei Berührung (n. 4 St.) (Lgh.).

Am Mundwinkel der rechten Seite, brennender Schmerz (Gtm.).

Ein Eiterblüthchen am linken Mundwinkel (n. 2 St.) (Lgh.).

In den Kinn-Muskeln, Fippern, bloss in der Ruhe der Theile (Gtm.).

55 Die Zähne der untersten Reihe schmerzen, als würde der Nerv gezerrt und angespannt (Hbg.).

Stechend klopfender Schmerz in den rechten untern Backzähnen, wie Aufklopfen mit einem Metall-Drahte (Stf.).

Schmerzhafte Lockerheit eines untern Schneide-Zahnes.

Im Munde, an der rechten Backe, und an der Zungen-Seite, beissender Schmerz (Gtm.).

Weisse Zunge, mit Rauhheits-Gefühl darauf, wie von allzu vielem Tabakrauchen (Lgh.).

60 Rauhe Zunge, als wenn Sand darauf gestreut wäre (n. 36 St.) (Fr. H.).

Am Gaumen, ein kratziges Gefühl, auch ausser dem Husten (Stf.).[162]

Feines Stechen im Halse, wie von der Granne einer Kornähre, am oberen Theile des Gaumen-Vorhanges (Stf.).

Feine, beissende Stiche im Rachen, beim Schlingen nicht bemerkbar (Gtm.).

Speichel im Munde, geschmacklos, wie Wasser.

65 Metallischer, schrumpfender Geschmack oben auf der Zungen-Spitze (Stf.).

Ekelig fauler Geschmack, stärker am Rachen, als im Munde (Gtm.).

Bitterkeit im Munde, 4 Stunden lang (sogleich.) (Fr. H.).

Bittrer Geschmack im Munde, nach Biertrinken.

Appetitlosigkeit (Alibert, a.a.O.).

70 Verminderte Esslust, obgleich das Essen richtig schmeckt (Fr. H.).

Durst-Gefühl im Schlunde (Rt.).

Heftiger Durst (Hoffmann, a.a.O. – Bresl. Samml. a.a.O.).

Viel Appetit zum Trinken, ohne Durst; der Mund ist immer wässerig, das Getränk schmeckt sehr gut, aber gleich nach jedem Trunke tritt ein fader Geschmack in den Mund.

Leeres Aufstossen (Hbg.).

75 Leeres Aufstossen, was Herzklopfen und Krampf im Schlunde verursacht und eine stete Neigung zum Würgen und Erbrechen unterhält (Aeg.).

Aufschwulken einer gallichten Feuchtigkeit.

Oefteres Schlucksen (n. 11/4 St.) (Lgh.).

Uebelkeit (Schneider, a.a.O.).

Uebelkeit, zwei Stunden lang (sogleich.) (Fr. H.).

80 Uebelkeit, 6 Stunden lang, bis Nachts zum Einschlafen; früh nach dem Erwachen wiederholt (Fr. H.).

Uebelkeit, 8 Stunden lang (n. 5 Min.) (Fr. H.).

Erbrechen, sehr häufiges (Hoffmann, Ephem. N. c. Cent. X obs. 30.).

Zweimaliges Erbrechen, bloss der Speisen, ohne übeln Geschmack und ohne Uebelkeit (n. 10 M.) (Fr. H.).

Im Magen ein Druck, wie von einem Steine (Hbg.).

85 Drückender Magenschmerz.

Heftiges Drücken im Magen, Herz-Drücken (sogleich.) (Hoffmann, a.a.O.).

Druck-Gefühl in der Magen-Gegend, besonders nach dem Essen, mit Empfindung, wie von Hunger, gegen die wiederholtes Essen nicht hilft, täglich (Rt.).[163]

Leibschmerzen der heftigsten Art (Hoffmann, a.a.O.).

Unsägliches Leibweh (Stalpaart van der Wiel, Cent. I. obs. 41.).

90 Ungeheurer Leibschmerz auf einer kleinen Stelle unter dem Nabel, der sich nach dem Nacht-Schweisse durch den ganzen Bauch verbreitet (Fr. H.).

