Fünftes Kapitel.

[261] In welchem die Geschichte fortgesetzt wird.


Herr Alwerth war in seiner letzten Rede auf gewisse zärtliche Erinnerungen an Herrn Jones geführt, welche dem guten Manne die Thränen in die Augen gebracht hatten. Da dies Madame Miller bemerkte, sagte sie: »Ach, ja freilich, Herr von Alwerth! Ihr liebreiches Herz gegen den armen jungen Mann ist bekannt genug, ungeachtet aller Mühe, die Sie sich geben, es zu verhehlen. Aber es ist nicht ein einziges wahres Wort an dem, was diese gottlosen Buben sagen. Herr Nachtigall ist der ganzen gottlosen Geschichte auf die Spur gekommen. Es kommt heraus, daß diese Kerle von[261] einem gewissen Grafen, welcher des armen Herrn Jones Nebenbuhler ist, angestellt waren, um ihn mit Gewalt zum Seesoldaten wegzunehmen. Aber ich hoffe, das gewaltsame Werben soll ihm teuer zu stehn kommen! Mein Herr Sohn Nachtigall hat mit dem Offizier selbst gesprochen, der ein recht feiner Mann ist und ihm alles gesagt hat und dem es sehr leid thut, was er unternommen hat, und er würde es in seinem Leben auch nicht gethan haben, wenn er gewußt hätte, daß Herr Jones ein rechtlicher, feiner Mann wäre; aber man hatte ihm gesagt, es wäre bloß ein Taugenichts und Landstreicher.«

Herr Alwerth ward über dies alles sehr stutzig und versicherte, er begreife von allem, was sie sagte, kein Wort. »Ja, lieber Herr von Alwerth, das glaube ich wohl!« antwortete sie, »es ist auch eine ganz andre Historie, glaube ich, als wie diese Kerle dem Herrn Advokaten erzählten.«

»Was für einem Advokaten, Madame? Was wollen Sie damit sagen?« sagte Alwerth. – »Ja, ja,« sagte sie, »das sieht Ihnen einmal wieder so recht ähnlich, daß Sie Ihre eigne Wohlthätigkeit verleugnen wollen; aber mein Sohn Nachtigall hat ihn wohl gesehn.« – »Gesehn? wen, Madame?« antwortete er. – »Je nun, Ihren Advokaten, oder Ihren Herrn Anwalt,« sagte sie, »den Sie so großmütig waren hinzuschicken, um sich nach der Sache zu erkundigen.« – »Noch wird mir nichts deutlicher, auf meine Ehre!« sagte Alwerth. – »Nun, so erzählen Sie's doch selbst, mein lieber Herr Sohn,« schrie sie. »In der That, Herr von Alwerth,« sagte Nachtigall, »ich habe eben diesen Ihren Anwalt, der den Augenblick von Ihnen wegging, als ich in's Zimmer trat, in einem Bierkeller in der Aldersgatestraße gesehn, wo er mit zweien von den Kerlen sprach, die der Graf Liebegrimm angestellt hatte, den Herrn Jones mit Gewalt zum Seesoldaten wegzunehmen, und welche eben dadurch bei dem unglücklichen Renkontre zwischen ihm und Herrn Fitz Patrick zugegen waren.« – »Ich gestehe es Ihnen, liebster Herr von Alwerth,« sagte Madame Miller, »daß ich, weil ich diesen Herrn Anwalt zu Ihnen aufs Zimmer kommen sah, meinem Herrn Sohn gesagt habe, wie ich vermutete, daß Sie ihn hingeschickt hätten, um sich nach der Sache genau zu erkundigen.« Herr Alwerth ließ bei dieser Neuigkeit in seinen Mienen Zeichen des größten Erstaunens blicken und war darüber wirklich zwei bis drei Minuten völlig stumm. Endlich wendete er sich gegen Herrn Nachtigall und sagte: »Ich muß Ihnen bekennen, Herr Nachtigall, daß ich über das, was Sie mir da sagen, mehr verwundert bin, als über irgend etwas bisher in meinem ganzen Leben. Sind Sie recht gewiß, daß es wirklich dieser mein Anwalt war?«

