Actus tertius.

[1237] Kompt Plagia, die alt Kammerfrau, vnd sagt.


Mein Frau hat zwar nicht recht gethan,

Daß sie also ist gfahren davon

Auff jhrem Teuffel oder Trachen,

Will ander Leut wider Jung machen,

Als wenn sie gar vil hett davon,

Vnd verlest allhie jhren Mann,

Der gar nicht weiß, wo sie doch bleib.

Drumb hat er jhm ein anders Weib

Angenommen, bey der er schläfft,

Fragt nichts nach der Medea Gschäfft.

Wie aber die Sach einmal außgeht,

Im Luca nichts geschriben steht.

Wenn er sie kennet, wie ich sie kenn,

Sorgt ich, daß sie jhn noch verbrenn,

Denn sie mehr als Brodt essen kan.

JASON geht zornig ein in Königlichen Kleidern vnd sagt.[1237]

Medea ist zogen davon.

Balt sagt, wo sie doch sey hinkommen!

PLAGIA sagt.

Kein Wort hab ich davon vernommen.

Villeicht kompt sie balt wider her.

JASON sagt.

Wenn sie nur der Ehrn gewest wer

Vnd hett ein Vrlaub von mir gnommen,

Daß ich west, wo sie hin wer kommen.

Weil sies aber nicht hat gethan,

Hab ich ein andere gnommen an,

Dann ich will von jhr gar nicht leiden,

Daß sie mir mehr komm an die Seiden.

Vnd du, pack dich auch weg zu jhr!

Kompst du mehr vnter Augen mir,

Will ich dich zu eim Krüppel schlagen.

Magst das wol deiner Frauen sagen.


Er geht zornig ab.


PLAGIA sagt.

Nun schwer ich dir bey meinen Treüen,

Dein Hochmuth soll dich noch gereüen.

Dein Frauen kennst du selber nit.

Sie soll dir machen gnug Vnfriedt.


Abgang.


EGEUS, DER KÖNIG ZU ATHEN geht allein ein vnd sagt.

Athen, das gwaltig Königreich,

Deme an Parschafft schir keins ist gleich,

Hat ein vnleidlich Servitut,

Daß es muß geben den Tribut

Gen Creta in die Insel do

Dem Tyrannischen Köng Miro.

Ist fürwar ein Beschwerung groß,

Der man nicht wol kan werden loß,

Dann hierinnen ist niemand frey.

Es sey der König vnd wer es sey,

Wenn er hat Kinder, so muß der

Sie nach dem loß auch stellen her,[1238]

Denn man muß all neüe Jahr haben

Sieben Mäidlein vnd siben Knaben,

Die seind vnter zwölff Jahrn alt,

Dem Minothauro vngestallt,

Ein Monstrum, halbes Mensch, halbs Stier,

Ein böses Menschenfressets Thier,

Welches dann muß dem König warten

In Creta seinen schön Irrgarten.

Das macht mir manchen langen Tag,

Daß ich mich nicht heyraten mag;

Hett mir sonst lengst gnommen ein Weib.

Also ich vnverheyrat bleib.

Iedoch ich mich besunnen han,

Ein Kebsweib mir zu nemen an,

Biß mein Sohn von Trojazinem

Gewachsen selbst her zu mir käm,

Nach mir besitz das Königreich.

Wiewol mein Räht verdreüst es gleich,

Daß ich mich nit heüraten will.

Ich aber frag darnach nicht vil,

Sonder thu, als ichs nicht verstehe.

Thut mir doch in meim Hertzen wehe.


Abgang. Kompt Medea vnd Lucifer.


MEDEA sagt.

Wie gfellt meines Schwähers Bruder dir?

LUCIFER sagt.

Ey todt ist er vil lieber mir,

Als wenn du jhn hetst gsund gemacht.

Allein hab ich dahin gedacht,

Weil du noch auch vmbbrachst den Mann,

Was wilt du denn jetzt fangen an?

Wo wilt du dich jetzt hinauß schwingen?

MEDEA sagt.

Du must mir helffen in den dingen,

Damit ich dennoch bey Ehrn bleib.

Der König von Athen hat kein Weib.

Zu dem will ich jetzt ziehen hin,[1239]

Weil ich schön jung vnd gerad bin;

So wolt ich gleich sein SchlaffWeib sein.

Da brächt ich fort das Leben mein

Inn grosser Würdt vnd Reichthumb hin.

LUCIFER sagt.

Ja diser mäinung ich auch hin.

Du gibst ein rechte Kebsfrauen.

Allein ich wolt dir nicht vertrauen,

Dastu mir solst Kochen zu Essen.