Heftiges Bauchweh, das durch Tabakrauchen gemildert wird, doch mit Zurücklassung einer langdauernden Empfindung im Leibe, als hätte er sich verkältet (Fr. H.).

Schmerzen im Bauche, wie von Verkältung, oder von mancherlei unschicklich unter einander genossenen Speisen (Hbg.).

Leibschmerzen mit Unruhe im ganzen Körper, wobei beide Wangen wie von einem Schauder durchweht werden, der vom Unterliebe heraufsteigt und nach stärkerem Schmerze sogleich wieder verschwindet (Hbg.).

Anhaltendes Bauchweh durch alle Eingeweide, aus Zerschlagenheits-Schmerz und Drücken zusammengesetzt.

95 Druck in den Eingeweiden, welcher zuweilen von Leerheit herzurühren scheint, durch Essen aber eher vermehrt wird, vorzüglich beim Vorbücken, im Sitzen; sechs Tage nach einander, besonders Abends (Rt.).

Druck im Unterleibe, wie von Vollheit (Hbg.).

Starke Auftreibung des Unterleibes von Zeit zu Zeit.

Dumpf spannender Bauchschmerz, welcher durch Aufdrücken verging (Gtm.).

Auftreibung des Bauches, mit Blähungs-Abgang und kolikartigem Bauchweh (Stf.).

100 Kolik (Tulpius, obs. lib. 4. Cap. 25. – Alibert, a.a.O.).

Klammartiges Bauchweh, dass er weder ruhig sitzen, noch liegen, noch gehen kann, mit leerem Drang und Zwang auf den Stuhl nach dem Essen (Hbg.).

Klemmen im Bauche, als würden die Därme zwischen Steinen eingeklemmt, und drohten herauszustürzen, zuweilen mit Blutdrang nach Kopf und Gesicht und Schweiss daran, welche Theile sich beim Nachlass der Schmerzen wie von einem kühlen Lüftchen angeweht fühlten (Hbg.).

Klemmender Bauch-Schmerz, als würden die Därme eingepresst, mit Schneiden gegen die Schambein-Gegend hin, und solcher Heftigkeit unter dem Nabel, dass es ihm die[164] Gesichts-Muskeln verzerrte und die Augen zuzog; nur ein Druck auf den Bauch mit der Hand, und die Einbiegung desselben minderten den Schmerz (Hbg.).

Zusammen Zwängen der Bauch-Eingeweide um die Schambein-Gegend herum (Hbg.).

105 Immer stärkeres Zusammenschnüren der Unterleibs-Eingeweide, alle 10 bis 20 Minuten, das durch starken Gegen-Druck mit der Hand verschwindet (Hbg.).

Raffen in den Eingeweiden, als würde im ganzen Bauche mit Gewalt eingegriffen; er konnte davor weder liegen, noch sitzen und auch nur ganz gekrümmt gehen; beim ruhig Liegen minderten sich die Schmerzen nicht, wohl aber durch starkes Bewegen oder Herumwälzen (Hbg.).

Raffen und Kneipen im Unterleibe (n. 21 St.) (Hbg.).

Kneipende Schmerzen im Bauche, welche sich über dem Schamhügel endigten (Hbg.).

Kneipendes Bauchweh, ohne Stuhlgang (n. 34 St.) (Gtm.).

110 Schneidende Bauchschmerzen (Breslauer Samml. a.a.O.).

Schneiden im Bauche, mit Knurren und Knarren (Hbg.).

Anhaltendes Schneiden im Unterbauche, dass er gebückt gehen muss, dabei Mattigkeit im ganzen Körper, die das Gehen erschwert, mit Bangigkeit vor bevorstehender Arbeit (Gtm.).

Schneiden im Oberbauche, das bald vergeht (Rt.).

Periodische Anfälle fürchterlichen Schneidens im Bauche von der linken Nieren-Gegend ausgehend und den Schenkel krampfhaft nach dem Bauche zu ziehend, so dass sie die möglichst gebückteste Stellung annehmen musste (Aeg.).

