Fünftes Kapitel.

[65] Enthält viel Materie, woran der Leser sein Urteil und sein Nachdenken üben kann.


Ich glaube, es ist eine wahre Bemerkung, daß wenige Geheimnisse nur einer Person mitgeteilt werden; aber wahrlich, es würde einem Wunderwerke sehr nahe kommen, wenn eine Begebenheit von dieser Art einem ganzen Kirchspiele bekannt sein und sich gar nicht weiter verbreiten sollte.

Und wirklich waren nur wenige Tage vergangen, als die Gegend umher über den Schulmeister vom kleinen Baddington, um mich eines Volksausdrucks zu bedienen, die Schandglocke zog und[65] von ihm sagte, er habe seine Frau entsetzlich geprügelt. An einigen Orten ward sogar ausgesprengt, er habe sie ermordet, an andern, er habe ihr die Arme gebrochen, wieder an andern, er habe ihr die Beine entzwei geschlagen; kurz, es ließ sich kaum eine Beschädigung erdenken, die einem menschlichen Körper zugefügt werden kann, die nicht hie und da versichert wurde, Frau Rebhuhn habe solche von ihrem Manne erlitten. Die Ursache des Streits ward gleichfalls gar verschieden erzählt, denn wie einige Leute sagten, Frau Rebhuhn habe ihren Mann mit der Magd im Bette ertappt, so wandelten auch andere Ursachen von verschiedenem Inhalt umher; ja einige übertrugen die Verschuldung auf die Frau, und auf den Mann die Eifersucht.

Jungfer Wilkins hatte längst schon von diesem Zwist gehört, da aber eine andere Ursache desselben, als die wahre, zu ihren Ohren gelangte, so hielt sie für ratsam, davon zu schweigen, um so mehr vielleicht, als die Schuld durchgehends auf Herrn Rebhuhn gelegt wurde, und seine Frau, als sie noch in Herrn Alwerths Hause diente, die Jungfer Wilkins einigermaßen beleidigt hatte, und weil Jungfer Wilkins zum Vergessen und Vergeben nicht viel Anlage besaß.

Jedoch, Jungfer Wilkins, welche Dinge von weitem sehen und sehr gut einige Jahre in die Zukunft hinausblicken konnte, hatte als große Wahrscheinlichkeit wahrgenommen, daß Herr Kapitän Blifil wohl einst ihr Brotherr werden würde, und da sie sehr deutlich unterscheiden konnte, daß der Kapitän dem kleinen Findling nicht eben gar zu wohl wollte, so meinte sie, würde sie ihm einen angenehmen Dienst leisten, wenn sie etwas auskundschaften könnte, wodurch die Zuneigung geschmälert werden müßte, welche Herr Alwerth zu diesem Kinde gefaßt zu haben schien, und welche dem Kapitän so sichtbare Unruhen verursachte, daß er sie sogar nicht einmal so gänzlich vor Herrn Alwerth selbst verbergen konnte. Obgleich seine Gemahlin, die ihre Rolle öffentlich weit besser spielte, ihm verschiedenemal ihr eigenes Beispiel empfahl, um über die Thorheit ihres Bruders, die sie, wie sie sagte, wenigstens ebensogut einsähe und darüber ebenso unwillig wäre, als nur irgend ein anderer, ein Auge zuzudrücken.

Als derohalben Jungfer Wilkins zufälligerweise, obgleich lange nachher, das Wahre von der obigen Geschichte erfahren hatte, so ermangelte sie nicht, alle, auch die kleinsten dabei vorgefallenen Umstände auszuspähen, und hinterbrachte dann dem Kapitän, sie habe endlich den wahren Vater des kleinen Bankerts ausfindig gemacht, über dem es ihr so leid thäte, sagte sie, daß ihr Herr seinen guten Namen im Lande verlieren sollte, weil er soviel aus ihm machte.[66]

Der Kapitän verwies ihr den Schluß ihrer Rede als eine unschickliche, vorlaute Beurteilung der Handlung ihres Herrn, denn hätte es auch des Kapitäns Ehre oder sein Verstand ihm zugelassen, mit Jungfer Deborah ein Bündnis einzugehen, so wollte sein Hochmut keineswegs darein willigen. Und die Wahrheit zu sagen ist keine Aufführung unpolitischer, als wenn man sich mit Bedienten seiner Freunde in eine Konföderation gegen ihren Herrn einläßt; denn dadurch wird man hernach zum Sklaven eben dieser Bedienten, und steht in übler Gefahr von ihnen verraten zu werden. Und diese Rücksicht war's vielleicht, welche den Kapitän Blifil verhinderte, gegen Jungfer Wilkins näher herauszugehen, oder sein Gefallen an ihren hämischen Anmerkungen über Herrn Alwerth zu bezeigen.