Du bist verwegen vnd vermessen.

Du dörffst eim ein spilfleck eingeben

Vnd gar bringen vmb Leib vnd Leben,

Wie du dem Jason hast gethan.

MEDEA schlegt nach jhm vnd sagt.

Ey halts maul vnd sag nichts davon!

Oder du must da nein in Kreiß

Vnd mir als thun, was ich dich heiß.

Darumb puck dich vnd setz mich auff!

Führ mich zu jhm in schnellem lauff!


Der Teuffel buckt sich vnd führt die Medea ab. Kompt Frigius vnd Gemius, deß Königs Egei zu Athen Rähte, vnd sagt Frigius.


Mein Herr Cantzler, ich hab ein red

Zu thun, trifft an vns alle bed

Ampts halben; darumb ist mein bitt,

Ihr wolt mir das verargen nit,

Weil sie betrifft den gmeinen nutz.

Bringt vns, dem König vnd allen guts,

Wie wir dann etwan auch voran

Mit einander geredt davon.

Die noth will mich nicht lassen schweigen.

GEMIUS sagt.

Herr Frigius, thut mirs anzeigen!

Wenns gmeinen Nutz betreffen thut,

Den man wol haben soll in hut,[1240]

Ich es dest lieber hören will.

Es betreff gleich weng oder viel,

Will ich das beste dabey than.

FRIGIUS sagt.

Ihr wist, vor langer zeit wir han

Vnsern König gebetten wol,

Daß er sich verheüraten soll,

Auff daß er zu dem Königthumb

Etliche Erben überkumm,

Dann wenn also der König stürb

Vnd keinen Leibserben erwürb,

Würd der Pollanten BurgersGschlecht

So ohn billigkeit, fug vnd recht

Sich in das Königreich eindringen,

Vil vbels vnd böser Stück verbringen,

Daß letzlich das Königreich Athen

Gar würd zu Grund vnd boden gehn,

Dieweiln auch vnsere Nachbaurn

Auff solches vnglück warten vnd laurn.

Das sollt man dem König zeigen an.

GEMIUS sagt.

Wir habens vor wol auch gethan,

Dem König angezeigt solch Gfehr.

Doch nimbt es nicht zu Hertzen er,

Thut nach keinem Ehegemahl dencken,

Sonder sich an Medeam hencken,

Die von Corinth herkommen ist,

Ein Weib voll Boßheit vnd arglist.

Die wohnet jetzt dem König bey

Vnd geht nur vmb mit Zauberey

Vnd TeuffelsGspänst, die jren Vatter,

Gedo, jhren höchsten Wolthater,

Bracht vmb sein schön gülden Wieder,

Daß jhn der Jason stach darnider,

Liß jhren Bruder auß mißtrauen

Im fellt zu kleinen Stücken hauen,

Hat Jasonem, jhren Ehemann,[1241]

Mit sampt seinen Kindern abthan

Durch ein verzauberts fliegents Feüer

Inn seinem Schloß gantz vngeheür,

Ihres Schwährs Bruder nach den Dingen

Sein eygene Tochter lassen vmbbringen.

Sie hat auch sonsten viel übels than.

Den Teuffel sie wol bannen kan.

Mit der helt vnser König Hauß.

Was meint jhr, daß noch werd darauß?

Sie ist entwicht an Haut vnd Haar.

FRIGIUS sagt.

Der König steht in grosser Gfahr.

Als übels ist von jhr zu warten.

Er ist gleich bethört ob der Zarten,

Daß er jhr nicht kan müssig gahn,

Daß ich glaub, sie habs jhm gethan.

Der König kompt: nun schweiget still!

GEMIUS sagt.

Nein, die sach ich jhm anzeigen will.

EGEUS, DER KÖNIG geht ein vnd sagt.

Die Götter seyen mit euch beeden!

Ernstlich hab wir euch hörn reden

Vnd zugehört an diesem Ort,

Doch nicht verstanden recht die Wort.

Drumb sagt! was habt jr für ein Raht?

GEMIUS sagt.

O Königliche Majestatt,

Wir haben bedacht alles guts,

Das Land vnd Leuten käm zu Nutz,

Wenn Eur Majestatt das wolt than.

EGEUS, DER KÖNIG sagt.

Was ist die Sach? zeigt vns das an!

Dünckt vns die Sach recht nütz vnd gut,

So folg wir euch mit Hertz vnd muth,

Dann jhr seit vnser liebe getreuen.[1242]

GEMIUS sagt.

Eur gnedige antwort thut vns erfreuen.

Das ist die Sach in vnserm Raht,

Das Königliche Majestadt

Sich ehelich verheyraten thet,

Damit sie selbst ein Gemahl hett,

Etwan von Königlichem Stamm,

Schön adelich vnd Tugentsamm,

Davon ein Erben überkäm,

Der nach Eur Majestatt annem

Das Reich vnd Königlichen Gwalt,

Weil eur Gnad ist an Jahren alt.

Vnd sollt jhr Majestatt abgehn,

So würden wir übel bestehn.

Als Vnglück würd Leuten vnd Land

In dem Reich stossen in die Hand

Vnd dörfft als über vnd über gahn.

FRIGIUS sagt.

Eur Königlich Majestatt denck dran,

Daß solch Krieg vnd Auffruhr darnach

Kam als eur Majestatt zu schmach,

Weil sie solchem übl vnd vnfrommen

Hett gar wol mögen vnterkommen

Mit einer Gemahl außerkorn,

Die jhr hett einen Sohn geborn,

Ein Erben zum Athenischen Reich.

Derhalb bitt wir gar fleissig gleich,

Eur Königliche Majestatt

Wöll diesen vnsern treüen Raht

Auffnemen in dem allerbesten.

DER KÖNIG EGEUS sagt.

Ihr lieben Getreüen vnd Ehrnvesten,

Eur beger ist vor lengsten gschehen.

Mit eim Erben seind wir versehen.

Derhalben thut nit weiter sorgen!

Wie wol solches noch ist verborgen,[1243]

Mit der Zeit wird es offenbar.

GEMIUS sagt.

Eur Majestatt hat jmmerdar

Vne solche dunckle Antwort geben.

Drumb bitten wir allbeid darneben,

Vns die Heimbligkeit zu erklärn.

EGEUS, DER KÖNIG sagt.

Die Gheim offenbar wir nit gern;

Dann was kompt in das dritte Hertz,

Das bleibt nicht, es bricht balt außwertz.

Doch wirdts schon offenbarn die Zeit.

FRIGIUS sagt.

Eur Majestatt sag ich die Heimbligkeit;

Sonst haben wir kein Ruh noch Rast.

Es soll verschwiegen sein auffs bast.

Darüber wöllen wir allbeid

Zu allen Göttern schweren ein Eydt,

Solches keim Menschen zu offenbarn

Inn den drey nächstkünfftigen Jahrn.


Sie recken die Händ auff.


EGEUS, DER KÖNIG sagt.

Weil jhr vns schwerd ein theuren Eyd,

So wöll wir euch vertrauen beyd

Vnd die Heimbligkeit offenbarn.

Wist, daß wir vor achtzehen Jahrn

Reysten in die Insel Delphos

Mit Opffer zu dem Tempel groß.

Apollini da thet wir fragen,

Diser Sach halb vns weiß zu sagen,

Pithenem, den TempelsPfaffen.

Der wolt nit, daß wir solten bschlaffen

Ein Weib, biß wir gen Athen kömen,

Das Königreich selbst in dHand nemen

Die Weissag kund wir nit verstehn.

Darumb so thet wir eyllend gehn

Gen Trojatzonem vnd theten fragen

Pithium, vns zu weissagen[1244]

Vnd vns recht geben zu verstahn

Die Weissag zu Delphos gethan.

Nun dieser Priester ward auch (secht!)

Von gutem Königlichem Gschlecht

Derselb thet mir heimblich zuschaffen

Sein Tochter Ädra zu beschlaffen.

Als das geschach, sie schwanger ward

Vnd jhr Vatter vns offenbart,

Daß sie gebärn würd ein Sohn,

Da wir grosse Freud gwinnen von,

Denn er wird sein ein solcher Höldt

Vnd Herculis Macht gleich gezellt,

Der würd den Mördern tragen Haß,

Von jhnen rein machen die Straß

Vnd würd all sein Feind überwinden,

Mit kühner Hand fangen vnd binden,

Land vnd Leuten auch thun vil guts

Vnd dem betrangten schaffen schutz.

Da glaubt wir dieses Pfaffen Worten

Vnd zeigten Ädra an den Orten

Bey MeeresGstad ein hellen Stein.

Darundter legten wir allein

Vnsere Pundschuch vnd vnser Schwerdt,

Beteuret jhr vnd sie bewehrt,

Wenn daß sie erzög jhren Sohn,

Daß er ohn Menschliches beystohn

Auffheben kündt bemelten Stein,

Vns brächt Pundschuch vnd Schwert allein,

So wolten wir erkennen bey,

Daß er vnser rechter Sohn sey

Vnd in vnser Reich werd gesetzt

Als ein Königlicher Erb zuletzt.