115 Ein drückendes Schneiden im Oberbauche, wie von Blähungen, beim Einathmen (Rt.).

Ein schrundendes Schneiden im Unterbauche, das beim Gehen anfing und bei jedem Tritte an Heftigkeit vermehrt ward (n. 5 T.) (Rt.).

Stiche unter den letzten Ribben (Rt.).

Stechender Leibschmerz auf einer kleinen Stelle der Nabel-Gegend, der ihn nöthigt, sich zusammen zu krümmen, und am meisten von Heben verschlimmert wird (n. 3/4 St.) (Fr. H.).

Bohrender Schmerz im linken Schoosse, dicht an den Becken-Knochen (Gtm.).

120 Wühlend reissender Bauchschmerz in der Nabel-Gegend, beim Ausathmen und laut Lachen heftiger (Gtm.).[165]

Zerschlagenheits-Schmerz der Unterbauchs-Gedärme, am meisten beim Gehen und gebückt Sitzen fühlbar.

Bewegungen im Unterleibe, als wenn er noch nüchtern wäre, Nachmittags (n. 8, St.) (Lgh.).

Leere im Unterleibe, als wäre Nichts darin (Hbg.).

Leerheit im Bauche, wie nach einem starken Durchfalle (Stf.).

125 Steter Druck in der Schambein-Gegend (n. 8, 10 St.) (Hbg.).

Spann-Schmerz im rechten Schoosse, beim Aufdrücken heftiger (Gtm.).

In der Leiste, Schmerz, als drücke sich da ein Bruch heraus, und beim Aufdrücken, Schmerz, als gehe ein Bruch hinein, eine halbe Stunde lang, Nachmittags, und den andern Tag zu derselben Stunde.

Drängen von beiden Seiten des Unterbauches nach der Mitte des Schoosses zu, wie Blähungen, welche nicht abgehen wollen, zur Samen-Entleerung reizend.

Von Blähungen, welche abzugehen sich weigern, ungeheure Schnitte und Stiche in einzelnen Därmen, die Nachts auch aus dem Schlafe wecken.

130 Stetes Knurren und Mauen im Bauche, wie von Fröschen.

Zurückbleibende, versetzte Blähungen (Hbg.).

Trügende Neigung, Winde zu lassen; später erst gingen einige sehr starke ab (Hbg.).

Oefterer Geräuschvoller Blähungs-Abgang (Lgh.).

Alle Bauchschmerzen von Koloquinte vergingen von einer Tasse Kaffee, worauf er aber sogleich zu Stuhle musste (Hbg.).

135 Nach Genuss einer einzigen Kartoffel, heftiges Leibweh und schneller Stuhl-Abgang (Fr. H.).

Heftige Nöthigung zum Stuhle öfters, mit Empfindung am After und im untern Theile des Mastdarms, als wären diese Theile von langwierigem Durchlaufe geschwächt und erschlafft (Hbg.).

Er muss den Stuhl mit grosser Anstrengung zurückhalten, um ihn nicht vor Erreichung des Nachtstuhles wider Willen fahren zu lassen (Hbg.).

Heftiger Drang zum Stuhle, welcher reichlich war, gelblich braun, halb dünn, wie von einer Purganz, und von säuerlich fauligem Geruche, mit kurzem Verschwinden der Bauch-Schmerzen darnach (Hbg.).

Wenig Koth-Ausleerung, zäh und schleimig (Hbg.).

140 Harter Stuhl mit wenigem Pressen (n. 48 St.) (Gtm.).[166]

Sehr harter, in Stücken abgehender Stuhl (n. 5, 6 T.) (Nachwirkung?) (Rt.).

Durchfall, Tag und Nacht, mit Uebelkeit, ohne sich erbrechen zu können (Fr. H.).

Durchfall, 15 Stühle in 18 Stunden, wovon das Leibweh allmählig nachlässt (Fr. H.).

Grünlichgelbe Durchfall-Stühle, mit Empfindung, als wenn er sich verkältet hätte (Fr. H.).

145 Dünner, schäumiger, safrangelber Stuhl von moderigem Geruche, fast wie von verbranntem grauen Löschpapiere (n. 12 St.) (Hbg.).

Erst wässricht schleimige, dann gallichte, zuletzt blutige Stühle (Hoffmann, a.a.O.).

Blutige Stühle (Hoyer, a.a.O. – Bressl. Samml. a.a.O.).

Ruhr (Zacut. Lusitanus in Pharm. 208.).

Blutfluss aus dem After (Tulpius, a.a.O.).

150 Blutfluss aus dem After, einige Stunden nach dem Tode (Schenk, obs. lib. 7.).

Tödliche Ruhe (Plat., obs. liber. 3, S. 858.).

Im After ein heftig juckender Stich ausser dem Stuhle (Gtm.).

Heftig jückender Stich im Mastdarme und After (n. 1 St.).

Schmerz unten im Mastdarme von geschwollenen Aderknoten, beim Sitzen, Gehen und Stuhlgange.

155 Blinde Hämorrhoiden.

Harn-Verhaltung (Orfila, I. 168.).

Der Harn scheint sparsam abgesondert zu werden (Hbg.).

Harn-Zwang, öfters, mit geringem Urin-Abgange (n. 1 St.) (Lgh.).

Zwängen zum Harnen, ohne dass er Harn lassen kann, der überhaupt sehr spärlich abging (Hbg.).

160 Drang zum Harnen, mit Druck auf die Schambein-Gegend (n. 8 St.) (Hbg.).

Urin, sogleich, von unausstehlichem Geruche; er ward im Stehen alsbald dick, gallertartig, klebrig, wie geronnenes Eiweiss (Schneider, a.a.O.).

Bald nach dem Harnen ein drückender Schmerz in der Spitze der Harnröhre, als ob sie gequetscht wäre (n. 14 St.) (Lgh.).

Ein stichartiger Riss durch die Harnröhre hin.

Riss-Schmerz in der Eichel.

165 Im rechten Hoden, schmerzhafte Zucke.

Schmerzhaftes Aufziehen der Hoden (Orfila, a.a.O.).

Priapismus (Orfila, a.a.O.).[167]

Starker Geschlechtstrieb, mit Erektionen.

Gänzliche Impotenz; die Vorhaut blieb hinter die Eichel zurück gezogen, obgleich das Gemüth nicht ohne Geschlechts-Neigung war.

170 Fliess-Schnupfen, früh, ohne Niesen (Lgh.).

Hüsteln beim Tabakrauchen, Abends (Lgh.).

Oefterer kitzelnder Reiz im Luftröhr-Kopfe, zu trocknem Husten (Stf.).

Die Stelle im Kehlkopfe, wo es kratzt und zum Husten kriebelt, wird kratziger beim Einathmen (Stf.).

Der Athem wird zwiefach kürzer, mehrere Tage, ohne Engbrüstigkeit und ohne Hitze.

175 Engbrüstigkeit-Anfall, Nachts, mit langsamem, schweren Athmen, was ihn zum Husten zwingt.

Starke Beklemmung der Brust, wie durch einen Druck von aussen, beim Einathmen, wobei es in der Brust auch sticht (Rt.).

Beklemmung der Brust, drückend, als wäre Alles zu eng mit Zusammenpressung auf den Seiten, besonders beim vorgebückt Sitzen und Abends, sechs Tage lang (Rt.).

Beim Einathmen pfeift es auf der Brust, früh (n. 13/4 St.) (Lgh.).

Beim Einathmen, stumpfe Stiche, beim Ausathmen, gelinder Druck in der Brust, sechs Tage lang (Rt.).

180 Druck in der Mitte des Brustbeins, als läge Etwas auf der Lunge (Rt.).

Druck-Schmerz mit stumpfen Stichen in der Herzgrube, der zum schnell Athmen nöthigt; es ist, als könne sich die Lunge nicht gehörig ausdehnen (Rt.).

Einzelne Stiche in der Brust und unter den Ribben, hie und da, alle Tage (Rt.).

Herzklopfen (Schneider, a.a.O.).

Greifender Schmerz in den rechten Ribben-Muskeln (Gtm.).

185 Muskel-Zucken in den rechten Ribben-Muskeln, was beim Aufrichten verging (n. 5 St.) (Gtm.).

Laufen und Kriebeln; wie von Inseckten, in der linken Brust- und Bauch-Haut (Gtm.).

Im Rücken, über den Hüften, Schmerz, mit Uebelkeit und Frost (Fr. H.).

Spannender Stich-Schmerz in der rechten Lende,[168] bloss beim Einathmen fühlbar, und am heftigsten in der Rücken-Lage (Gtm.).

Spannender Stich-Schmerz zwischen den Schulterblättern, am meisten beim Gehen, so dass er eine Weile krumm gehen musste.

190 Stumpfer Stich unter dem rechten Schulterblatte, beim Einathmen (Rt.).

Drückender Zerschlagenheits-Schmerz unten im Rücken, mit hartem Drucke in der Herzgrube, bei Ruhe und Bewegung gleich.

Zieh-Schmerz, innerlich in der Gegend des rechten Schulterblattes, als würden die Nerven und Gefässe angespannt (Hbg.).

Arger Zieh-Schmerz von der rechten Hals-Seite bis über das Schulterblatt herunter, als würden die Nerven gewaltsam gesperrt und gezerrt, oder wie zerschlagen (Hbg.).

Wundheits-Schmerz im linken Schulterblatte, in der Ruhe (Gtm.).

195 Im grossen Halsmuskel der linken Seite ein ziehender Schmerz, wie eine heftige Zusammenziehung; bei Bewegung und im Gehen zieht er sich nach Hinten und vergeht ganz (Stf.).

Steifheit der linken Hals-Seite, schmerzhaft bei Bewegung (Hbg.).

Starker, strengziehender Schmerz in den linken Halsmuskeln, ärger bei Bewegung (Hbg.).

Im Nacken schmerzhaftes Ziehen, selbst in der Ruhe, bald darauf Steifheit des Nackens, schmerzhaft für sich und noch mehr bei Bewegung des Kopfs (Hbg.).

Gefühl im Nacken, gegen die Hervorragung des Hinterhaupt-Beines zu, als läge quer über eine schwer drückende Last, gleich empfindlich in Ruhe und Bewegung des Kopfes (Hbg.).

200 Eiter-Geschwulst der Achseldrüsen (Kölpin in Hufel. Journ. III. S. 577.).

Der Arm schmerzt hinter dem rechten Schulterblatte wie verstaucht, in Ruhe und Bewegung (Hbg.).

Drückend ziehender Knochen-Schmerz in den Arm-Röhren, in der Ruhe, besonders unter dem Kopfe des Schulter-Knochens und über dem Hand-Gelenke, wo es auch beim Heben des Armes, wie in der Beinhaut, schmerzt.

Stiche in den Armen, von Zeit zu Zeit hier, bald da (n. 4 St.) (Rt.).[169]

Lähmiger Zerschlagenheits-Schmerz in den Armen, von Zeit zu Zeit (n. 5 T.) (Rt.).

205 Im Oberarme, rechter Seite, prickelnder Brenn-Schmerz bei Bewegung (Gtm.).

In der Ellbogen-Beuge, rechter Seite, feiner jückender Stich, in der Ruhe (Gtm.).

Im Vorderarme rechter Seite, Spann-Schmerz (n. 27 St.) (Gtm.).

In der Handfläche, krampfhafter Schmerz, dass er die Finger nur schwierig aufmachen konnte; stärker in der Ruhe, als bei Bewegung (Gtm.).

Im Daumen der rechten Hand, heftige Zieh-Schmerzen, wie in den Flechsen, im Ballen anfangend und an der Spitze des Daumens verschwindend (n. 5 St.) (Lgh.).

