Meines Vaters Uhr

[369] Meines Vaters Uhr

Liegt auf meinem Tische,

Vieles Unglück maß sie einem Braven zu.
[369]

Sterbend ließ er sie

Als mein einzig Erbe

Arm, doch liebend, mir. Und nun tickt sie: du,


Denk an ihn und sei

Tapfer, treu und tätig

So wie er, und gehe einmal gern zur Ruh.

Quelle:
Otto Julius Bierbaum: Gesammelte Werke. Band 1: Gedichte, München 1921, S. 369-370.
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