»So gewiß, als ich es nur von etwas sein kann,« antwortete Nachtigall. »In der Aldersgatestraße?« rief Alwerth. »Und waren Sie wirklich in der Gesellschaft dieses Prokurators und der beiden Werber?« – »Ja, Herr von Alwerth!« sagte der andre, »und zwar beinahe eine halbe Stunde hindurch.« – »Gut, mein lieber Freund!« sagte Alwerth, »und wie betrug sich der Prokurator dabei? Hörten[262] Sie alles, was unter ihm und den beiden Kerlen gesprochen wurde?« – »Nein, mein Herr!« antwortete Nachtigall, »ich kam erst dazu, als sie schon bei einander saßen. So lange ich da war, sprach der Advokat nur wenig; als ich aber die Kerle verschiedenemal examiniert hatte, welche auf einer Erzählung beharrten, die demjenigen gerade entgegenstand, was ich von Herrn Jones gehört hatte und welches, wie ich hernach durch Herrn Fitz Patrick erfahren habe, eine offenbare Falschheit war, so ermahnte der Advokat die Kerle, sie sollten ja nichts anders sagen als die lautre Wahrheit, und schien so sehr zum besten des Herrn Jones zu sprechen, daß ich, als ich hernach dieselbe Person bei Ihnen sah, daraus schloß, Sie hätten sich durch Ihre Güte antreiben lassen, ihn dahin zu schicken.« – »Nun, schickten Sie ihn denn nicht wirklich hin?« sagte Madame Miller. – »Nein, in Wahrheit nicht!« antwortete Herr Alwerth. »Ich wußte auch nicht, daß er einen solchen Auftrag ausgerichtet hatte, und erfahre es erst diesen Augenblick.« – »Ich sehe schon alles, was dahinter steckt!« sagte Madame Miller. »So wahr ich das Leben habe, ich sehe es schon! Kein Wunder, daß sie die Köpfe so dicht zusammengesteckt haben. Ich bitte Sie, liebster Herr Sohn, laufen Sie doch den Augenblick hin nach den Kerlen. Machen Sie sie ausfindig, wenn sie noch über dem Erdboden sind. Ich will selbst hinlaufen.« – »Liebste Madame Miller,« sagte Alwerth, »gedulden Sie sich und thun Sie mir den Gefallen und schicken Sie einen Bedienten hinauf, den Herrn Dowling herunter zu bitten, wenn er im Hause ist, wo nicht, so soll Blifil kommen.« Madame Miller ging hinweg, murmelte etwas zwischen den Zähnen und kam sogleich zurück mit der Antwort: Herr Dowling sei weggegangen, der andre (wie sie ihn nannte) würde aber gleich kommen.

Herr Alwerth war bei kälterm Blute als diese gute Frau, deren Gedanken alle im Aufruhr und zur Verteidigung des Herrn Jones im Gewehr standen. Unterdessen war er doch nicht ohne einigen Argwohn, welcher dem ihrigen ziemlich nahe kam. Als Blifil ins Zimmer trat, fragte er ihn mit sehr ernsthaftem Gesichte und mit einem weniger freundlichen Blicke, als derselbe je vorher an ihm gesehn hatte: »Ob er etwas davon wisse, daß Herr Dowling mit einer oder der andern von denjenigen Personen gesprochen hätte, die bei dem Duell zwischen Jones und einem andern Herrn zugegen gewesen?«