Vnd der Sohn würd gar kürtzlich kommen,

Als wir schon heimblich haben vernommen,

An disen Dingen ligt vns vil.

Drumb schweigt von allen sachen still,

Bey eurer Pflicht vnd höchsten Treüen!

FRIGIUS sagt.[1245]

Von gantzem Hertzen wir vns freyen,

Was jetzt die Königlich Majestatt

Vns vertreülich offenbaret hat.

Vnd hett wirs lengst gewist voran,

Hets vns so hart nicht gfochten an.

Nun hoff wir, alle Sach steh recht.

EGEUS, DER KÖNIG sagt.

Wer vns ein gute Pottschafft brächt,

Daß vnser Sohn käm zu vns her,

Die allerfrölichst Post das wer.

So kompt nun rein in die Cantzeley!

Secht, was drinn zu verrichten sey!


Abgang.


ÄDRA geht mit Theseo, einem Jüngling von 18 Jahrn, ein vnd sagt.

O Theseus, hertzlieber Sohn!

Gar offt hast du mich geredet an,

Wer dein natürlicher Vatter sey,

Weil etlich von dir sagen frey,

Wie Nepthunus, deß Meeres Gott,

Dein Vatter wer. Das ist ein spott.

Komm her! kanst auffleinen allein

Diesen gar schönen hellen Stein,

So wirst du finden in der Erd

Zwen Pundschuch vnd darzu ein Schwerdt,

Die dein Vatter vor langer zeit

Mit seiner Hand darundter gleyt.

THESEUS hebt den Stein auff, nimpt die Pundschuch vnd das schwerdt, besicht sie vnd sagt.

Mutter, die Pundschuch vnd das Schwerdt,

Das ich gnommen hab von der Erdt,

Sein keines Schlechten, seh ich wol.

Darumb ist mein Hertz freüden vol.

Doch west ich auch gerne dabey,

Wie vnd wer denn mein Vatter sey.

Das gebt mir kürtzlich zu verstehn!

ÄDRA sagt.[1246]

Egeus, der König von Athen,

Dein Vatter, ist aller Ehren wehrt.

Nimb die Pundschuch vnd auch das schwerdt

Vnd sitz in ein Schiff auff das Meer!

Fahr gen Athen! in Würdt vnd Ehr

Wirst du empfangen von deim Vatter,

Er wirdt sein dein Höchster Wolthater,

Dann er wird dich vor seinem Endt

Setzen ins Königlich Regiment,

Daß du werst König an seiner Stadt.

THESEUS sagt.

Mutter, ich frey mich diser That,

Daß mein Vatter ein König ist.

Zu dem reiß ich in kurtzer frist.

Doch will ich über Meere tieff

Nicht fahren in eim sichern Schiff,

Sonder will reysen auff der Strassen,

Mein kühne Mannheit sehen lassen

An den Mördern, bluting Tyrannen,

An den Raubgirig argen Mannen,

Die vnsicher machen die Strassen.

Der will ich kein Bein leben lassen,

Machen die Straß sicher vnd frey

Von allem Mord vnd Rauberey,

Dann ich bin doch darzu geborn.

ÄDRA sagt.

Ach hertzallerliebster Sohn außerkorn,

Warumb wollst da dich solcher gfehr

Schon vnterwinden hin vnd her,

Vmbzubringen die Mörderisch Bößwicht

Die so vil Leut haben hingericht,

Daß derhalb die Straß allgemein

Gefehrlich vnd vnsicher sein?

Derhalb fahr du hin über Meer!

THESEUS, JHR SON sagt.

O Mutter, der groß Ruhm vnd Ehr[1247]

Vom Hercule ist mir vor allen

So gwaltig in mein Hertz gefallen.

Dem hoff ich auch auff diser Erden

Mit kühner that noch gleich zu werden,

Daß ich ein Namen überkomm

Eins Kämpffers mit Lob, Ehr vnd Ruhm

Oder will drob lassen mein Leben.

ÄDRA sagt.

Die Götter wöllen dir Glück geben,

Weil du betrachtest gmeinen Nutz

Vnd willst den Frommen thun als Guts,

Aber die Bösen verderben auff Erden!

Daß die Frommen befridigt werden,

So geb dir Jupiter langs Leben,

Guts Glück vnd all Wolfarth darneben!

Vnd ich will dir das gleit nauß geben.


Abgang.


Quelle:
Jakob Ayrer: Dramen. Band 2, Stuttgart 1865, S. 1237-1248.
Lizenz:
Kategorien:

Buchempfehlung

Ebner-Eschenbach, Marie von

Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen

Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen

Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht.

78 Seiten, 5.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Hochromantik

Große Erzählungen der Hochromantik

Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.

390 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon