Biographie

1858

11. Mai: Carl Ferdinand Max Hauptmann wird in Ober-Salzbrunn (Schlesien) geboren. Der ältere Bruder von Gerhard Hauptmann ist als Kind schwach und häufig krank. Bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr verweilt er im Elternhaus.


1872–1883

Hauptmann besucht die Realschule in Breslau. Anschließend beginnt er ein Studium der Philosophie, Physiologie und Biologie in Jena. In dieser Zeit verfasst er die Erzählung »Sonnenwanderer«.


1883

Er promoviert Er promoviert zu dem Thema »Die Bedeutung der Keimblättertheorie für die Individualitätslehre und den Generationenwechsel« zum Dr. phil.


1884

Durch seine Heirat mit Martha Thienemann wird Carl finanziell unabhängig und setzt das Studium in Zürich fort, wo er Frank Wedekind kennen lernt.


1889

Mit der Übersiedlung nach Berlin verzichtet er auf eine wissenschaftliche Karriere in Zürich.


1891

Zusammen mit seinem Bruder lässt er sich in einem gemeinsam erworbenen Haus in Schreiberhau nieder.


1893

Er schreibt die »Metaphysik in der modernen Physiologie«; im folgenden Jahr das Drama »Marianne«.


1896

Es entsteht das dramatische Spiel »Waldleute«.


1899

Hauptmann verfasst sein nächstes Drama: »Ephraims Breite«.


1902

Dem Roman »Mathilde. Zeichnungen aus dem Leben einer armen Frau« folgen »Die Bergschmiede« und ein Jahr später »Des Königs Harfe«.


1905

Entstehung des Dramas »Austreibung«.


1907

»Einhart, der Lächler« ist ein Roman in zwei Bänden. In den kommenden Jahren werden die Dramen »Panspiele« (vier Einakter) und »Napoleon Bonaparte« verfasst.


1908

In zweiter Ehe heiratet Hauptmann die Malerin Maria Rohne. Mit ihr bekommt er Tochter Monona.


1909

Hauptmann unternimmt eine Vortragsreise nach Amerika.


1912

Hauptmann schreibt die Novellen »Nächte«.


1913

Den Erzählungen »Schicksale« folgen die Dramen »Die lange Jule« und »Krieg. Ein Tedeum«.


1916–1918

Arbeit an der Dramen-Trilogie »Die goldnen Straßen«.


1919

Hauptmann verfasst das »Rübezahlbuch« und das dramatische Spiel »Der abtrünnige Zar«.


1920

Ein Jahr vor seinem Tod werden die Erzählungen »Drei Frauen« geschrieben.


1921

4. Februar: Carl Hauptmann stirbt in Schreiberhau (Riesengebirge).

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Als einen humoristischen Autoren beschreibt sich E.T.A. Hoffmann in Verteidigung seines von den Zensurbehörden beschlagnahmten Manuskriptes, der »die Gebilde des wirklichen Lebens nur in der Abstraction des Humors wie in einem Spiegel auffassend reflectirt«. Es nützt nichts, die Episode um den Geheimen Hofrat Knarrpanti, in dem sich der preußische Polizeidirektor von Kamptz erkannt haben will, fällt der Zensur zum Opfer und erscheint erst 90 Jahre später. Das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren, der Jurist Hoffmann ist zu dieser Zeit Mitglied des Oberappellationssenates am Berliner Kammergericht, erlebt er nicht mehr. Er stirbt kurz nach Erscheinen der zensierten Fassung seines »Märchens in sieben Abenteuern«.

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