Nichts ist so gefährlich als eine überraschende Frage an einen Menschen, der drauf umgeht, die Wahrheit zu verhehlen oder eine Falschheit zu verteidigen. Aus dieser Ursache geben sich die würdigen Männer, deren edles Geschäft es ist, das Leben ihrer Brüder und Nebenmenschen im großen Kriminalverhör von der Strafe des Strangs zu retten, durch fleißige vorläufige Uebungen im Examinieren die äußerste Mühe, eine jede Frage zu erraten, welche am Tage des ernsten Gerichts an ihre Klienten ergehen dürfte, damit sie auf solche diensame und gleichfertige Antworten vorbereitet sein mögen, welche ohne diese Vorsicht die fruchtbarste Erfindungskraft nicht sogleich auf der Stelle an die Hand geben möchte. Ueberdem verursacht der[263] plötzliche und heftige Stoß im Blute, der durch solche Ueberraschung entsteht, sehr oft eine solche Veränderung in der Farbe des Gesichts, daß der Mensch oft gezwungen wird, wider sich selbst zu zeugen. Und von dieser Beschaffenheit war wirklich die Veränderung, welche Herrn Blifils Gesichtsfarbe durch diese unerwartete Frage erlitt, so daß wir die Voreiligkeit der Madame Miller kaum tadeln können, welche augenblicklich ausrief: »Schuldig auf meine Ehre! schuldig auf meine Seele!«

Wegen dieses Ungestüms gab ihr Herr Alwerth einen scharfen Verweis und darauf, indem er sich gegen Blifil wendete, der so aussah, als ob er in die Erde versinken wollte, sagte er: »Warum besinnst du dich lange, mir eine Antwort zu geben? Du mußt es ihm gewiß aufgetragen haben! Denn aus eigner freier Bewegung, glaube ich, würde er ein solches Geschäft nicht unternommen haben. Zum wenigsten nicht, ohne mir vorher ein Wort davon zu sagen.«

Blifil antwortete darauf: »Ich bekenne, lieber Onkel, ich habe einen Fehler begangen, aber ich hoffe auf Ihre Verzeihung!« – »Meine Verzeihung?« sagte Herr Alwerth sehr entrüstet. – »O ja, lieber Herr Onkel!« antwortete Blifil. »Ich dachte, Sie würden es übelnehmen; aber ich weiß, mein teuerster Onkel wer den die Wirkungen der liebenswürdigsten unter den menschlichen Schwachheiten verzeihen. Mitleiden mit solchen Menschen haben, die es nicht verdienen, ist freilich, ich gestehe es, ein Vergehen, und dennoch ist es ein Vergehen, von dem Sie selbst noch nicht ganz frei sind. Ich weiß es, daß ich mir dasselbe mehr als einmal gegen die nämliche Person habe zu schulden kommen lassen, und ich will es nur gestehen, ich war es, der Herrn Dowling hinschickte, nicht aus eitler unnützer Neugier, sondern um die Zeugen ausfindig zu machen und sich Mühe zu geben, ihr Zeugniß aufs möglichste zu mildern. Dies, lieber Herr Onkel, ist die Wahrheit, die ich Ihnen nicht leugnen will, ob ich gleich willens war, es Ihnen zu verhehlen.«

»Ich bekenne,« sagte Nachtigall, »daß es mir nach dem Betragen des Herrn Dowling ebenso vorgekommen ist.«

»Nun, Madame!« sagte Alwerth, »ich glaube, Sie werden in Ihrem Leben einmal gestehen, daß Sie einen falschen Argwohn geschöpft haben und daß Sie meinem Neffen nicht mehr so böse sind, als Sie waren.«

Madame Miller schwieg still, denn ob sie gleich Herrn Blifil nicht so schnell wieder gut werden konnte, weil sie ihn als den Mann ansah, der ihren Jones zu Grunde gerichtet hätte, so hatte er sie doch in der vorliegenden Sache ebensogut hintergangen als alle übrigen; so treufleißigen Beistand hatte ihm der Teufel geleistet! Und in der That halte ich dafür, daß das pöbelhafte Sprichwort: »der Teufel kehrt oft seinen Freunden den Rücken zu und läßt sie in der Patsche stecken« eine Verleumdung des Charakters dieses Herrn mit dem Pferdefuß sei. Vielleicht mag er zuweilen bei solchen Menschen nicht durchaus stichhalten, welche bloß seine guten Zechbrüder oder höchstens nur halb sein Eigentum sind; aber gewöhnlich hält er bei denen steif und fest bis ans Ende, die sich seinem Dienste ganz ergeben[264] haben, und ihnen hilft er aus allen ihren Verlegenheiten, bis der Kontrakt abläuft.

