Kinderzeit

[8] Geboren bin ich in einem einsamen Winkel der norddeutschen Tiefebene, in der kleinen braunschweigischen Enklave in der Altmark, Calvörde, doppelt einsam damals am 10. Dezember 1845. Aber diesen meinen Geburtsort kann ich nicht meine Heimat nennen. Als ich eben das erste Jahr überschritten hatte, wurde mein Vater als »Justizamtmann« nach Harzburg versetzt. Hier bin ich bis zu meinem neunten Jahre aufgewachsen und mußte infolge von Krankheit im zwölften und dreizehnten Jahre noch einmal dahin zurückkehren. Der damals noch kleine bescheidene Ort – das Amtsgericht, das die Dienstwohnung meines Vaters enthielt, lag im entferntesten Teil von Harzburg, in Schlewecke, – ist mir in diesen Jahren der ersten, der frischesten und tiefsten Eindrücke zur wahren Heimat geworden, obgleich ich seit mehr als einem halben Jahrhundert fern von dort lebe.

Als Knabe hing ich mit allen Fäden meines Herzens an diesen kahlen Vorbergen des Harzes, die für mich die Welt waren; und als ich mit acht Jahren zur Hauptstadt auf das Gymnasium kam, habe ich manchen Abend im Heimweh nach dieser meiner kleinen Welt mich schluchzend in den Schlaf geweint.

Jetzt, nach so vielen Jahren, geht es mir wie wohl den meisten, die innig verwachsen waren mit dem Ort ihrer Kindheit: je älter wir werden, je mehr wir uns aus dem lauten Kampf der Öffentlichkeit in die Stille des eigenen Heims und in die Beschaulichkeit zurückziehen oder zurückzuziehen wünschen, um so stärker treten die Bilder aus der Jugend, die Sehnsucht nach der fernen alten Heimat wieder in uns hervor. Freilich nicht mehr mit der alten Frische und[8] Fröhlichkeit, sondern mit einer eigentümlichen Beimischung von Wehmut, welche die Gräber aller Lieben, die uns vorausgegangen sind, und die Veränderung und Fremdartigkeit der fortschreitenden Zeit in uns zurücklassen.

Was mich so stark an die Heimat fesselte, war die Liebe zur Natur und zum Leben im Freien, das ich mit vollen Zügen genießen durfte. Wenn ich zurückdenke an Harzburg, so sind es die blumigen Wiesen, die herrlichen Wälder und die Höhen des Harzes in kurzer Entfernung von dem elterlichen Hause, welche in meiner Erinnerung auftauchen. Aber solche Naturschönheiten sind mir damals zweifellos ebensowenig aufgegangen wie irgendeinem Kind in solchem Alter. Die zahlreichen Einzelheiten in der Natur, die Freuden der Jugendspiele und des Kindersportes waren auch meine Lust.

Unser elterliches Haus war ein hohes, herrschaftliches Gebäude aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges, mit steilen Treppen und verschiedenen Böden übereinander, die zum Klettern, Verstecken und anderen Knabenspielen schönste Gelegenheit boten.

Hinter dem Hause lagen verschiedene Gärten, in denen mir die Ernte des Obstes oder der Fang der Forellen in den Teichen oder auch die Errichtung Robinsonscher Hütten, mit einem Speicher von Haselnüssen, Hagebutten, Schlehen und anderen sauren Waldfrüchten, solche Freude bereiteten, wie sie mir nach meiner kindlichen Überzeugung ein anderer Platz der Welt gar nicht hätte bieten können. Den Sommer über betrieben wir als Hauptsport das Fischen: mit der Hand unter den Ufern oder Steinen des Gebirgsbaches, der durch unsere Teiche floß, bis in die Berge hinauf die Forellen aufzuspüren und zu fangen, war mir ein unbeschreibliches Vergnügen. Wenn wir glücklich ein paar Fische als Beute mit heimbrachten, wenn wir in erbittertem Kampf eine Wasserratte erlegt und die Frösche, die mit ihrem Laich die Teiche verdarben, grausam vernichtet hatten, so war das für mich und die kleine Schar der Bauernjungen, die sich mir angeschlossen hatte, kein geringer Stolz. Einige der Jungen aus dem Dorfe, mit denen ich[9] in die Ortsschule ging, bildeten meine täglichen Gespielen. Mehrere Jahre älter als ich, waren sie zugleich manuell geschickter und halfen mir zu manchen kleinen Freuden, wie sie das Landleben für die Jugend bietet: bei dem Aufstellen von Sprenkeln, um Singvögel zu fangen, bei der Anfertigung von Flöten aus frischen Weidensprößlingen, bei der Herrichtung von kleinen Mühlen, Hämmern und Stauwerken im Bach usw.

An schönen Sonntagen ging es zuweilen recht unchristlich her. Dann wurden wirkliche Schlachten geliefert zwischen der Dorfjugend von Schlewecke und der des benachbarten Harlingerode. Sie spielten sich auf einem nur mit dürftigem Buschwerk bestandenen niedrigen Vorberge des Harzes, dem Langenberge, ab, der langgestreckt von dem einen Orte bis zum anderen sich hinzieht. Aus respektvoller Entfernung wurden wilde Schlachtrufe gewechselt, ein Hagel von Steinen flog hinüber und herüber, ohne die Schlachtlinie zu erreichen; aber sie begeisterten oder verwirrten doch so, daß die feindlichen Knabenscharen bald geschlossen vorrückten, bald in wilder Flucht davonstoben. Wir Schlewecker zogen meist den kürzeren dabei, da wir an Zahl die Schwächeren waren und drüben in Harlingerode ein wahrer Goliath an der Spitze der Dorfjugend stand.

Dieser öde, nüchterne Langenberg, an dessen Fuß unser Haus stand, und dessen Spitze wir Kinder etwa in einer Viertelstunde erreichten, war uns eine Quelle vielseitigster und reichster Freuden. Am Osterabend wurde dort das »Osterfeuer« abgebrannt, zu dem tagelang vorher Reisig, Teertonnen und andere brennbare Stoffe zusammengetragen wurden. Schon vor Dunkel werden war das ganze Dorf oben versammelt; wenn es endlich dämmerte, wurde das Reisig angezündet und gleichzeitig loderten auf allen Höhen bis weit ins Land hinein die mächtigen Feuer auf, um die man kleine schwarze Gestalten sich bewegen sah. Wie lange wird die unheimlich rasch vorschreitende und nivellierende Zeit diese jahrtausendalte Feier unserer deutschen Vorfahren noch bestehen lassen? In ihrem Ursprung und ihrer Bedeutung ist sie schon seit Jahrhunderten[10] den meisten Feiernden unbekannt, aber sie erweckt stets von neuem das Gefühl der Gemeinsamkeit und mahnt zur Einigkeit.

Ganz besondere Freuden brachte der Langenberg im Winter. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts waren die Winter meist lang und kalt, im Harz noch strenger als in der Ebene; da hatten wir regelmäßig monatelang Frost und Schnee. Diese Zeit wurde gründlich von uns ausgenutzt. Gleich nach Schluß der Dorfschule, die ich vom sechsten Jahre ab besuchte, stürmten wir mit den kleinen Schlitten hinaus und »kurrten«, die kurze Mittagspause ausgenommen, bis in die sinkende Nacht hinein vom Berge hinunter und kletterten unverdrossen wieder hinauf. Der Sport war primitiver als heutzutage in den Bergen. Unsere Schlitten, Kurren genannt, bestanden aus zwei Brettern, über denen ein drittes Brett lag, und ein besonderer Luxus war es, wenn Eisen darunter angebracht waren. Ganz verfroren kamen wir dann nach Hause, und über die regelmäßige Verspätung, erfrorenen Ohren und andere angenehme Nebenwirkungen gab es tüchtige Schelte und gelegentlich mehr als das: aber schön, herrlich war es doch!

Sobald der Schnee vor der Frühlingssonne zu weichen anfing, begannen neue Freuden im Langenberge. Dann wurden Leberblümchen, Anemonen und andere Frühlingsblumen aus dem letzten Schnee um die niedrigen Schlehen und Nußstauden herausgekratzt und der Mutter auf den Tisch gestellt, zugleich als Entschuldigung, daß über dem Suchen die Mittagsstunde arg überschritten war. Für Buketts sorgte ich dann bis in den späten Herbst hinein. Die Wiesen und Wälder boten reichste Ausbeute, und ich kannte jeden versteckten Platz, an dem Seltenheiten wie Lilium bulbiferum und Antirrhinum Liliago oder ungewöhnliche Orchideen zu finden waren.

Der Langenberg hatte noch eine andere Merkwürdigkeit für mich, die mich schon in den frühesten Jahren anzog und fast für meinen Lebensberuf bestimmend geworden wäre. Gleich hinter unseren Gärten war ein Kalksteinbruch für einen davorliegenden primitiven Kalkofen. Die Kreide, aus der der Berg besteht, enthielt gerade dort einzelne Schichten, die besonders[11] versteinerungsreich waren. Die Ammonshörner, Terebratulen, Fischzähne und was sie sonst bar gen, suchten wir im Vorübergehen und spielten damit; und da mir mein Vater von einer Reise nach Hamburg und Holstein im Jahre 1849 als Erinnerung an den Freiheitskampf einen Palisadenhammer von dem in die Luft gesprengten dänischen Schiff Christian VIII. mitgebracht hatte, benutzte ich dieses schwere Instrument, um die größeren beiseite geworfenen Steine, die zum Teil ganze Konglomerate von Versteinerungen bildeten, zu zerschlagen und mir aus der Beute allmählich eine kleine Sammlung von Petrefakten anzulegen.

Im Sommer kam ich nicht selten über diese meine kleine Welt hinaus. Mein Vater, der ein großer Naturfreund war, benutzte jeden Besuch von Verwandten und Freunden zu Ausflügen in die Berge. Da wurde ich mitgenommen, und Fußtouren zum Ockertal, zur Käste, auf den Burgberg, das Molkenhaus oder die Rabenklippen durfte ich schon von meinem sechsten Jahre an mitmachen. Solche Touren waren auch für uns Kinder eine besondere Lust. Das Klettern, Springen, Blumen- und Früchtesuchen zur Seite des Wegs, bald weit vor, bald hinter der Gesellschaft, das Picknick am Orte und hinterher, ein besonderes Vergnügen, das Werfen nach den geleerten Flaschen um die Wette mit den Alten – dies und ähnliches bot unerschöpfliches Vergnügen für mich, wie wohl für jeden Knaben meines Alters.

Gelegentlich machte ich auch allein schon solche Bergtouren von mehreren Stunden. Ich erinnere mich, daß einmal mit Verwandten eine Fußtour auf den Brocken ausgeführt werden sollte. Ich wurde trotz meiner Bitten nicht mitgenommen, da ich noch zu klein dazu sei. Das kränkte mich gewaltig, und sobald die Großen fortgegangen waren, machte ich mich auf den Weg und wanderte mutterseelenallein stundenlang durch den Wald bis auf die »Käste« und war lange vor der Brockenpartie wieder zurück. Als ich später mit meiner Heldentat herausrückte, wurde mir die Bewunderung darüber von meinem Vater in recht empfindlicher[12] Weise ausgedrückt. Diesem Leben ganz im Freien, dem täglichen Bergauf- und Bergabklettern in Jahren, in denen die meisten Knaben noch in der Kinderstube gehalten werden, dem Laufen und Springen, in dem es mir niemand gleichtat, verdanke ich es, daß ich später ein außerordentlich rüstiger Bergsteiger geworden bin, verdanke ihm vielleicht auch durch die starke Entwicklung von Lunge und Herz, daß ich Jahrzehnte später eine schwere Lungenembolie glücklich überstehen konnte.

Meine Mutter, die stets ängstlich um mich besorgt war, sah mit Schrecken die erfrorenen Ohren, die nassen Füße, die erstarrten Hände, mit denen ich von den täglichen Streifzügen im Sommer und Winter zurückkehrte. Meinem Vater war diese Abhärtung sehr recht, er freute sich innerlich darüber, wenn er auch schalt. Bis ich in das Gymnasium kam, trug ich nur ein Röckchen mit kurzen Ärmeln, selbst im Winter. Ich war sechs Jahre alt, als ich den ersten Überzieher bekam. Einsam spazierte ich damit am ersten Sonntag im Garten umher, aber mein Stolz machte mich unvorsichtiger als ich sonst war. Als ich auf einem schmalen Steg den Mühlbach überschritt, trat ich vorbei und fiel in den breiten Graben, gerade am Wehre, das Sonntags zum Glück geschlossen war, so daß ich unbeschadet ans Ufer klettern konnte. Der traurige Zustand des Überziehers hatte zur Folge, daß ich diesmal nicht einmal von der Mutter vor der Strafe des Vaters in Schutz genommen wurde.