210 Brenn-Schmerz auf einem Punkte des rechten Mittel-Fingers (Hbg.).

In den Gesäss-Muskeln linker Seite, ein kitzelndes Jücken, beim Sitzen (n. 1/4 St.) (Hbg.).

Der rechte Oberschenkel schmerzt, bloss beim Gehen, als wenn der ihn hebende Psoas-Muskel zu kurz wäre (n. 32 St.) (Gtm.).

Ein ziehendes Spannen am rechten Oberschenkel.

Stechendes Reissen in den Oberschenkeln, im Sitzen (und Stehen) (Rt.).

215 In der Kniekehle, bloss bei Bewegung, Stich-Schmerzen, wie von Nadeln, welche zuletzt in jückendes Stechen übergingen (Gtm.).

Kälte-Gefühl an den Knien, die doch warm sind.

Lähmiger Schmerz im Knie, beim Gehen, als wäre es im Gelenke fest gebunden.

Heftiges, zum Kratzen reizendes Jücken in der linken Kniekehle, mit Beissen nach Kratzen (n. 14 St.) (Lgh.).

Am Unterschenkel ein spannender Druck auf den Schienbeinen, selbst im Sitzen (Rt.).

220 Klamm in den Unterschenkeln.

Klamm in den Muskeln neben dem Schienbeine, Nachts, gegen Morgen, durch Biegung des Kniees verstärkt.

Heftiger Wadenklamm, vorzüglich nach Beischlafe.

Fippern in der rechten Wade, in der Ruhe, was bei Bewegung verging (Gtm.).

Reissender Schmerz in den Waden zuweilen, beim Sitzen und Stehen (Rt.).[170]

225 Scharfes Schneiden in der linken Wade, an der Inseite bei Ruhe (Gtm.).

Jückender Stich im rechten Schienbeine, am heftigsten in der Ruhe (Gtm.).

Jückender Stich im rechten Unterschenkel, auch bei Bewegung (Gtm.).

Jückender Stich in der rechten Wade, der durch Reiben nicht verging (Gtm.).

Schwäche der Unterschenkel, wie von Ermüdung.

230 Die bisher schmerzlosen Aderknoten des Unterschenkels werden schmerzhaft (Gtm.).

Im Fuss-Gelenke Drücken und Reissen, im Sitzen (Rt.).

Reissen in der rechten Fusssohle, am heftigsten in der Ruhe (Gtm.).

Starkes Reissen auf dem Rücken des linken Fusses herauf (Lgh.).

Reissen in der Knochenhaut des Fersenbeins.

235 Jückend bohrender Stich auf dem Rücken des rechten Fusses, am heftigsten in der Ruhe (Gtm.).

Einschlafen des linken Fusses, auch in der Ruhe (Hbg.Gtm.).

Zittern der Füsse wie nach heftigem Schrecke mit Schauder-Frost (Fr. H.).

Unter dem Nagel der linken grossen Zehe, reissender Schmerz.

Ungemeine Neigung der Muskeln aller Körpertheile, sich schmerzhaft zu Klamm zusammen zu ziehen.

240 Zusammenziehung aller Gliedmassen, so dass er einem Igel ähnelt (Stalpaart, a.a.O.).

Zucken einzelner Muskeltheile der Gliedmassen (Hoffmann, a.a.O.).

In die Länge hin reissende Stiche am ganzen Körper, dem Kopfe, dem Rücken, dem Bauche und den Gliedern (Lgh.).

Jücken, wie nach starkem Schweisse; früh beim Erwachen und nach dem Aufstehen, am ganzen Körper, besonders an Brust und Bauche (n. 26 St.) (Lgh.).

Ein beschwerliches Jücken, Nachmittags und Abends, und Schweiss darnach (Hoffmann, a.a.O.).

245 Ein beissendes Jücken hie und da, Abends im Bette, was durch Kratzen nur kurz verscheucht wird und zuletzt in eine Unruhe ausartet, wobei er die Glieder stets bewegen muss, ohne einschlafen zu können (n. 32 St.).[171]

Krätzartiger Ausschlag (Kölpin, a.a.O.).

Abschuppen der ganzen Körper-Haut (Salmuth, Obs. C. III. obs. 2.).

Gänzlich gesunkene Kräfte (Hoyer, a.a.O.).

Ohnmacht (Valentini, in Eph. N. C. an. III. obs. 78.).

250 Ohnmachten mit Kälte der äusseren Theile (Hoffmann, a.a.O.).

Tödliche Ohnmacht (Hoyer, a.a.O.).

Mattigkeit in allen Gliedern, beim Gehen im Freien, wie nach einer weiten Fussreise, mit grosser Schwere der Unterschenkel und Zittern, vorzüglich des rechten, so dass ihm der Schweiss am ganzen Körper ausbrach (n. 11 St.) (Lgh.).

Schläfrigkeit und Unlust zu geistigen Arbeiten (Gtm.).

Unüberwindliche Schläfrigkeit und Neigung sich zu legen, im Schlummer aber stete Unruhe in den Gliedern, besonders in den Beinen.

255 Unruhiger Schlaf, er wirft sich von einer Seite zur andern (Hbg.).

Schlaflosigkeit die ganze Nacht; Gedanken und Ueberlegungen über Gegenstände des Lebens und seiner Verhältnisse beschäftigen ihn ruhig und leidenschaftlos.

Um Mitternacht eine Art Blähungs-Kolik, von plötzlich hie und da entstehenden Blähungen, die sich schmerzhaft abstossen (kämpfen), und keinen Ausgang nehmen (d. 2. N.).

Im Schlafe liegt er fast immer auf dem Rücken, die eine Hand unter dem Hinterhaupte, den andern Arm über dem Kopfe.

Durch viele Träume gestörter Nacht-Schlaf (Lgh.).

260 Sehr lebhafte nicht ängstliche Träume, die an Lebhaftigkeit so zunehmen, dass er darüber erwacht.

Lebhafte, angstvolle Träume.

Träume voll mühsamen Nachdenkens und Geistes-Anstrengung.

Er träumt viel und Mancherlei (Hbg.).

Geile Träume mit Samen-Erguss ohne Erektion, beim Liegen auf dem Rücken (Gtm.).

265 Wohllüstige Träume, ohne Pollution, die den Schlaf stören (Lgh.).

Geile Träume mit unbändigen Erektionen ohne Pollution (Gtm.).

Wohllüstige Träume und Samen-Erguss (Hbg.).

Kälte des ganzen Körpers.

Eiskalte Hände, Abends, bei warmen Füssen.[172]

270 Eiskälte-Gefühl in den Fusssohlen, ob sie gleich nicht kalt sind.

Heftiger Frost (Fr. H.).

Schaudern durch den ganzen Körper, früh, nach dem Aufstehen, mit kalten Händen, bei Hitze des Gesichtes und übrigen Körpers, ohne Durst (n. 1/2 St.) (Lgh.).

Schnelles Wärme-Ueberlaufen über den ganzen Körper, ohne Durst (Rt.).

Hitz-Gefühl im Innern des ganzen Körpers, der auch äusserlich warm anzufühlen ist (Hbg.).

275 Wärme des Gesichtes, früh, nach dem Aufstehen, bei Eiskälte der Hände und Finger-Spitzen (Lgh.).

Fieber-Hitze (Hoffmann, a.a.O.).

Nacht-Schweiss (Fr. H.).

Nachts, heftiger Schweiss an Kopf, Händen, Schenkeln und Füssen, urinartigen Geruches.

Früh-Schweiss, beim Erwachen, an den Unterschenkeln (Lgh.).

280 Langsamer, voller Puls (d. ersten 10 St.) (Hbg.).

Geschwinder, voller Puls (Schneider, a.a.O.).

Herzklopfen (Schneider, a.a.O.).

Wenn er still liegt, fühlt er den Schlag des Herzens und der Adern durch den ganzen Körper (Rt.).

Quelle:
Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. 5 Bände, Bd. 3, Dresden, Leipzig 21837, S. 158-173.
Lizenz:
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