38. Die heilsame Wunde

[80] Die Wunde, die mein Gott für mich ins Herz empfängt,

Verursacht, daß er mir sein Blut und Wasser schenkt.

Trink ich mich dessen voll, so haben meine Wunden

Ihr wahres Balsamöl und besten Heiltrank funden.

Quelle:
Angelus Silesius: Sämtliche poetische Werke in drei Bänden. Band 3, München 1952, S. 80.
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