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[75] Mit Minoprio stand ich in lebhaftem Briefwechsel, er interessierte sich sehr für Kunstfragen. Er lud mich ein, ihn zu besuchen, und so reiste ich am 18. August 1879 nach England. Da finde ich nun wieder folgende Aufzeichnungen: »Venloo, 4 Uhr nachmittags, rotblühendes Heidekraut auf weiter Ebene, Viehherden, Schafherden weiter grüne Wiesen, schwarz- und weißgefleckte Kühe, hohe schlanke Bäume, schnurgerade Kanäle mit Schiffen, in den Sümpfen längs der Bahn blühende Seerosen. Tilbury.« Die Gegend groß und weit wie ein Meer, in goldnen Abendnebelschein gehüllt. Breda, Sonnenuntergang. Rosendal, hochgetürmte Wolken von mattem Abendschein beleuchtet. Halb neun Uhr Vlissingen, hastiges Laufen zum Schiff. Drängen zur Kajüte, wo die Bettnummern ausgegeben werden. Enges Ding mit sechs Betten, immer zwei übereinander. Ich ging aufs Verdeck, sah den Leuchtturm, ein Leuchtschiff und über dem nächtlichen Grauen des Meeres den herrlichen Sternenhimmel. Dann aß ich in der Kajüte. Im Bette freute ich mich am Wiegen des Schiffes und schlief gut bis morgens 4 Uhr. Dann sah ich auf dem Verdeck, wie der Morgen auf dem Meer sich ausbreitet. Um 5 Uhr Queenborough. Hinausdrängen aus[75] dem Schiff, Zoll, Einsteigen in den Zug. Dann Fahrt ins unbekannte Land hinein, welches ein dicker und doch durchsichtiger Nebel weich umhüllte, der auf saftigem Grün wie ein Goldschleier wirkte. Chatam. Bald in einem Gewirr von Häusern und Eisenbahnen. Um 8 Uhr Victoria-Station. Scholderer empfing mich. Wir fuhren dann an Westminster vorbei und dann von einem Bahnhof nach Scholderers Haus in Putney.

20. und 21. Nationalgalerie und in Scholderers Atelier, gar weit entfernt von seiner Wohnung. 22. Mit Scholderer und Frau nach Dolwich-Galerie, schöne sonnige Landschaft mit mächtigen Bäumen. Samstag, 23., von Euston Station nach Liverpool Edge Hill. Minoprio an der Bahn. 24. Sonntag im Garten, M. mit seinen Kindern. Nachmittags Ausfahrt mit M. und Frau an den Fluß und durch den Park. 25. Mit von Sobbe in einem Klublokal, dann mit Dampfer über den Mersey nach New Brighton, zu Fuß am Strande hin nach Haylake, bei starkem Wind und heranrollender Flut. Zweistündiger Marsch, großer Golfspielplatz. Mit der Bahn zurück nach Birkenhead. Wunderbarer Anblick, der Hafen mit den Schiffen, dahinter die Stadt mit ihren Türmen, darüber ein mächtig aufgeballter Wolkenhimmel. Ich malte die zwei Sobbekinder. Ich arbeitete vormittags und trieb mich nachmittags in der Stadt und meist am Hafen herum. Bleiche abgemagerte Kinder waren da, wo Getreide ausgeladen wurde, krochen am Boden und lasen verlorene Körner auf, die sie in den Mund steckten. Als ich ein paar Kupfermünzen zwischen sie fallen ließ, steckten sie dieselben wohl ein, ohne nur zu mir aufzusehen, führten sie ihre Fruchtkörnlein zum Munde.

Auch sah ich die Herbstkunstausstellung. Viel anders als in Deutschland ist es da auch nicht. Viel Water Couleurs.

30. August zeichnete ich in New Brighton am Strand, sah auch dem Kanonenschießen von einem Fort über das Meer hinaus zu. Reiter und Reiterinnen und viel Volk am Strand. Verkaufsbuden – mir schmeckten die frischen Austern. In einer Kunsthandlung sah ich Bilder von John Philipps, David Kox, Millais, Cunell usw.

Am 9. September, 9 Uhr, fuhr ich von Liverpool ab nach London, durch die schöne englische Landschaft. Um 3 Uhr war ich in Dekaysers[76] Hotel, ging zu Scholderer ins Atelier, später mit ihm und seiner Frau ins Kensington-Museum. Auch den 10. brachte ich im Kensington-Museum zu. Am 11. war ich in der Nationalgalerie, nahm Abschied bei Scholderers und fuhr abends 8 Uhr von London ab nach Queenborough, dort bestieg ich das Schiff. Es war eine gar schöne Mondnacht, und ich blieb meist auf dem Verdeck, trotz dem scharfen Wind, der mich oft wütend mit Wasser überspritzte. Schön war der herannahende Morgen, der Sonnenaufgang. Nicht weit von Vlissingen kam ein großes Schiff mit vollen Segeln im Sonnenlicht heran, ein unvergeßlicher Eindruck. Am 12. September war ich wieder in Frankfurt, wo ich so weiter malte.

