Fünfter Aufzug

[246] Vor den Wällen von Metz. Im Hintergrunde ein großes Tor, die daran fortlaufenden Seitenmauern zum Teile von Bäumen verdeckt. Rechts im Vorgrunde eine Art Scheune mit einer Flügeltüre. Es ist vor Tag und noch dunkel.


LEON öffnet die Tür der Scheune und tritt, jene hinter sich zuziehend, heraus.

Die Sonne zögert noch, 's ist dunkle Nacht.

Und dunkel wie das All ist meine Brust.


Zurückblickend.


Da liegen sie und schlafen wie die Kinder.

Ich aber, wie die Mutter, bin besorgt.

O, daß ein Teil doch jenes stillen Glücks,

Der Freudigkeit am Werk mir wär beschieden.


Nach vorn kommend.


Soweit gelangs. Der Strom ist überschritten,

Wir sind im Jenseits, das so fern uns schien.

Zwar wohnen Feind auch hier, doch weiß ich nicht,

Die Gegend, sonst belebt und menschenvoll,

Ist öd und leer und der Begegner flieht.

Zwar sichert das vor allem unsern Weg,

Doch fehlt auch, der den Weg uns deutend künde.


Die Stadt hier deucht mich Metz, der Feinde Burg,

Wo sie die Wache halten übers Land.

Ist die im Rücken, nähert sich die Heimat.

Ich wünschte Flügel unserm Zauderschritt,

Doch wag ichs nicht, das Schläferpaar zu wecken.

Sie sind ermüdet bis zum bleichen Tod.

Trag du allein, Leon, trag du für alle.


Und wenn wir nun vor meinem Herren stehn! –

Wie tritt mit eins sein Ehrfurcht heischend Bild

Durch Nacht und Dunkel vor mein irres Auge!

Sein letztes Wort war Mahnung gegen Trug,

Und nun, wie bunt, was alles wir vollführt.

Die Tochter aus dem Vaterhaus geraubt.

Geraubt! Gestattet mindstens, daß sie folge.

Wie werd ich stehn vor meines Herren Blick?
[247]

Und dann, was wird aus ihr, die uns gefolgt,

In kinderhaft unschuldigem Beginnen,

Vertrauen schöpfend aus dem Gaukelspiel,

Des Zweck war, zu entfernen das Vertrauen?

Ich kann nicht glauben, daß sie jenen liebt,

Den Jüngling Atalus, ist gleich sein Wesen

Verändert und gebessert seit der Zeit,

Als er hinwegschied aus der wilden Fremde.

Erst schien sie mir mit Neigung zugetan,

Doch trieb mein Weigern, achtlos ernstes Mahnen

Von mir sie fort zu ihm. – Sie liebt ihn nicht

Und doch geht jedes Wort, das sie ihm gönnt,

Wie Neid und Haß durch meine trübe Seele.


Nur in der Nachtruh erst, da fiel ihr Haupt

Im Schlaf herabgesenkt an meine Brust.

Ein stärkrer Atemzug klang wie ein Seufzer.

So warm das Haupt, so süß des Atems Wehn.

Mir drang es fröstelnd bis ins tiefste Mark:

Vielleicht denkt sie an ihn. – Da stand ich auf,

Gab einem andern Kissen ihre Schläfe

Und ging heraus und plaudre mit der Nacht.

Der Osten graut, der Tag, scheints, will erwachen.

Vielleicht erkenn ich nun des Weges Spur.

Vielleicht, daß in der sonderbaren Öde

Ein Wanderer – Horch, war das nicht ein Schritt?

Was soll die Vorsicht da, wo Vorsicht hemmt?


An der linken Seite leise rufend.


Ist hier ein Mann? Geht jemand diese Wege?

Nun wieder still. – Doch nein. Wer geht? Gebt Antwort!

KNECHT KATTWALDS der hinter ihm auftritt und ihn rückwärts faßt.

Die Antwort hier!

LEON.

Verrat.

KNECHT.

Du selbst Verräter!