Allein, ob er gleich der Jungfer Wilkins kein Vergnügen über diese Entdeckung blicken ließ, so machte ihm solche doch innerlich nicht wenig Freude, und er beschloß den bestmöglichsten Gebrauch davon zu machen.

Er hielt die Sache lange Zeit in seiner Brust verschlossen, in der Hoffnung, Herr Alwerth würde sie von einer andern Seite her erfahren; Jungfer Wilkins aber, ob sie das Betragen des Kapitäns übel nahm, oder ob ihr seine List zu sein war, um sie zu merken, und sie wirklich fürchtete, die Entdeckung möchte ihn böse machen, kurz sie ließ nachher von der Sache weiter kein Wort fallen.

Bei weiterem Nachdenken habe ich's ein wenig befremdlich gefunden, daß die Hausjungfer ihre Neuigkeit nicht der Madam Blifil mitteilte, weil das weibliche Geschlecht geneigter ist, alle neue Zeitungen dem seinigen zuzutragen, als dem unsrigen. Der einzige Weg, wie es mir scheint, diese Schwierigkeit zu heben, ist, wenn man solche auf Rechnung der Entfernung setzt, welche zwischen der Dame und der Hausjungfer entstanden war: diese mochte wohl ihren Grund in der Eifersucht haben, die Madam Blifil darüber hegte, daß die Wilkins zu große Achtung für den Findling bezeigte; denn während diese damit umging, dem kleinen Kinde zu schaden, um sich beim Kapitän in größere Gunst zu setzen, lobte sie es doch von Tage zu Tage immer mehr und mehr in Gegenwart des Herrn Alwerths, weil seine Liebe zu demselben täglich zunahm. Dieses mochte ungeachtet aller Sorgfalt und aller Mühe, die sie sich zu andern Zeiten gab, vor Madam Blifil das gerade Gegenteil auszudrücken, vielleicht diese delikate Dame beleidigt haben, welche jetzt die Wilkins ganz gewiß haßte; und ob sie dieselbe gleich nicht völlig abschaffte oder vielleicht nicht abschaffen konnte, so fand sie doch Mittel, ihr das Leben herzlich sauer zu machen. Dies nahm Jungfer Wilkins endlich so übel, daß sie dem kleinen Tom[67] alle mögliche Arten von Achtung und Liebe, aus Widersetzlichkeit gegen Madam Blifil, ganz öffentlich bewies.

Der Kapitän, welchem solchergestalt die Geschichte in Gefahr der Vergessenheit zu schweben schien, ergriff zuletzt eine Gelegenheit, sie selbst zu offenbaren.

Er war eines Tages mit Herrn Alwerth in einem Gespräche über die Liebe des Nächsten begriffen, in welchem der Kapitän mit großer Gelehrsamkeit dem Herrn Alwerth bewies, daß das Wort, Liebe des Nächsten, in der heiligen Schrift keineswegs Wohlthätigkeit oder Freigebigkeit bedeuten soll.

»Die christliche Religion,« sagte er, »wäre uns zu weit höheren Endzwecken gegeben, als uns eine Vorschrift einzuschärfen, welche viele heidnische Philosophen uns lange vorher schon gelehrt hätten, und welche, ob sie gleich vielleicht eine moralische Tugend heißen könnte, dennoch nur sehr wenig von der erhabenen Christus-Gesinnung, von der großen Erhebung der Gedanken enthielte, welche in ihrer Reinheit sich der Vollkommenheit der Engel näherte, und die man nicht anders erreichen, ausdrücken und empfinden könne, als vermittelst der Gnade. Diejenigen«, sagte er, »kämen der Meinung der Schrift näher, welche darunter die Sinneseinfalt verstünden, oder die Bereitwilligkeit, eine leutselige Meinung von unsern Brüdern zu fassen und über ihre Handlungen ein liebreiches Urteil zu fällen; eine Tugend, weit höher und viel umfassender, nach ihrer innern Natur, als eine erbärmliche Gabe an Almosen, welche, wenn wir es damit auch so weit trieben, daß wir dadurch den unsrigen wehe thäten, oder sie gar an den Bettelstab brächten, dennoch sich nicht auf sehr viele erstrecken könnte. Dahingegen die Liebe des Nächsten, in dem andern und wahrern Sinne, über das ganze menschliche Geschlecht ihren Einfluß hätte.«

Er sagte: »wenn man betrachtete, was für Männer die Jünger gewesen, so wäre es einfältig, sich vorzustellen, daß ihnen die Lehre von Freigebigkeit und Almosengeben habe gepredigt werden können. Und da wir uns nicht wohl einbilden könnten, daß diese Lehre von ihrem göttlichen Urheber solchen Menschen sollte vorgetragen worden sein, die sie nicht ausüben konnten, um so weniger dürften wir annehmen, daß sie von solchen Leuten, in dem Sinne verstanden werde, die sie ausüben können, aber es nicht thun.«

»Unterdessen, obgleich,« fuhr er fort, »wie ich besorge, wenig Verdienst bei wohlthätigen Handlungen ist, so möchte doch, ich gestehe es, für einen guten Menschen viel Vergnügen dabei sein, wenn es nicht durch eine gewisse Betrachtung sehr gemäßigt würde. Ich meine damit, daß wir dem Betruge ausgesetzt sind und unsere besten Wohlthaten denen erzeigen, die solche am wenigsten verdienen,[68] wie es denn, wie Sie mir einräumen müssen, der Fall mit ihrer Freigebigkeit gegen den unwürdigen Rebhuhn ist; denn zwei oder drei solcher Beispiele müssen die innere Zufriedenheit um ein merkliches vermindern, welche sonst ein guter Mann im Wohlthun finden würde. Ja sogar könnten sie ihn schüchtern machen, seine milde Hand aufzuthun, aus Furcht der Sünde, dem Laster unter die Arme zu greifen und dem Gottlosen seinen Weg zu ebnen; ein Verbrechen von blutroter Farbe, und das dadurch keineswegs hinlänglich entschuldigt wird, zu sagen, wir hatten nicht die Absicht Böses zu stiften; wofern wir nicht die äußerste Behutsamkeit in der Wahl solcher Gegenstände angewendet haben, denen wir unsere Wohlthaten zufließen lassen. Eine Betrachtung, welche, wie ich nicht zweifle, überhaupt die Freigebigkeit manches frommen würdigen Mannes eingeschränkt hat.«

Herr Alwerth antwortete: »Er könne mit dem Kapitän nicht in griechischer Sprache disputieren, und könne deswegen auch nichts über den wahren Sinn des Wortes sagen, welches durch Liebe des Nächsten übersetzt wäre, aber er habe immer gedacht, es bestünde nach der besten Auslegung in Handlungen, und das Almosengeben sei wenigstens ein Zweig von dieser Tugend.«

»Was das Verdienstliche dabei beträfe,« sagte er, »wäre er mit dem Kapitän völlig einerlei Meinung; denn was könne bei bloßer Ausübung einer Pflicht für Verdienst sein; und daß es eine Pflicht wäre,« sagte er, »man möchte nun das Wort, Liebe des Nächsten, erklären wie man wolle, das erhelle aus dem ganzen Inhalt des Neuen Testaments, und so wie er es für eine unumgängliche Pflicht, nach den Gesetzen der christlichen Religion sowohl, als nach den Gesetzen der Natur hielte, so wäre solche außerdem noch so angenehm, daß, wenn man von einer Pflicht sagen könne, sie sei ihr eigener Lohn, oder sie vergelte uns durch ihre Ausübung selbst, man es von dieser sagen müsse.«

»Die Wahrheit zu gestehen,« sagt' er, »so gibt es einen Grad von Freigebigkeit (von Nächstenliebe, hätte ich lieber gesagt), welcher einigen Schein von Verdienstlichkeit hat, und dieser Grad ist, wenn wir aus Nächsten- und Christenliebe einem andern das geben, dessen wir wirklich selbst bedürfen; wenn, um die Not eines andern zu mindern, wir willig einen Teil davon über uns selbst nehmen, indem wir selbst von demjenigen hingeben, was wir nicht ohne wesentliche Unbequemlichkeit missen können. Dies ist, glaube ich, verdienstlich; aber unsern Brüdern bloß von unserem Ueberfluß ihre Not erleichtern; barmherzig sein oder Nächstenliebe üben (ich muß das Wort brauchen) mehr auf Kosten unseres Geldkastens als auf unsere eigenen; lieber einige Familien vom Elend retten, als[69] ein köstliches Gemälde in unserem Hause aufhängen, oder sonst eine von unsern thörichten und lächerlichen Eitelkeiten befriedigen, damit ist man nichts weiter, als ein bloßer Christ; ja, eigentlich nichts mehr, als ein bloßes menschliches Geschöpf. Noch mehr, ich wag' es noch weiter zu gehen, man ist damit gewissermaßen ein Epikuräer: denn was könnte der größeste Wollüstling mehr wünschen, als mit viel Mäulern statt mit Einem Munde zu essen! und dies, glaub' ich, kann man von jedem Manne sagen, der es weiß, daß das Brod vieler seine eigene Gabe ist.«

»Was die Besorgnis betrifft, man möchte seine Wohlthaten an solche verschwenden, die ihrer nachher unwürdig befunden werden, wie das nicht selten geschehen sein mag, so kann solches gewiß keinen Mann abschrecken, freigebig zu sein: Ich denke nicht, daß ein paar oder auch viele Beispiele von Undankbarkeit einen Mann rechtfertigen können, wenn er sein Herz gegen die Leiden seiner Mitgeschöpfe verhärtet. Ich glaube auch nicht, daß sie auf einen wirklich wohlthätigen Mann jemals diese Wirkung thun werden. Nichts weniger als die Ueberzeugung von allgemeiner Verderbtheit der Menschen kann einem guten Mann die Liebe des Nächsten verleiden; und diese Ueberzeugung müßte ihn, wie ich denke, entweder zum Atheisten, oder zum Enthusiasten machen. Aber es ist gewiß unbillig, auf eine solche allgemeine Verderbnis aus dem fehlerhaften Betragen einiger wenigen Menschen zu schließen; auch hat es, glaube ich, noch nie ein Mann gethan, der, wenn er sein eigenes Herz untersuchte, darinnen nur eine einzige Ausnahme von der allgemeinen Regel bemerkte.« Hier beschloß er damit, daß er fragte, wer der Rebhuhn sei, den er einen unwürdigen Kerl genannt hatte.

»Ich meine,« sagte der Kapitän, »Rebhuhn, den Barbierer, den Schulmeister, und was weiß ich alles? Rebhuhn, den Vater des Kindes, das Sie in Ihrem Bette fanden.« Herr Alwerth zeigte ein großes Erstaunen über diese Nachricht, und der Kapitän schien ebenso sehr verwundert darüber, daß er sie noch nicht wisse, denn er sagte, er habe es schon seit länger als einem Monat gewußt, und er schien sich mit vieler Mühe zu erinnern, daß er es durch Jungfer Wilkins erfahren habe.

Hierauf wurde die Wilkins augenblicklich vorgefordert, und nachdem sie das, was der Kapitän gesagt, bestätigt hatte, ward sie von Herrn Alwerth, auf und mit des Kapitäns Rat, nach Kleinpaddington gesandt, um sich nach der Wahrheit der Sache zu erkundigen: denn der Kapitän bezeigte einen großen Widerwillen gegen hastiges Verfahren in Kriminalsachen, und sagte, er möchte um aller Welt willen nicht, daß Herr Alwerth einen Entschluß[70] faßte, weder zum Nachteile des Kindes noch seines Vaters, bevor er nicht gewiß von der Schuld des letztern überzeugt wäre: denn, ob er gleich selbst für sich insgeheim diese Ueberzeugung von einem von Rebhuhns Nachbarn eingeholt hatte, so war er doch zu edelmütig, vor Herrn Alwerth dies Zeugnis abzulegen.

Quelle:
Fielding, Henry: Tom Jones oder die Geschichte eines Findelkindes. Stuttgart [1883], Band 1, S. 65-71.
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