Minoprio ermunterte mich zu einer italienischen Reise, wozu er mir die nötigen Bestellungen mitgeben wolle.

Am 13. März 1880 reiste ich mit Cella ab über Säckingen und den Bodensee nach München. In Bozen waren wir einen schönen Abend mit dem Maler L. Eysen aus Frankfurt, der in Meran wohnte, zusammen. Wir hatten verabredet, uns dort zu treffen. Dann fuhren wir nach Florenz. Diese Stadt erschien mir nun wieder in ihrer ganzen Schönheit. Ich war glücklich, sie meiner Cella zeigen zu können, die so gute Augen dafür hatte, für die Fülle dieser Florastadt. Wir besuchten Hildebrand, Böcklin usw.

Am 25. März fuhren wir ohne Aufenthalt nach Neapel. Wir wohnten bei Zepf-Weber. Die Verpflichtung, für Minoprio Bilder zu machen, war sehr gut; ich zeichnete gleich Landschafts- und Figurenstudien; so auch in Sorrent, wo wir vom 8. bis 14. April waren, im Hotel Lorelei. Der tolle Lärm Neapels mit dem drohenden Vesuv im Hintergrund ängstigte uns schier; wir waren auch in Pompeji. Aber alles das, was ich für M. malen wollte, aus der Neapeler Gegend, hatte ich nun in der Mappe. Obgleich ich mich ungern, besonders auch vom Neapeler Museum trennte, reisten wir doch ab nach Rom. Denn diese Reise war doch diesesmal so eine Art Geschäftsreise mit vorausgesetztem Plan und auch Kostenüberschlag. In Rom nahmen wir ein Privatzimmer, gingen in die Sammlung, aber besonders gern mit der Mappe in die Campagna. Beim Hain der Egeria waren wir einmal, ohne daß wir es beim Zeichnen merkten, ringsum von einer Herde langgehörnter[77] Ochsen umlagert, und wir wagten nicht den Durchbruch. Endlich konnten wir uns einigen Feldarbeitern, die des Weges kamen, anschließen und mit denen das Gitter gewinnen. Es war aber doch ein großartig herrlicher Morgen. Bei diesen so schönen Campagnagängen nahmen wir meist das Essen mit, um keine Zeit zu verlieren, besuchten wohl auch die da und dort zerstreuten Osterien und tranken ein Glas Wein. Mit den Ziegenhirten verstanden wir uns ausgezeichnet. Da wir abends müde heimkamen, so kamen wir auch selten mit Deutschen in einer Kneipe zusammen. Wir gingen in bescheidene italienische Wirtschaften und saßen zwischen Italienern, die sich wunderten, daß meine Frau die Sprache nicht verstand. Denn sie sah ganz aus wie eine Römerin (ich habe sie später auch in einem italienischen Kostüm als Gärtnerin gemalt). In Tivoli habe ich die Wasserfälle gemalt. Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber Cella war so aufgebracht über die Tierquälereien, die wir überall sahen, daß ich sie ein paarmal zurückhalten mußte vom Einschreiten dagegen. Daß sie nicht mehr bleiben wollte, dazu kam noch am letzten Tage der Anblick einer rohen Mißhandlung, wo auf offner Straße ein Mann seinen Buben blutig schlug. Wir gingen nach Rom zurück, von dort dann nach Siena, bei einem argen Regentag. Die eigentümlichen Sand- oder Lehmhügel in der Nähe von Siena schienen sich auflösen und in unzähligen Rinnen hinunterfließen zu wollen. Mit Hunzicker besuchte ich eine primitive handwerkliche Töpferei. Ein paar Teller bemalte ich mit Majolikafarben. Wir streiften in der schönen Umgegend herum und freuten uns an dieser eigenartigen Stadt. Wir hatten eine Privatwohnung gemietet für die zwei Wochen, die wir hier waren.