Sowie eine gedämpfte Rebellion die Regierung befestigt, oder wie die Gesundheit durch die Genesung von einer Krankheit dauerhafter wird, so gibt auch der Zorn, wenn er aus dem Wege geräumt worden, dem Wohlwollen neues Leben. Dies war der Fall mit Herrn Alwerth; denn nachdem Blifil den größern Verdacht niedergeschlagen hatte, so sank der kleinere, durch Quadrats Brief erregte, von selbst mit zu Boden, und Schwöger, auf den er äußerst unwillig war, mußte die ganze Last von dem, was Quadrat in allgemeinen Ausdrücken von Jones' Feinden gesagt hatte, allein tragen.

Was den Herrn Neffen betraf, so fing Alwerths Unwille über ihn nach und nach an, sich zu legen. Er sagte zu Blifil, er wollte ihm nicht nur die außerordentliche Betrübnis seines guten Herzens verzeihen, sondern ihm auch das Vergnügen machen, seinem Beispiele zu folgen. Drauf wandte er sich gegen Madame Miller und sagte zu ihr mit einem Lächeln, das einem Engel hübsch gelassen haben würde: »Wie wär's, Madame, wenn wir einen Mietwagen kommen ließen, setzten uns alle hinein und machten Ihrem Freunde einen Besuch? – Glauben Sie nur, der erste Besuch wäre es nicht, den ich in einem Gefängnis machte!«

Ein jeglicher Leser, glaube ich, wird im stande sein, für die würdige Frau zu antworten; wer aber das fühlen kann, was sie bei dieser Gelegenheit fühlte, der muß gewiß nicht wenig Gutmütigkeit besitzen und mit dem, was Freundschaft heißt, sehr vertraut sein. Wenige, hoffe ich, sind vermögend, das zu fühlen, was jetzt in Blifils Seele vorging. Diejenigen aber, die diese Fähigkeit haben, werden gestehn, daß es ihm nicht möglich war, gegen diesen Besuch eine Einwendung zu finden. Das Glück aber, oder der obgedachte Herr von Urian, sprang hier in die Bucht, und half ihm ab von dieser Sandbank. Denn in eben dem Augenblicke, da nach dem Wagen geschickt wurde, langte Rebhuhn an, und nachdem er Madame Miller herausrufen lassen, erzählte er ihr den erschrecklichen Umstand, der erst kürzlich ans Licht gekommen war, und da er Herrn Alwerths Vorhaben erfuhr, bat er, sie möchte doch ein Mittel aussinnen, ihn davon abzuhalten. »Denn,« sagte er, »vor ihm muß es geheim bleiben, es gehe auch wie es wolle; und wenn er jetzund hinkäme, so fände er Herrn Jones und seine Mutter (welche eben hinkam, als ich ihn verließ), die gegen einander die abscheuliche Blutschande bejammern, welche sie unwissenderweise begangen haben.«