ZWEITER KNECHT links im Vorgrunde auftretend.

Ist ers?

ERSTER KNECHT mit Leon ringend.

Er macht sich los![248]

ZWEITER KNECHT.

Ich komme.

LEON hat sich losgerungen.

Fort!

Eh nicht mein Amt vollendet, fängt mich niemand.


Er geht wieder nach der andern Seite.


KATTWALDS SCHAFFER kommt.

So habt ihr sie?

ERSTER KNECHT.

Dort einer.

SCHAFFER.

Nu, wo der,

Dort sind die andern auch. Kommt nur heran!

GALOMIR tritt auf.

Ha du! Das Mädchen wo? Eh oh, mein Schwert.


Er zieht sein Schwert.


SCHAFFER.

Seid ruhig nur, sie können nicht entrinnen.

LEON.

Lechzt ihr nach meinem Blut, wohl denn, hier bin ich,

Die Rache sucht des Schadens Stifter ja.

Wollt ihr das Mädchen, eures Herren Tochter?

Ich will sie bitten, daß sie mit euch zieht,

Und geht sie, gut; wenn nicht, so steht mein Blut


Die Hand an ein dolchartiges Messer legend, das er im Gürtel trägt.


Für sie auch ein, wie ganz für jenen andern.

SCHAFFER.

Wo sind die beiden, sprich! Hier hilft kein Leugnen.

LEON.

Ich leugne nicht und habe nicht geleugnet.

Hier sind sie, schaut, doch haltet euch entfernt.


Er hat die Türe der Scheune geöffnet, man sieht Atalus und Edrita in halbsitzender Stellung auf Strohbündeln schlafend.


Rührt euch die Unschuld nicht ob ihrem Haupt?

Wie Gottes Atem weht des Schlafes Atem

Aus ihrer Brust, indes sie dort bei ihm.

O Schlaf, du Anfang unsrer Seligkeit,

Nur unterbrochen noch vom trüben Wachen!

Sprecht sachte, leise, daß ihr sie nicht weckt.


Er schließt die Türe.


Nun aber noch. Der erste, der sich naht,

Er fällt ein Opfer seines raschen Eifers.


Noch einmal die Hand am Messer.


Ists einer auch nur, drohts doch allen gleich.

SCHAFFER da Galomir auf Leon eindringen will.

Wozu auch ohne Not? er hat ein Waffen[249]

Und jener andre steht, erwacht, ihm bei.

Hier ist ja Metz, der Unsern starke Feste.

Da drin sind Fesseln, Bande, sichre Kerker

Und Helfer der gefahrlos lustgen Jagd.

Poch einer dort ans Tor, wir stehn und wachen.


Einer geht hin.


LEON.

Nun denn, sie haben mich umstellt mit Netzen.

Da hilft denn einer nur und der bist Du!


Mit aufwärts gestreckten Armen.


In deinem Auftrag ging ich in dies Land,

Durch meines Herren Mund hast du gesprochen.

Aus seiner frommen Werke reichem Schatz

Gab er mir deinen Beistand auf die Reise.

O, nimm die Hilfe nicht, bevor sie half.

Ich weiß, Unmögliches schein ich zu heischen,

Doch ist ja möglich das nur, was du willst

Und was du nicht willst, das nur ist unmöglich.

Um mich nicht fleh ich, nein für ihn, um sie.

Ein Menschenleben, ach, es ist so wenig,

Ein Menschenschicksal aber ist so viel.

Beschirm sie gegen Feinde, gegen sich.

Das Mädchen, zu den Ihren heimgekommen,

Wird im Gewöhnen wild und arg, wie jene.

Und Atalus – Wir wissens beide, Herr!

Er ist nur schwach; kehrt er in neue Haft,

Fällt er verzweifelnd ab von deinen Wegen;

Sein Oheim aber segnet sich und stirbt.

Das soll nicht sein, das darf nicht. – Nicht wahr, nein?


Er fällt auf die Kniee.


SCHAFFER.

Er ist verwirrt und spricht mit Luft und Wolken.


Nach rückwärts.


Kommt niemand noch?

LEON.

Horch! Welch bekannter Klang!


Aus der Stadt tönt ein paarmal anschlagend der entfernte Laut einer kleinen Glocke.


So tönen ja der Christen fromme Zeichen,

Die Gläubigen versammelnd zum Gebet.

SCHAFFER.

Du irrst, da drin sind keine Christenvölker,[250]

Da ehrt man Wodan und den starken Theut.

Man kommt.

LEON.

Wohlan, so gilt es denn das Letzte?

Ich bitte nicht mehr Hilfe, nein, ich fordre –

Ich bitte immer noch, ich bitte, Herr!

Als ich von deinem frommen Diener schied,

Da leuchtete ein Blitz in meinem Innern;

Von Wundern sprachs, ein Wunder soll geschehn.

Und so begehr ich denn, ich fordre Wunder!

Halt mir dein heilig Wort! – Weh dem, der lügt!


Er springt auf.

Die Tore gehen auf, Gewaffnete treten heraus, unter ihnen ein Anführer, glänzend geharnischt.


SCHAFFER der sich dem Tore genähert, zurückweichend.

Die sind der Unsern nicht.

ANFÜHRER.

Hier Feinde, greift!

SCHAFFER immer zurückweichend.

Ist das nicht Metz, der Unsern starke Feste?

ANFÜHRER.

Noch ehegestern wars der Euern Stadt.

Ein Überfall bei Nacht gab sie uns eigen.


Glockentöne von neuem.


Und schon tönt heller Klang der frommen Glocken,

In Eile aufgerichtet, zum Gebet

Und lockt zu glauben, die da liebend hoffen.

LEON zu Atalus und Edrita, die aus der Hütte getreten.

Hört ihr?


Chorknaben kommen aus dem Tore.


ANFÜHRER.

Der fromme Kirchenvogt, er selber,

Des Sprengel überall, wo Hilfe not,

Er kam herbei in seines Herren Dienst,

Zu streuen Aussaat christlicher Gesittung.

Dort kommt er, seht! ergebt euch Gott und uns.


Gregor tritt heraus.


LEON zu Atalus.

Dort euer Ohm! Lauft hin!

ATALUS auf ihn zueilend.

O Herr! Mein Herr!

GREGOR.

Mein Atalus! Mein Sohn – Gott, deine Gnade –


Sie halten sich umarmt.
[251]

LEON Edritas Gesicht zwischen beide Hände fassend.

Edrita, schau! Da sind wir bei den Unsern.


Sie loslassend.


Ja so, du bist im Ganzen doch der dunkle Fleck.

EDRITA sich von ihm abwendend.

Bin ich? Da muß ich mich denn selber reinen.

GREGOR.

So halt ich dich in diesen meinen Armen!


Atalus will sich vor ihm auf die Knie niederlassen, er hebt ihn auf.


Ich habe viel um dich gesorgt, mein Sohn,

Nicht nur, wie du der Haft wohl frei und ledig,

Nein, um dich selbst, um all dein Sein und Tun.

Ein Schleier fiel von dem bestochnen Aug.

Du bist nicht, wie du sollst. Wir wollen sehn,

Ob wir durch Sorgfalt künftig das ersetzen.


Nun aber sag, kamst du allein hierher,

War nicht ein andrer bei dir, den ich sandte.

ATALUS auf Leon zugehend.

Dort steht er, dem ichs danke. Dort mein Schutz.

GREGOR.

Ha, du mein toller Bursch. Mein Wackrer, Treuer!

Hier meine Hand! Nicht küssen, drücken – So.

Nu, hübsch gelogen? Brav dich was vermessen?

Dem Feinde vorgespiegelt dies und das?

Mit Lug und Trug verkehrt? Ei ja, ich weiß.

LEON.

Nu, gar so rein gings freilich denn nicht ab.

Wir haben uns gehütet, wie wir konnten.

Wahr stets und ganz war nur der Helfer: Gott!

GREGOR.

Das ist er auch in allen seinen Wegen.


Zum fränkischen Anführer.


Und so, in seinem Namen, bitt ich euch,

Laßt los die Männer hier, gönnt ihnen Heimkehr.


Auf Galomir und die Seinen zeigend.


Es wäre denn, es fühlte einer Trieb

Im Schoß der Kirche – Nun, sie wollen nicht.

Geht immer nur mit Gott. Hier ist kein Zwang.

Am Ende zwingt die Wahrheit jeden doch.

Sie braucht nicht äußre Helfer und Beschützer.

Wär sie auch Wahrheit sonst? Zieht hin in Frieden.[252]

GALOMIR auf Edrita zeigend.

Die dort!

SCHAFFER.

Benützt die Freiheit, die sie gönnen,

Eh sies gereut. Sie sind wohl töricht gnug.


Er zieht ihn nach sich. Die Seinen folgen von einigen Gewaffneten geleitet.


GREGOR der einige Schritte nach der Stadt gemacht hat.

Ihr steht noch immer da, folgt nicht zur Stadt?

ATALUS.

Hier ist noch eine, Herr, die deiner harrt.


Edrita tritt vor.


ATALUS.

Sie ist des Kattwald, meines Hüters, Tochter.

GREGOR stark.

Leon, tatst du mir das?

LEON.

Verzeiht, o Herr –

EDRITA.

Er wird euch sagen, daß nicht er es war,

Daß wider seinen Willen fast ich folgte.

Auch ist es so.

GREGOR.

Was brachte dich dazu?

EDRITA.

Was mich zuerst zu diesem Schritt bewog,

Ich wußt es damals nicht, nun aber weiß ichs,

Doch seis vergessen auch für jetzt und stets.

Der zweite Grund, der edlere, der reine,

Er bleibt wie damals, also jetzt und immer.

Du botst nur erst den Männern unsers Volks

Der Kirche Heil, sie aber wollten nicht.

Schau eine hier, die wollte und die will,

Nimm auf mich in die friedliche Gemeine.

GREGOR.

Und ohne deines Vaters Willen denn?

EDRITA.

Holt er sie selbst, gib ihm zurück die Christin,

Dem Christen nur, vertrau ich, gibst du sie.

So pflanzt sich fort des Guten schwacher Same

Und künftig Heil entsprießet für mein Volk.

GREGOR.

Mir ziemts zu kargen nicht mit dem was aller

Und deinen Vorsatz weis ich nicht zurück.

ATALUS.

Und dann noch eins! Ich will ihr wohl, o Herr,

Und wenn –

GREGOR.

Was nur?

ATALUS.

Wenn dus gestattest, wollt ich –

GREGOR.

Was Neues denn? das war sonst nicht dein Sinn.

ATALUS.

Als ich gefangen lag in harten Banden,[253]

War sie die einzge, die nicht rauh und wild.

Dann auf der Reise hielt sie sich an mich,

Nahm meinen Arm und sonst auch – Herr, du siehst.

GREGOR.

Ich sehe, daß sie hold und wohlgetan.

ATALUS.

Auch stammt sie von den Grafen her im Rheingau.

GREGOR.

Und also, meinst du? auch dir ebenbürtig?

Gib nicht für einen Ahn, so alt er ist,

Den ältsten auf, den ersten aller Ahnen,

Ihn, der da war, eh noch die Sonne war,

Der niedern Staub geformt nach seinem Bild.

Des Menschen Antlitz ist sein Wappenschild.


Ich hatte andre Absicht wohl mit dir,

Doch wenn es Gottes Willen nun –


Zu Edrita.


Und du?

EDRITA.

Ich denk vorerst in Einsamkeit zu leben,

Was du sodann gebeutst, das will ich tun.

GREGOR.

Die Zukunft mag denn lehren, was sie bringt.

Vorerst reich ihm als Schützer deine Hand.

LEON da Atalus die Hand ausstreckt, und Edrita im Begriff ist, die ihre zu heben.

O Herr!

GREGOR.

Was ist? – Warum stehst du so fern?

LEON.

Ich nahe denn, um Urlaub zu begehren.

GREGOR.

Urlaub, warum?

LEON.

Das Reisen wird Gewohnheit,

Reist einer nur ein Stück mal in die Welt.

Und dann, ihr wißt, mich trieb wohl stets die Lust,

Im Heer des Königs –

GREGOR.

Das wärs?

LEON.

Ja, das ists.

GREGOR.

Dich treibt ein andrer Grund.

LEON.

Fürwahr, kein andrer.

GREGOR.

Weh dem, der lügt!

LEON.

Man sollte ja doch meinen –

GREGOR.

Noch einmal weh! dem Lügner und der Lüge.

LEON.

Nun, Herr, das Mädchen liegt mir selbst im Sinn.

Will sie mich nicht, mag sie ein andrer haben.[254]

Doch zusehen eben, wie man sie vermählt –

EDRITA auf ihrem Platze bleibend.

Leon.

LEON.

Ja, du.

EDRITA.

Leon, und ich –

LEON.

Wie nur,

EDRITA.

War ich gleich anfangs dir nicht denn geneigt?

LEON.

Doch in der Folge kams gar bitter anders.

Du gingst mit Atalus.

EDRITA.

Ei, gehen mußt ich,

Du aber stießest grausam mich zurück.

LEON auf Gregor zeigend.

Es war ja wegen dem. Er litt es nicht.

Sollt ich mit Raub und Diebstahl zu ihm kehren.

EDRITA.

Du aber stahlst mein Inneres und hasts.

LEON.

Und willst dich doch vermählen?

EDRITA.

Ich?


Mit gefalteten Händen den Bischof vertrauensvoll anblickend.


O nein.

GREGOR.

Wer deutet mir die buntverworrne Welt!

Sie reden alle Wahrheit, sind drauf stolz,

Und sie belügt sich selbst und ihn, er mich

Und wieder sie; Der lügt, weil man ihm log –

Und reden alle Wahrheit, alle. Alle.


Das Unkraut, merk ich, rottet man nicht aus.

Glück auf, wächst nur der Weizen etwa drüber.


Zu Atalus.


Es steht nicht gut für uns; was denkst du, Sohn?

ATALUS nach einer Pause.

Ich denke, Herr, das Mädchen dem zu gönnen,

Der mich gerettet, ach, und den sie liebt.

GREGOR.

So recht, mein Sohn, und daß dir ja kein Zweifel

Ob ihres Gatten Rang und Stand und Ansehn;

Von heut an, merk! hab ich der Neffen zwei.

Der König tut mir auch wohl was zu Liebe,

Da frei er immer denn das Häuptlingskind.[255]

Du bist betrübt. Heb nur dein Aug vom Boden,

Du wardst getäuscht im Land der Täuschung, Sohn!

Ich weiß ein Land, das aller Wahrheit Thron;

Wo selbst die Lüge nur ein buntes Kleid,

Das schaffend er genannt: Vergänglichkeit,

Und das er umhing dem Geschlecht der Sünden,

Daß ihre Augen nicht am Strahl erblinden.

Willst du, so folg, wie früher war bestimmt.

Dort ist ein Glück, das keine Täuschung nimmt,

Das steigt und wächst bis zu den spätsten Tagen.

Und diese da


Mit einer Bewegung der verkehrten Hand sich umwendend.


Sie mögen sich vertragen.


Da Leon und Edrita sich in die Arme stürzen, und Gregor eine Bewegung fortzugehen macht, fällt der Vorhang.


Quelle:
Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 2, München [1960–1965], S. 246-256.
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Weh dem, der lügt! und Dramen (Deutsche Klassiker Bibliothek der literarischen Meisterwerke)
Sämtliche Werke: Siebenter und achter Band: Des Meeres und der Liebe Wellen, Der Traum, ein Leben, Melusina, Weh dem, der lügt!, Libussa, Esther
Hamburger Lesehefte, Nr.84, Weh dem, der lügt!

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