Meine ersten dunklen Erinnerungen gehen in die Zeit der Revolution 1848. Während der kritischen Zeit wanderte mein Vater täglich bewaffnet mit der Ortspolizei durch die Dörfer seines Amtsbezirkes. Doch das Bild davon hat sich mir vermutlich nach Erzählungen gebildet. Wohl aber ist mir noch der Schrecken in Erinnerung, als ich während der dem Revolutionsjahre folgenden schweren Cholera, die auch in unserem Hause ein Opfer unter der Dienerschaft forderte, trotz Verbot den Vorhang einer Glastüre öffnete und am Boden die Leiche des eben verstorbenen Hausmädchens liegen sah.[13]

Einen ähnlichen schrecklichen Eindruck machte mir der Anblick eines angeschossenen blutüberströmten Wilddiebes, den der »Stationskommandant« gefesselt auf den Hof führte, auf dem wir Kinder spielten. Der Mann starb noch in der Nacht infolge seines Blutverlustes. Derselbe Polizeibeamte gab mir damals Unterricht im Exerzieren; ich sollte lernen, mich gerade zu halten. Wir exerzierten in einer hohen Tenne, über der ein Heuboden war. Eines Tages wurde Heu für das Vieh vom Boden geholt, als plötzlich eine der Mägde durch die schlechten Bretter durchbrach und gerade vor meinen Füßen auf den gestampften Boden stürzte. Das arme junge Ding, das für tot fortgetragen wurde, erholte sich nach kurzer Zeit; edlere Teile waren nicht verletzt.

Eine andere traurige Erinnerung hat sich mir fest in das Gedächtnis geprägt. Gegen Anfang des Frühlings bekam eines meiner Geschwister Scharlachfieber; bald mußten wir uns alle legen. Die Krankheit war besonders schwer und langwierig, auch durch die unsinnige Behandlung, wie sie damals an der Tagesordnung war. Die Zimmer wurden tüchtig geheizt, jede Luft wurde abgesperrt und unser Körper täglich mit heißem Speck eingerieben. Mein jüngster Bruder erlag der Krankheit. Der Vater brachte uns den Toten in das Zimmer, in dem wir älteren lagen und zeigte uns den lieben Kerl von stiller, fleißiger Art, der in der Erstarrung doppelt lang erschien, aber seine freundlichen Züge auch im Tode bewahrt hatte. Wir sollten den Armen noch einmal sehen, ehe er zur letzten Ruhe gebettet wurde. Die traurige Erinnerung würde uns später einmal im Leben eine ernste Mahnung in schweren Stunden sein können. Manche Eltern werden davor zurückschrecken, mit Unrecht. Das Bild hat sich fest in unser Gedächtnis eingeprägt, es steht noch vor mir, als wäre es gestern gewesen, aber ohne jeden Schrecken und Schauer! Traurige Ereignisse, plötzlicher Schrecken oder Kummer haften ja am stärksten in unserer Erinnerung. Es gehört schon ein gutes Teil von gesundem Optimismus dazu, um zu verhüten, daß die Marksteine in unserer Lebenserinnerung nicht Leichensteine werden![14]

Wie in der Kindheit solche Eindrücke rasch mit heiteren wechseln und von diesen zurückgedrängt werden, bis mit zunehmendem Alter die ernsten Erinnerungen wieder an Schärfe gewinnen, so verbindet sich mir mit jenen tieftraurigen Erinnerungen ein heiteres Bild, das mir bis heute als lebendigster Eindruck des lachenden Frühlings geblieben ist. Als wir damals nach langen Wochen der Krankheit uns zum ersten Male im Bett etwas aufrichten durften, war unser erster Blick ins Freie, in den Obstgarten, der vor unserer Kammer lag. Die Bäume hatten ihren Blütenschmuck schon abgeworfen, aber die Wiese darunter war im vollsten Frühlingsflor. Hohe Dolden überrag ten die Gräser und bildeten mit ihren zierlichen Blüten ein sonnenhelles, lilafarbenes Meer, untermischt von einzelnen Ranunkeln, Federnelken und zierlichen Grasstauden. Als ein Menschenalter später der Impressionismus entdeckte, daß die Farbe der Luft auch feine lila Töne enthält und alle Landschaftsbilder plötzlich in einen lilafarbenen Ton getaucht waren, bin ich oft an diesen ersten Blick ins Freie erinnert worden.

Die Dorfschule hatte ich, dank der Nachhilfe des Lehrers, des braven Kantors Brumme, und meiner Mutter, in ihren drei Klassen rasch durchlaufen. Die Zeit war gekommen, wo mit meiner wissenschaftlichen Ausbildung Ernst gemacht werden mußte. In Braunschweig war mein Großvater Bode, der im Jahre 1850 von seiner Stellung als Stadtdirektor zurückgetreten war, im Frühjahr 1854 gestorben. Meine Großmutter bewohnte das große Haus allein mit einem anderen Enkel, Wilhelm Rimpau, der bereits seit mehreren Jahren das Gymnasium in Braunschweig besuchte. Ihr war die Sorge um ihren gleichnamigen Enkel nur eine Freude.

Quelle:
Bode, Wilhelm von: Mein Leben. 2 Bde, 1. Band. Berlin 1930, S. 8-15.
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