Am 20. Mai gingen wir nach Florenz, Hotel S. Marco; 23. nach Bologna; 24. nach Mailand; 26. nach Stresa, wo ich noch einige Zeichnungen machte. Am 27., Fronleichnamstag, machten wir im Ruderboot eine Seefahrt nach Isola bella und Isola pescatore, es war ein wundervoll klarer Tag. Da schwamm auf den Wellen gerade auf uns zu ein kleines Blechkistchen, wir fischten dasselbe auf und als wir es öffneten, war es mit herrlichen frischduftenden Rosen gefüllt. Wir nahmen es als gute Vorbedeutung, als einen Gruß von Geisterhand an meine Blumenmalerin.[78]

Am 30. Mai von Stresa nach Locarno, Biasca, 31. von da im Wagen mit einem zufällig begegnenden Herrn und Frau Ebhard aus Hannover bei kaltem Wetter in einem Wagen über den Gotthard. Am Hospiz hohe Schneemauern, die Telegraphendrähte dick mit Eiskristallen umwickelt. In Andermatt kamen wir, halb erfroren, schlotternd an, doch erholten wir uns in der Nacht so, daß wir am Morgen alle vier wohlgemut waren. Es hatte keinem was geschadet und wir fuhren im Wagen nach Flüelen, blieben noch ein paar Tage in Luzern, dann über Zürich, Schaffhausen nach Säckingen. Am 7. waren wir wieder in Frankfurt. Weil diese unsre Reise eine Art geschäftlichen Charakter hatte durch die daran geknüpften Bestellungen, so habe ich alle Ausgaben peinlich genau aufgeschrieben. So haben wir vom 13. März bis 7. Juli 2303 Franken gebraucht. Das sind 87 Tage, kommt auf den Tag etwa 26 1/2 Franken. Das ist für zwei Personen gewiß billig. Hat doch ein Frankfurter vor der Reise mir gesagt, daß man, wenn man mit Frau reist, mindestens 222 Franken auf den Tag rechnen müsse. Das ist der Unterschied zwischen einem reichen Frankfurter und einem armen Malerehepaar.

Im Sommer 1880 malte ich nun die Bilder für Minoprio. Ich malte Tivolis Wasserfälle, malte Deckenbilder im Ravensteinhaus. Lugo war ein paar Tage bei mir, auch Martin Greif hat mich besucht. Ich male Bilder zu den Nibelungen für Dr. Eifer. Am 30. Oktober schicke ich 14 Bilder an Minoprio nach Liverpool.

Mit dem Pariserhofwirt Melchior verkehrte ich gern, er hatte eine kindliche Freude am Malen; probierte es selber und so half er auch mit, als ich ihm zwei Wandbilder für ein Gartenhaus in der sorglosesten Art aus dem Stegreif hinmalte. Bald reichte er mir Farben, bald ein Glas Wein. Ich erwähne das, um zu sagen, wie harmlos ich im Betrieb meiner Malerei war, kindlich sorglos.

Je weiter ich in der Geschichte meines Lebens komme, desto mehr sehe ich, daß ich sie nur auf Erinnern und Vergessen aufbauen kann. Es bewegt sich wohl alle Geschichte, auch die der Völker, innerhalb dieser Grenzen. Man sagt, wenn man alt ist, so lebt man nur noch in Erinnerungen. Man sagt die Kunst ist »Ein Sicherinnern«. Auf Erinnerung beruht die historische Wissenschaft und Forschung. Der Chronikenschreiber[79] arbeitet für das Erinnerungsvermögen der Zukunft. Erinnerung, ein merkwürdiges Wort, es bedeutet wohl so viel wie Erneuerung des Innern des Menschen, seines gelagerten geistigen Wesens. Erinnern ist ein Tätigkeitswort und bedeutet so etwas wie ein Erregen, ein Aufstochern unsers Innern, damit Vergangenes, Verdecktes wieder zur Oberfläche gelange. Damit es im Lagern nicht verschimmle. In Sprache, Schrift, in steinernen Denkmalen usw. macht der Mensch sich Zeichen, aus denen er wieder den Zusammenhang von räumlich und zeitlich getrennten Ereignissen für sein Gedächtnis, für das Gedächtnis seines Volkes, für die Menschheit in die Zukunft hinein retten will.

Auch der Einzelne lebt, wenn er alt ist, nur meist noch in Erinnerungen, den Denkzeichen seines Lebensganges, Erinnerungen tauchen auf aus den Tagen seiner Jugend, wo man noch frei von Erinnerungen dem Leben gegenübergestanden. Erst das Alter kramt in den Notizen, die in seinem Gehirn und in seinem Schreibkasten aufgehäuft sind. Da kommen sie dann gar oft wie freundliche Boten, an denen seine Phantasie sich freut, an dem bunten Tanze, den sie um ihn aufführen, so daß das wehmütige Gefühl Vorbei! Vorüber! zurückgedrängt wird. Aber welche Schmerzgestalten ziehen mit herauf, ungerufen, die man nicht abwehren kann, die so stark werden können, daß man sich nach dem Gegenteil des Erinnerns, nach dem Vergessen sehnt, welch letzteres von der gütigen Natur wohl auch besonders dem Alter beschieden ist. Vergessen ist wohl wie ein Vergießen, ein Ausgießen der Erinnerungen. Die Jugend hat noch nichts zu vergessen, Erinnern und Vergessen sind zu meist dem Alter vorbehalten. Tätigkeiten, die aus seinem Wesenszustand hervorgehen.

Diese Zwischenbemerkung entspringt einer Verlegenheit, wie ich jetzt die Frankfurter Jahre in meinen Lebenslauf fasse; er ging ja aus den Jahren »Wohlgetan« über das fünfzigste Jahr »Stillstand« zu dem sechzigsten Jahr, wo das Alter anfängt. Ich habe viel gearbeitet, aber sonst war nicht viel Aufschreibenswertes vorhanden. Jedoch gern tröste ich mich damit, daß dem, der dieses einmal lesen wird, so gar nicht viel daran liegen wird, wo ich an dem und jenem Tag gerade war. Ja ich fürchte, daß er schon genug an den bisherigen Datumangaben hat[80] in dem Gefühle: Was geht das mich an! Doch denke ich, derlei genaue Zeitangeben bestärken den Leser im Glauben auch an die andern Aussagen, die man ihm macht.

Im Marxzeller Häuschen, 3. Juni 1918, im vierten Kriegsjahr, voll banger Sorge, wann wird diese Schreckenszeit enden und wie wird sie enden? Ich sitze am Schreibtisch und wühle in alten Erinnerungsblättern, die zum Teil mich erfreuen, aber auch gar schmerzlich mich berühren. Es sind Zeichen des Traumes vom vorübergegangenen Leben, die solche Blätter festhalten wollten. Ach ja! Nun sitzt neben mir die treue Gefährtin des Alters, die nicht mehr von ihm weicht: Frau Sorge. Sie plappert, lispelt und seufzt zwischen die aufsteigenden Erinnerungen hinein: »Wozu denn? Willst du, Alter, nicht endlich einsehen, wie vergänglich alles ist. Was klammerst du dich an diese vergilbten Blätter, die dir ein wenig Jugend vorgaukeln sollen. Du bist doch gescheit genug zu wissen, wie nahe dir der Tod ist.« Ich sehe ihn, er steht hinter deinem Schreibstuhl, er hat dich lange genug verschont, aber jeden Augenblick kann er sagen: So, jetzt ist's genug! Ich, die Frau Sorge, meine es gut mit dir. Ich will dich doch nur an dein bißchen Leben mahnen, du hast noch gar viel zu besorgen und deine Rechnung abzuschließen, um etwaigen Schaden, den du durch dein eigenartiges Wesen für andre angerichtet haben könntest, so gut es geht, auszugleichen, ehe du fortgehst. Es ist möglich, daß du dort, wo du hinmußt, Rechenschaft ablegen mußt über jedes unnütze Wort, was du gesprochen hast, über dein ganzes Verhalten in dem Pilgerland. Da wird dir wohl dein geschriebener Lebenslauf, wenn du ihn vorlegen wirst, nicht viel zur Verteidigung nutzen.

Ach ja, Frau Sorge mag wohl recht haben. Aber ich habe auch nicht unrecht, wenn ich denke, es kann ihr doch einerlei sein, ob ich versuche, den Traum meines Lebens an mir vorüberziehen zu lassen, um ihn aufzuschreiben, oder ob ich auf meiner Altersbank im Halbschlummer sitze und mit meinen Fingern spiele, die Feierabendzeit hindurch in der Dämmerstunde, wo man doch nicht mehr so recht arbeiten kann. Zur Rechtfertigung werde ich diese Lebenslaufgeschichte gewiß nicht brauchen. Ich weiß einen Richter, der hat uns beten gelernt: »Vergib uns unsre Schulden wie auch wir unsern Schuldigen vergeben.« Ich[81] hab aber meiner Lebtag gar selten das Gefühl gehabt, daß mir jemand etwas schuldig sei, und wenn auch dann und wann etwa, so konnte ich dies im Handumdrehn vergessen.

Jetzt will ich aber wieder als ordentlicher Berichterstatter weiterschreiben.

Quelle:
Thoma, Hans: Im Winter des Lebens. Aus acht Jahrzehnten gesammelte Erinnerungen, Jena 1919, S. 75-82.
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