Die arme Frau, welche über diese Nachricht so erschrak, daß sie fast darüber von Sinnen kam, war in ihrem Leben nicht weniger aufgelegt gewesen, etwas zu erfinden, als eben jetzt. Gleichwohl sind die Weiber mit solchen Erfindungen eher fertig als die Männer. Sie besann sich also auf einen Vorwand und sagte: »Sie werden sich gewiß wundern, Herr von Alwerth, wenn Sie hören, daß gerade ich gegen Ihr so gütiges Vorhaben, das sie eben geäußert, etwas einzuwenden habe, und dennoch ist mir vor den Folgen angst, die es haben kann, wenn Sie es sogleich ausführen wollten. Sie können[265] sich leicht vorstellen, liebster Herr von Alwerth, daß der Jammer und die Not, welche der junge Mann seit kurzem erlitten hat, sein Gemüt äußerst niedergeschlagen und geschwächt haben müssen. Wenn wir nun alle hinkämen und überfielen ihn, ohne alle Vorbereitung, mit einer so heftigen Freude, die ihm wie ich weiß, Ihr Besuch verursachen wird, so fürchte ich, daß es ihm einen schlimmen Unfall zuziehen möchte; zumal mir sein Bedienter, der eben draußen ist, sagt, daß er sich gar nicht wohl befinde.«

»Ist sein Bedienter draußen?« rief Alwerth, »o, ich bitte, lassen Sie ihn hereinkommen; ich will ihm einige Fragen über seinen Herrn thun.«

Rebhuhn fürchtete sich anfangs vor Herrn Alwerth zu erscheinen, ließ sich aber endlich überreden, nachdem Madame Miller, die seine ganze Geschichte mehr als einmal aus seinem eignen Munde gehört hatte, ihm versprach, daß sie ihn einführen wollte.

Alwerth erinnerte sich des Rebhuhns den Augenblick, da er ins Zimmer trat; obgleich manches Jahr verflossen war, seitdem er ihn gesehn hatte. Madame Miller hätte also füglich ihre feierliche Einführungsrede sparen können, in welcher sie fast ein wenig wortreich war. Denn der Leser, glaube ich, wird schon die Bemerkung gemacht haben, daß die brave Frau, unter andern Gaben zum Dienste ihrer Freunde, auch eine allzeitfertige Zunge besaß.

»Er ist also,« sagte Herr Alwerth zu Rebhuhn, »der Bediente des Herrn Jones?« – »Ich kann eben nicht sagen,« antwortete er, »daß ich sein ordentlicher Bedienter wäre; aber ich bin, mit Euer Gnaden Wohlnehmen, jetzund so bei ihm. Non sum qualis eram, wie Euer Gnaden wohl wissen.«

Herr Alwerth fragte ihn hierauf allerlei, den Herrn Jones betreffend; zum Beispiel, nach seinem Befinden und dergleichen, welches alles Rebhuhn beantwortete, ohne im geringsten darauf zu achten, wie die Beschaffenheit der Sachen war, sondern, wie er wollte, daß sie scheinen sollten. Denn eine unverbrüchliche Anhänglichkeit an Wahrheit gehörte eben nicht unter die Artikel der Religion oder der Moral dieses ehrlichen Kerls.

Während dieser Unterredung empfahl sich Herr Nachtigall, und bald darauf verließ Madame Miller das Zimmer, da dann Alwerth seinen Neffen ebenfalls beurlaubte. Denn er meinte, Rebhuhn würde, wenn er sich mit ihm allein befände, unbefangener herausgehn, als vor größerer Gesellschaft. Sie befanden sich also nicht sobald unter vier Augen, als Herr Alwerth anhob, wie das folgende Kapitel besagt.

Quelle:
Fielding, Henry: Tom Jones oder die Geschichte eines Findelkindes. Stuttgart [1883], Band 3, S. 261-266.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Tom Jones. Die Geschichte eines Findlings
Tom Jones: Die Geschichte eines Findlings
Tom Jones 1-3: Die Geschichte eines Findlings: 3 Bde.
Die Geschichte des Tom Jones, eines Findlings
Die Geschichte des Tom Jones, eines Findlings

Buchempfehlung

L'Arronge, Adolph

Hasemann's Töchter. Volksstück in 4 Akten

Hasemann's Töchter. Volksstück in 4 Akten

Als leichte Unterhaltung verhohlene Gesellschaftskritik

78 Seiten, 6.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Biedermeier III. Neun weitere Erzählungen

Geschichten aus dem Biedermeier III. Neun weitere Erzählungen

Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.

444 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon