Zwölfter Auftritt

[58] Vorige. Orlofsky. Adele. Ida. Falke. Frank. Herren und Damen. Später Diener.


MELANIE zu Falke. Den Spaß müssen Sie uns erzählen, Doktor!

FAUSTINE bemerkt Rosalinde. Ah, da ist ja das Mädchen aus der Fremde!

IDA. Die interessante Unbekannte, die uns der Doktor angekündigt!

ADELE. Ich wäre doch sehr begierig, ihr ins Auge zu blicken.

DIE DAMEN. Ich auch! Ich auch!

ADELE. Wir wollen den Sturm wagen. Zu Rosalinde. Schöne Unbekannte, wenn Sie nicht gar zu häßlich ...

FAUSTINE.... oder die Prinzessin mit dem Totenkopf sind ...

ADELE.... möchten wir Sie bitten, sich zu demaskieren!

ALLE. Demaskieren! Demaskieren!

ORLOFSKY. Halt, meine Herrschaften, das ist wider die Abrede. In meiner Villa hat jede Dame das Recht, sich zu verhüllen oder zu enthüllen, so weit es ihr beliebt. Zu Rosalinde. Ganz ungeniert, meine Holde!

EISENSTEIN nach seiner Uhr blickend. Oh, die Holde geniert sich gar nicht. Meine Uhr ist futsch!

ADELE. Übrigens könnte ich zehn gegen eins wetten, daß sie keine Ungarin ist. Eine Dame jenseits der Leitha hat mehr Feuer und wäre in unserer Gesellschaft längst explodiert!

ORLOFSKY. Und dennoch ist sie eine Ungarin!

MELANIE. Und wer verbürgt uns das, Durchlaucht?

ROSALINDE. Die Musik verbürgt es!

ALLE. Die Musik?

ROSALINDE. Ja, die nationalen Töne meines Vaterlands mögen für mich sprechen!

Nr. 10. Csárdás


ROSALINDE.

Klänge der Heimat, ihr weckt mir das Sehnen,

Rufet die Tränen ins Auge mir![58]

Wenn ich euch höre, ihr heimischen Lieder,

Zieht mich's wieder, mein Ungarland, zu dir!

O Heimat, so wunderbar, wie strahlt dort die Sonne so klar,

Wie grün deine Wälder, wie lachend die Felder,

O Land, wo so glücklich ich war!

Ja, dein geliebtes Bild meine Seele so ganz erfüllt,

Und bin ich auch von dir weit,

Dir bleibt in Ewigkeit doch mein Sinn immerdar

Ganz allein geweiht!

O Heimat, so wunderbar, wie strahlt dort die Sonne so klar,

Wie grün deine Wälder, wie lachend die Felder,

O Land, wo so glücklich ich war!

Feuer, Lebenslust schwellt echte Ungarbrust,

Hei, zum Tanze schnell, Csárdás tönt so hell.

Braunes Mägdelein, mußt meine Tänz'rin sein,

Reich den Arm geschwind, dunkeläugig Kind!

Zum Fiedelklingen tönt jauchzend Singen: ho, ha, ha!

Mit dem Sporn geklirrt, wenn dann die Maid verwirrt

Senkt zur Erd' den Blick, das verkündet Glück!

Durst'ge Zecher, greift zum Becher,

Laßt ihn kreisen schnell von Hand zu Hand!

Schlürft das Feuer im Tokaier,

Bringt ein Hoch dem Vaterland!

Feuer, Lebenslust schwellt echte Ungarbrust,

Hei, zum Tanze schnell, Csárdás tönt so hell.

Lalalala!

ALLE applaudierend. Brava! Bravissima!

MELANIE zu Falke. Was ist's mit dem versprochnen Spaß, Doktor?

FALKE. Sie meinen?

RAMUSIN. Die Geschichte von der Fledermaus!

EISENSTEIN. Von der Fledermaus ist die Rede? Das war ja meine Komödie, in der ich dem armen Doktor die Titelrolle zuteilte. Ein köstlicher Spaß, dem er zum Opfer fiel. Seine Blamage kann er euch doch nicht selbst beschreiben![59]

FAUSTINE. So erzählen Sie, Marquis!

EISENSTEIN zu Falke. Darf ich?

FALKE. Ohne Bedenken!

EISENSTEIN. Vor drei Jahren waren Falke und ich noch ein paar lustige, fidele Brüder ...

ADELE. Oh, das seid ihr noch!

ROSALINDE leise zu Falke. Unverschämt!

FALKE. Pst! Verraten Sie sich nicht!

EISENSTEIN. Wir wohnten beide in dem Städtchen Weinberg. Falke war damals schon Notar, ich aber war noch unverheiratet.

ALI BEY. Wie? Sie sind verheiratet, Marquis?

ROSALINDE. Entsetzlich! Eine Frau haben Sie? Oh, meine Hoffnungen!

EISENSTEIN. Hoffen Sie deswegen ungeniert, holde Uhrabzwickerin! Meine Frau ist steinalt und häßlich wie eine Nachteule.

ROSALINDE zu, Falke. Was für ein schmeichelhaftes Porträt!

EISENSTEIN. Auf einem Schlosse, zwei Meilen von unserem Städtchen, gab die Herrschaft einen Maskenball, zu dem wir auch eingeladen waren. Ich maskierte mich als Papillon, und der Doktor als Fledermaus.

ALLE. Falke als Fledermaus! Haha!

EISENSTEIN. Ganz eingenäht in ein braunes Fell, lange Krallen, breite Flügel und einen ungeheuren gelben Schnabel ...

MURRAY. Bei uns in Kanada haben die Fledermäuse keine gelben Schnäbel!

EISENSTEIN. Das ist möglich, aber er hatte einen und sah famos aus als Gelbschnabel.

ALLE. Wir glauben's.

EISENSTEIN. Wir fuhren in einem Fiaker miteinander auf den Ball, unterhielten uns köstlich; ich wollte mir jedoch einen Extrajux leisten und trank unserem Doktor fleißig zu, so daß er gegen Morgen kanonenvoll betrunken war. Dann legte ich ihn in den Wagen, fuhr mit ihm in ein kleines Gehölz, bettete ihn unter einen Baum und machte mich aus dem Staub. Er merkte davon nichts, sondern schlief wie ein Murmeltier.[60]

ALLE. Haha, der arme Doktor!

EISENSTEIN. Als er endlich erwachte, mußte er bei hellem, lichtem Tag als Fledermaus zum Gaudium aller Schulkinder in die Stadt marschieren, bis er endlich unter starker Begleitung seine Wohnung erreichte.

ALLE. Hahaha!

EISENSTEIN. Seitdem wurde er in Weinberg nur noch Dr. Fledermaus genannt.

IDA. Und er hat sich nicht gerächt für den groben Spaß?

EISENSTEIN. Oh, ich bin auf meiner Hut!

FALKE. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Vielleicht erleben wir schon morgen, wer von uns den ersten Preis als Spaßmacher verdient.

FRANK. Marquis, diese Fledermaus-Idee war süperb! Einen solchen Spaß kann nur ein Marquis erfinden!

FALKE zur Gesellschaft. Trinkt dem Marquis und dem Chevalier fleißig zu, ich bitte euch.

ORLOFSKY. Vorwärts, zu Tische, meine Damen und Herren!

ALLE. Zu Tisch, zu Tische!


Man setzt sich zur Tafel. Diener servieren.


EISENSTEIN zu Rosalinde. Wird auch jetzt noch nicht die Maske fallen?

ROSALINDE. Auch jetzt noch nicht, aber morgen!

1. DIENER zu Eisenstein. Château Laroie oder Champagner?

EISENSTEIN. Beides, mein Freund, beides!

2. DIENER zu Frank. Château Laroie oder Champagner?

FRANK. Nicht »oder«, sondern »und«! Gleiches Recht für beide!

EISENSTEIN singt. »Freut euch des Lebens ...«

MELANIE. Erlaubt Ihnen denn aber auch Ihre Marquise, sich hier Ihres Lebens zu freuen?

EISENSTEIN. Oh, Sie liebe Unschuld! Glauben Sie denn, ich sage ihr immer, wohin ich gehe? Meine Alte glaubt mich jetzt ganz wo anders.

ROSALINDE erbost. Seine Alte!

MELANIE. Sie soll leben, Ihre Alte!

ALLE heben die Gläser. Hoch![61]

ORLOFSKY auf Rosalinde deutend. Auch die schöne Helena dort!

ALLE. Hoch, hoch!

EISENSTEIN. Vielleicht hat sie auch einen recht dummen Menelaus!

ORLOFSKY. Sagt mir doch, Kinder, woran liegt es, daß die Soupers auf dem Theater das Publikum so wenig amüsieren?

ADELE. Weil das Publikum mit trockenem Munde zusehen muß!

FALKE. Um auf dem Theater ein amüsantes Souper darzustellen, müßte man auch dem Publikum Champagner servieren lassen und jedem Herrn erlauben, seine Nachbarin zu umarmen!

DIE HERREN. Wie wir zum Beispiel! Umarmen ihre Damen.

ORLOFSKY erhebt sich, das Glas in der Hand. Champagner, König aller Weine! Hoch die sprudelnde Majestät und ihre Untertanen!

ALLE. Hoch!

Nr. 11. Finale


ORLOFSKY.

Im Feuerstrom der Reben, trala, la la la la la la,

Sprüht ein himmlisch Leben, trala, la la la la!

Die Könige, die Kaiser,

Sie lieben Lorbeerreiser,

Doch lieben sie daneben

Den süßen Saft der Reben.

Stoßt an, stoßt an und huldigt im Vereine

Dem König aller Weine!

ALLE.

Stoßt an, stoßt an, stoßt an!

ORLOFSKY.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land,

Jubelnd wird Champagner der Erste sie genannt.

ALLE.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land,

Jubelnd wird Champagner der Erste genannt,

Es lebe Champagner der Erste!

EISENSTEIN.

Der Mönch in stiller Zelle, trala, la la la la la la,

Labt sich an dem Quelle, trala, la la la la la![62]

Zu netzen seine Lippen,

Muß viel und oft er nippen

Und holt sich aus dem Glase

Rubinen auf die Nase.

Stoßt an, stoßt an und huldigt im Vereine

Dem König aller Weine!

ALLE.

Stoßt an, stoßt an, stoßt an!

EISENSTEIN.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land usw..

ALLE.

Die Majestät wird anerkannt usw..

ADELE.

Dir huldigen Nationen, trala, la la la la la la,

Bis zu den fernsten Zonen, trala, la la la la la!

Champagner schwemmt mitunter

Gar mancherlei hinunter.

Drum lassen weise Fürsten

Die Völker niemals dürsten.

Stoßt an, stoßt an und huldigt im Vereine

Dem König aller Weine!

ALLE.

Stoßt an, stoßt an, stoßt an!

ADELE.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land usw..

ALLE.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land,

Jubelnd wird Champagner der Erste genannt!

EISENSTEIN zu Frank.

Herr Chevalier, ich grüße Sie!

FRANK.

Merci, merci, merci!

Auf Ihr Spezielles, Herr Marquis!

FALKE. Auf Ihr Wohl, Chevalier und Marquis!

EISENSTEIN, FRANK.

Merci, merci, merci!

ROSALINDE, ADELE, IDA, ORLOFSKY.

Hahaha!

ALLE.

Merci, merci, merci!

FALKE.

Halt, hört mich an, was ich ersann!

ALLE. Hört ihn an!

FALKE.

Ich seh, daß sich die Paare gefunden,

Daß manche Herzen in Liebe verbunden,

Drum lasset uns alle ein großer Verein

Von Schwestern und von Brüdern sein!

ORLOFSKY.

Eine große Brüderschaft, es sei!

ALLE.

Eine große Brüderschaft, es sei!

EISENSTEIN zu Rosalinde.

Auch Ihr, schöne Maske, seid dabei?[63]

ROSALINDE.

Wo alle küssen, werd ich's auch müssen!

FALKE.

Folgt meinem Beispiel, das Glas zur Hand,

Und jeder singe, zum Nachbar gewandt:

Brüderlein, Brüderlein und Schwesterlein

Wollen alle wir sein, stimmt mit mir ein!

Brüderlein, Brüderlein und Schwesterlein,

Laßt das traute Du uns schenken

Für die Ewigkeit, immer so wie heut,

Wenn wir morgen noch dran denken!

Erst ein Kuß, dann ein Du, Du, Du immerzu!

ALLE.

Brüderlein, Brüderlein und Schwesterlein,

Stimmet alle mit uns ein.

Laßt das traute Du uns schenken

Für die Ewigkeit, immer so wie heut,

Wenn wir morgen noch dran denken!

Erst ein Kuß, dann ein Du, Du, Du immerzu!

Duidu, Duidu, la la la!


Ballett


a) Spanisch


b) Russisch


c) Böhmisch (Polka)


CHOR zur Polka.

Marianka, komm und tanz me hier!

Heut ist's schon všecko jedno mir!

Me tanzen's Polka alle zwei,

Wo is e Hetz', is Böhm dabei.

Toje heski musitschku,

Auf Trumpetel, Klarinettel

So wie česky Musikant

Blast me in kein andre Land!

Marianka, komm und tanz me hier usw..


d) Ungarisch


ORLOFSKY nach dem ungarischen Tanz.

Genug damit, genug! Diese Tänzer mögen ruhn.

Bei rauschender Weise im fröhlichen Kreise

Lasset uns selbst hier tanzen nun!

ALLE.

Stellt euch zum Tanz!

Ja, ein Tanz, ein wirbelnder Tanz

Erhöht des Festes Glanz![64]

ALLE.

Ha, welch ein Fest, welche Nacht voll Freud'!

Liebe und Wein gibt uns Seligkeit.

Ging's durch das Leben so flott wie heut,

Wär' jede Stunde der Lust geweiht!

EISENSTEIN sich an Frank haltend.

Du bist meine Stütze, Freund!

FRANK ebenfalls taumelnd.

Ja, deine Stütze fürs Leben!

ROSALINDE, ORLOFSKY, FALKE.

Welch ein rührend Wiedersehen

Wird das im Arreste geben!

ALLE.

Ha, welch ein Fest, welche Nacht voll Freud'!

Liebe und Wein gibt uns Seligkeit.

Ging's durch das Leben so flott wie heut,

Wär' jede Stunde der Lust geweiht!

FRANK zu Eisenstein.

Brüderl, meine Uhr geht schlecht,

Schau, wieviel's auf deiner ist?

EISENSTEIN.

Brüderl, meine geht auch nicht recht,

Weil sie schon gegangen ist!


Zu Rosalinde.


Holde, hier vor allen

Laß die Maske endlich fallen,

Daß ich seh, wer mich besiegt

Und wer meine Uhr gekriegt!

ROSALINDE.

Verlang nicht zu schaun, was hier verhüllt,

Erbeben würdest du vor diesem Bild!

EISENSTEIN.

Huhu, was heißt denn das?

ADELE, IDA.

Haha, ein guter Spaß!

ALLE.

Fürwahr, ein prächtiger Spaß!

ADELE.

Bist du ein Mann, schau dir sie an!

DAMEN UND HERREN.

Schau sie an!

IDA.

Zurück jetzt zu weichen, wäre Blamage!

DAMEN UND HERREN.

Schau sie an, schau sie an!

EISENSTEIN.

Oh, ich habe schon Courage!

Schätzchen, sträub dich länger nicht!

ROSALINDE.

Hab ein Wimmerl auf der Nase,

Drum verberg ich mein Gesicht![65]

EISENSTEIN.

An das Wimmerl glaub ich nicht!

ADELE, FALKE, FRANK.

Nein, das Wimmerl schreckt ihn nicht!

EISENSTEIN.

Sehen muß ich dies Gesicht!

ADELE, IDA, ORLOFSKY, FALKE, FRANK.

Er muß sehen dies Gesicht!


Während er auf Rosalinde eindringt, hat sich Falke an der Standuhr am Kamin zu schaffen gemacht und läßt diese schlagen; der Tanz hört auf.


EISENSTEIN, FRANK zählen die Schläge der Uhr.

Eins! Zwei! Drei! Vier! Fünf! Sechs!!

Meinen Hut, meinen Hut, 's ist die höchste Zeit!

ALLE.

Seinen Hut, seinen Hut, hört doch, wie er schreit!

EISENSTEIN.

Der Arrest wartet mein!

FRANK.

Längst sollt' ich zu Hause sein!

Meinen Rock, meinen Rock, gebt mir meinen Rock!

ALLE.

Seinen Hut, seinen Rock, hahaha,

Seinen Rock, gebt ihm seinen Hut! Hahaha!

FRANK sich an Eisenstein lehnend.

Eine kurze Strecke gehst du mit mir!

EISENSTEIN.

An der nächsten Ecke, da scheiden wir!

BEIDE.

So laß uns gehn!

ALLE.

Auf Wiedersehn, haha!

Ha, welch ein Fest, welche Nacht voll Freud'!

Liebe und Wein gibt uns Seligkeit!

Ging's durch das Leben so flott wie heut,

Dann wäre jede Stund' der Lust geweiht!

ROSALINDE, ADELE, ORLOFSKY.

Lala, lala, lala, lala!


Eisenstein und Frank bewegen sich schwankend dem Ausgang zu, umringt von den Tanzenden.
[66]

Nr. 12. Entreakt


Tempo di marcia C-Dur 2/4


Quelle:
Johann Strauß: Die Fledermaus. Text nach H. Meilhac und L. Halévy von C. Haffner und Richard Genée, Stuttgart 1976, S. 58-67.
Lizenz:
Kategorien:

Buchempfehlung

Hoffmann, E. T. A.

Seltsame Leiden eines Theaterdirektors

Seltsame Leiden eines Theaterdirektors

»Ein ganz vergebliches Mühen würd' es sein, wenn du, o lieber Leser, es unternehmen solltest, zu den Bildern, die einer längst vergangenen Zeit entnommen, die Originale in der neuesten nächsten Umgebung ausspähen zu wollen. Alle Harmlosigkeit, auf die vorzüglich gerechnet, würde über diesem Mühen zugrunde gehen müssen.« E. T. A. Hoffmann im Oktober 1818

88 Seiten, 5.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Romantische Geschichten. Elf Erzählungen

Romantische Geschichten. Elf Erzählungen

Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.

442 Seiten, 16.80 Euro

Ansehen bei Amazon